Aktuelles aus Bayern

04-Dez-25 Fahrplanwechsel bei der MVG
Auch die Münchner Verkehrsgesellschaft MVG informiert zum Fahrplanwechsel und weiteren Fahrplanänderungen. Die politisch gewünschte Teilinbetriebnahme der Trambahn-Westtangente mit einer neuen Linie 14 wird nun nicht mehr für zehn Tage vor der Kommunalwahl zugesagt, sondern etwas schwammiger. Es ist zu befürchten, dass das abgebildete Tramnetz – wie seit Jahren üblich – wenn überhaupt nur wenige Tage im Jahr vollständig in Betrieb sein wird.  [el]
 
04-Dez-25 Neues beim MVV zum 14. Dezember
Während die Verbundausweitung und die Erhöhung der MVV-Preise zum Jahreswechsel passiert, findet im bestehenden Verbundgebiet der Fahrplanwechsel am 14. Dezember statt. Fahrpläne sowie Netz- und Linienpläne sind bereits für das erweiterte MVV-Gebiet verfügbar. Besonders hervorgeboben wird der neue Alpenbus. Dies ist ein System aus mehreren Linien, die Murnau, Penzberg, Bad Tölz, Gmund, Miesbach, Bad Feilnbach und Rosenheim verbinden, und so eine Querverbindung zwischen mehreren Bahnstrecken herstellen.  [el]
 
04-Dez-25 Neues beim MVV zum 1. Januar
Der Münchner Verkehrsverbund wird größer. Am 1. Januar kommen die Landkreise Garmisch-Partenkirchen, Mühldorf, Landshut und die Stadt Landshut hinzu. die Fahrpreise erhöht. Für einige Fahrgäste kann es durch den neuen Einzonentarif auch etwas günstiger werden. Außerhalb der M-Zone (München, tlw. Umland) wird dadurch für Erwachsene beim Einzelfahrschein eine Zwischenstufe zwischen Kurzstrecke und Normaltarif eingefügt, bei der Streifenkarte der Kurzstreckentarif ausgedehnt, und bei Tageskarten eine neue unterste Preisstufe geschaffen.  [el]
 
26-Nov-25 PRO BAHN Post Dezember 2025
In der neuen PRO BAHN Post aus Oberbayern gibt es wieder Lesenswertes für Fahrgäste. Noch einmal blicken wir auf den Münchner Hauptbahnhof, wo die Wegeführung für Umsteiger längst besser gelöst sein könnte, wenn die Verantwortlichen nicht so desinteressiert wären. Ein anderes Chaosthema ereilte die Fahrgäste zwischen Hauptbahnhof, Pasing und weiter nach Westen während der zehntägigen Sperrung Anfang November. Erfreulich dagegen, dass die endlich veröffentlichte Potenzialanalyse zur Fuchstalbahn ein positives Ergebnis erbracht hat. Ebenfalls erfreulich, dass spät im Jahr, aber rechtzeitig für vorweihnachtliche Aktivitäten, die Chiemgauer Lokalbahn in Fahrt kommt. Ein Fahrgastsymposium in München beschäftigte sich mit Fragen der Digitalisierung im öffentlichen Verkehr. Anfang November verstarb der Berliner S-Bahn-Chef Peter Buchner, der auch für die bayerische PRO-BAHN-Geschichte eine nicht unwichtige Rolle spielte, und daher mit einem Nachruf gewürdigt wird.  [el]
 
24-Nov-25 Busbetriebshof auf Münchner Großmarkthallen-Gelände
Die Aktion Münchner Fahrgäste, der Arbeitskreis Attraktiver Nahverkehr im Münchner Forum und der Fahrgastverband PRO BAHN haben gemeinsam vorgeschlagen, Teile des Geländes der Münchner Großmarkthalle für einen Busbetriebshof zu nutzen. Aufgrund von Versäumnissen der Politik und der Münchner Verkehrsgesellschaft fehlt es in München seit langem an Abstellmöglichkeiten sowohl für Trambahnen als auch für Busse. Die Verbänden sehen als eine Möglichkeit einen solchen Betriebshof gemeinsam mit Wohn- oder Gewerbebebauung zu errichten und verweisen auf Beispiele aus Wien und Zürich.  [el]
 
20-Nov-25 Online-Termine PRO BAHN Schwaben
Die beliebte Reihe PRO BAHN Treff Schwaben wird kommenden Montag mit einem Fernverkehrsthema fortgesetzt. Ein Referent vom Angebotsmanagement DB Fernverkehr erläutert Neuerungen zum Fahrplanwechsel. Dabei geht es beispielsweise um geänderte und schnellere Verbindungen von Augsburg nach Berlin, Änderungen auf der Achse Augsburg–Würzburg–Hannover–Hamburg, aber auch um bundesweite Änderungen im Fahrplan. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr und die Einwahldaten dazu gibt es auf der Terminseite von PRO BAHN Bayern. In derselben Reihe ist für den 15. Dezember das Thema "Korridorsanierung in Bayern" geplant.  [el]
 
