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Aktuelles aus Bayern

16-Jan-19 Bahn & Winter - passt das noch zusammen?
"Alle reden vom Wetter" - ältere Bahnkunden werden den Spruch und das entsprechende Bundesbahnplakat in Erinnerung haben. Heute ist es oft die DB, die mit als erstes vom Wetter redet, und die den Bahnverkehr viel früher, stärker und länger einschränkt, als es auf der Straße der Fall ist. Was läuft falsch? Das fragt sich auch PRO BAHN Oberbayern in einer Pressemitteilung. Durch Politik und Management gesetzte Rahmenbedingungen machen den Bahnbetrieb immer anfälliger. Der Fahrgastverband fordert daher nach dem Aufräumen entlang der Gleise auch ein Aufräumen bei Politik und Bahnmanagement. Auf Beschwerden wird inzwischen sehr empfindlich reagiert – es fehlt oft die Fähigkeit, die Situation aus der Sicht betroffener Bahnreisender und Pendler zu betrachten. Der Druck, Probleme schnell in den Griff zu bekommen, ist offenbar auch deutlich geringer als in den betroffenen Nachbarländern.  [el]
 
11-Jan-19 Bayern soll Bahnstrecken vom Bund übernehmen
Der Fahrgastverband PRO BAHN hat die bayerische Staatsregierung aufgefordert, das regionale Schienennetz in Bayern vom Bund zu übernehmen. Aktueller Anlass für die Forderung ist die Sperrung von Bahnstrecken durch DB Netz aufgrund der Witterungsverhältnisse. PRO BAHN wirft dem Netzbetreiber vor, die Vorhaltung von Personal und Ausrüstung nicht an den regional unterschiedlichen Verhältnissen auszurichten. Läge die Verantwortung vor Ort, könnten dort auch wirklich sachgerechte und schnelle Entscheidungen getroffen werden.  [el]
 
10-Jan-19 Schnee - DB gibt teilweise auf
Die Deutsche Bahn hat angekündigt, sich bei der Schneeräumung bayerischer Bahnstrecken auf vielbefahrene Abschnitte zu konzentrieren. Für eine Reihe "hochgelegener Nebenstrecken" werden die Räumversuche dagegen zunächst aufgegeben. Betroffen sind z.Zt. die Strecken von Garmisch und Kempten ins Außerfern, nach Mittenwald, zwischen Immenstadt und Oberstdorf, von Bad Reichenhall nach Berchtesgaden, das gesamte Oberlandnetz südlich von Holzkirchen, die Waldbahn-Zweigstrecken ab Zwiesel (Bodenmais, Bay. Eisenstein, Grafenau). PRO BAHN kritisierte das Vorgehen und sieht die Schuld beim Personalabbau und den Einsparungen der vergangen Jahre. Die DB hat außerdem bekanntgegeben, dass sie z.Zt. nicht in Murnau, Ohlstadt, Eschenlohe, Oberau und Farchant hält. Es fährt ein SEV-Bus. Das Umsteigen in Murnau ist sowieso obsolet, da die Strecke nach Oberammergau gesperrt ist. Dauer der Maßnahmen unbekannt.  [el]
 
10-Jan-19 Bahnstörungen online
Leider sind ja die Störungsmeldungen der Bahnunternehmen nicht sehr fahrgastorientiert über das Internet und diverse Apps verteilt. Manchmal haben Social-Media-Apps auf dem Smartphone Vorteile gegenüber der Installation einer App für jedes Unternehmen. Die DB informiert auf Twitter – in Bayern flächendeckend. Dort findet man auch Informationen der Bayerischen Oberlandbahn, während Agilis und Länderbahn Facebook bevorzugen. Da dies insgesamt sehr lückenhaft ist, sei auch auf die Webseiten verwiesen: DB Regio, S-Bahn München, Südostbayernbahn, Agilis, Länderbahn, BOB/Meridian/BRB, Berchtesgadener-Land-Bahn, Erfurter Bahn. Einige Unternehmen bieten zudem eigene Apps an (die DB gleich mehrere).  [el]
 
08-Jan-19 Bahnstrecke Kitzingen – Schweinfurt
Der Stadtrat von Gerolzhofen hat gestern seinen eigenen Beschluss, die Freistellung der Strecke Kitzingen – Gerolzhofen – Schweinfurt von Bahnbetriebszwecken zu beantragen, wieder aufgehoben (Bayerischer Rundfunk). Stattdessen wird nun eine Potenzialanalyse durch die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) befürwortet. PRO BAHN hatte u.a. im Herbst auf die Argumente für eine Reaktivierung als Alternative zum endgültigen Verschwinden der Bahnstrecke aufmerksam gemacht. Weitere Informationen bietet der Förderverein Steigerwald-Express.  [el]
 
01-Jan-19 Ein gutes neues Jahr!
Der Fahrgastverband PRO BAHN wünscht allen Fahrgästen des öffentlichen Verkehrs und allen Mitarbeitern, die den Betrieb von Bahnen und Bussen sicherstellen, sowie allen Entscheidungsträgern in Politik, Verbänden und Unternehmen, die für eine positive Weiterentwicklung des öffentlichen Verkehrs (hoffentlich erfolgreich) arbeiten, alles Gute im neuen Jahr. Besonders den gutwilligen Politikern sei Erfolg beschieden, damit die Verkehrswende passiert (ohne "Verkehrswende" auf den Einsatz von Elektroautos, Flugtaxis und selbstfahrende Vehikel zu reduzieren).