14-Nov-25 Update S-Bahn-Sperrungen München
Ab heute Abend gibt es übers Wochenende wieder mal starke Einschränkungen auf der Münchner S-Bahn-Stammstrecke. Es verkehren nur zwei Linien im S-Bahn-Tunnel, wobei ab morgen die S2 von Westen kommend am Isartor endet. Nach Berg am Laim und Trudering fahren Ersatzbusse, nach Giesing wird auf MVG-Verkehrsmittel verwiesen. Ähnliche Sperrungen gibt es am ersten und zweiten Adventssonntag (30.11., 7.12.), jeweils beginnend am Vorabend (samstags 21:45 Uhr) bis zum frühen Montagmorgen. Die S8 verkehrt morgen und übermorgen nur bis Gilching-Argelsried statt bis Herrsching. Zwischen dem 24.11. und dem 29.11. gibt es starke Einschränkungen auf den Westästen der S5 und der S8 sowie bei der S5. Auf die Sperrung der S-Bahnen zum Flughafen zwischen 20.11. und 24.11. hatten wir schon hingewiesen. Als besonderes Schmankerl kommen nun Sperrungen des überwiegenden Teils der S1 (tlw. ab Feldmoching, tlw. ab Lohhof) vom 1.12. bis zum 12.12. hinzu. Es fahren auch keine Regionalzüge; Richtung Freising und weiter muss am Flughafen umgestiegen werden (Ersatzbusse und S8 bis Flughafen, kein SEV nach Freising). Hinweis: Hier ist nur das Wichtigste erwähnt; für die vollständige Baustellensituation bitte auf den S-Bahn-Webseiten nachschauen. Wir hoffen bei allen Baustellen auf geringeres Chaos als zu Anfang des Monats.  [el]
 
12-Nov-25 BRB mit heftiger Kritik am DB-Baustellenmanagement
"Wir sind kurz davor, alles hinzuschmeißen und gar nicht mehr zu fahren" – so wird der Chef der Bayerischen Regiobahn (BRB), Arnulf Schuchmann, zitiert. DB InfraGO plane überall Bauarbeiten, komme aber mit der Realisierung nicht hinterher. "Von einem auf den anderen Tag werden Baustellen nicht fertig und gehen länger, andere Baustellen werden kurzfristig abgesagt, wieder andere überlagern sich", so Schuchmann weiter. Aufgrund der Baustellenproblematik sieht er die BRB "am Rand des gerade noch Leist- und Zumutbaren". Aufgrund der Kurzfristigkeit wäre es auch nicht mehr möglich, die von der BRB erstellten Ersatzfahrpläne in die digitalen Auskunfssysteme der DB einzubringen. Schuchmann hält die digitalen Fahrplansysteme für zu schwerfällig und die Prozesse zur Fahrplanaktualisierung nicht im digitalen Zeitalter angekommen. Dadurch stehen viele Fahrgäste ohne korrekte Informationen da. Kein schönes Zeugnis für das angebliche "Bahnland Bayern", zumal die Thematik nicht neu ist, sich aber immer weiter verschlechtert hat.  [el]
 
12-Nov-25 10 Jahre ohne Verbindungssteg im Münchner Hbf
Gratulation an die Deutsche Bahn, die Verkehrsministerien in München und Berlin und an die Stadt München dafür, dass auch zehn Jahre nach einer erfolgreichen Petition kein Fortschritt bezüglich kürzerer Umsteigewege im Münchner Hauptbahnhof erkennbar ist. Am 12. November 2015 übergab eine Delegation des Fahrgastverbands PRO BAHN im Bayerischen Landtag unsere Petition für eine zweite Bahnsteigquerung an die damalige Landtagspräsidentin. Im März 2016 nahm der Landtag die Petition mit Mehrheit an. Status heute, wie seit Jahren: "Das Projekt befindet sich in einer frühen Planungsphase". PRO BAHN würdigt die zehnjährigen Bemühungen der verantwortlichen Stellen für bessere Umsteigewege im Münchner Hauptbahnhof mit einer Pressemitteilung. Die Geschwindigkeit der Fortschritte lässt befürchten, dass es auch noch ein zwanzigjähriges Jubiläum geben wird. Passend zum heutigen Negativ-Jubiläum sperrt die DB jetzt den Bahnsteig an Gleis 26 für mehrere Monate, so dass die Wege Richtung Starnberger Flügelbahnhof maximiert werden. Natürlich wäre es sehr sinnvoll gewesen, den Steg als erstes Teilprojekt des Bahnhofsumbaus anzugehen. Das würde aber Prioritäten im Sinne der Fahrgäste erfordern, anstatt nur ein Gebäude mit möglichst viel kommerziell nutzbarer Fläche zu bauen. Das „GO“ bei DB InfraGO soll angeblich für "gemeinwohlorientiert" stehen.  [el]
 
11-Nov-25 Mehr Fahrgäste im Regionalzugverkehr
Aufgrund des Deutschlandtickets haben die Fahrgastzahlen speziell im Regionalverkehr deutlich zugenommen. Gestern haben die LNVG für Niedersachsen und die BEG für Bayern entsprechende Zahlen veröffentlicht. Die Zahlen sind von 2024, so dass Effekte durch die Preissteigerung beim Deutschlandticket noch nicht abgebildet sind. Mit größeren Rückgängen wird aber nicht gerechnet. Dass die Nachfrage an Wochenenden stärker war, zeigt, dass der Freizeitverkehr mehr profitiert hat. Erkennbar ist auch, dass in S-Bahn-Bereichen, wo die Fahrgastzahlen bereits auf hohem Niveau lagen, ohne Angebotsausbau das Potenzial für Steigerungen gering ist. Pendler profitieren davon, dass das Ticket oft günstiger ist als vorher genutzte Fahrkarten. Auf längeren Verbindungen gibt es vermehrt Umsteiger vom Fernvekehr. Notwendig ist jetzt, das Zugangebot weiter auszubauen – inklusive weiterer Streckenreaktivierungen. Das gilt für den Freizeitverkehr, aber auch im Pendlerverkehr ist es dringend notwendig, die Autoflut durch attraktive ÖPNV-Angebote zu vermindern. Die Fahrgastzahlen wären noch deutlich besser, wenn die Angebotsqualität nicht durch immer mehr Baustellen und zahlreiche Störungen eingeschränkt wäre.  [el]
 

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