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Aktuelles aus Bayern

21-Okt-21 Aufregung um Ausschreibung Werdenfelsbahn
Bekanntlich will die Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) für den Zeitraum ab 2026 die Werdenfelsbahn gemeinsam mit dem Verkehrsverbund Tirol (VVT) neu ausschreiben. Dazu gab es im April 2020 eine europaweite Vorankündigung, die auch den VVT als Auftraggeber nennt. In Österreich blieb das allerdings unbemerkt, so dass die dortige Gewerkschaft Vida vom "geheim gehaltenen Plan der Tiroler Landesregierung" spricht. Österreich hat bisher keine Erfahrungen mit der Ausschreibung von Bahnleistungen. In Bayern möchte die SPD die Ausschreibung nutzen, um mit ihr eine bessere Arbeitsplatzsicherung und den Ausbau des Werdenfelsnetzes zu vereinbaren.
Naxhtrag: Laut Medienberichten wird in Österreich jetzt verneint, dass eine Ausschreibung geplant wäre.  [el]
 
15-Okt-21 Sperrung S-Bahn-Stammstrecke München
Auch wenn es ermüdend ist, die Münchner S-Bahn-Stammstrecke wird für 2021 ein 18. und (planmäßig) letztes Mal für ein Wochenende gesperrt. Vom 22. Oktober, 22.30 Uhr, bis 25. Oktober, 4.40 Uhr, gibt es auf dem Abschnitt zwischen Pasing und Ostbahnhof Ersatzverkehr mit Bussen. Die Linien S1, S2, und S7 fahren unter Auslassung von Zwischenhalten zum Hauptbahnhof; die Linie S8 verkehrt via Südring. Als kleiner Ausgleich fährt ab 18. Oktober die Tramlinie 19 wieder nach Pasing (siehe Sonderseite, Netzplan). Im Tramnetz fehlen weiterhin Bayerstraße (zwischen Hbf und Stachus), Ludwigsbrücke und Innere Wiener Straße.  [el]
 
07-Okt-21 LINT-Züge im Oberland
Der Münchner Merkur berichtet in seinen Lokalausgaben Holzkirchen, Miesbach und Tegernsee heute über einen Artikel der oberbayerischen PRO BAHN Post (Seite 4) über die LINT-Fahrzeuge im Oberland-Netz der Bayerischen Regiobahn. Im Gegensatz zu Einsätzen auf anderen Strecken gab es hier medienwirksam heftige Kritik. Da für den Austausch der in die Jahre gekommenen Integral-Fahrzeuge nur sehr wenige (und auch nicht bessere) Alternativen zur Verfügung standen, sieht PRO BAHN zwar einige Mängel, aber auch einen deutlichen Fortschritt bei Platzangebot, Wochenendfahrplan und Stabilität des Zugbetriebs.  [el]
 
29-Sep-21 In München muss es endlich vorangehen!
Der Fahrgastverband PRO BAHN fordert die Stadt München auf, Verkehrswende und klimaneutrale Stadt konsequent umzusetzen. PRO BAHN München erinnert daran, dass es nicht reicht, "schöne Beschlüsse zu fassen". Ausbauziele müssen auch konkret im städtischen Haushalt sichtbar sein. Eine realistische und vorausschauende Finanzplanung, die bis zu Umsetzung reicht, fehlt bisher. PRO BAHN lobt die Initiative für höhere Bundeszuschüsse, das spricht die Stadt aber nicht davon frei, "ihre Hausaufgaben zu machen". Als dingendste Punkte nennt PRO BAHN Betriebshöfe und Abstellanlagen für U-Bahn, Tram und Bus, sowie die Ausschreibung der beschlossenen Machbarkeitsstudien.  [el]
 
28-Sep-21 Neue PRO BAHN Post aus Oberbayern
Heute ist die Oktober-Ausgabe der PRO BAHN Post – Rundbrief von PRO BAHN Oberbayern – erschienen. Neben Terminen und Kurznachrichten gibt es gibt es wie immer wichtige und interessante Artikel. Nicht sehr positiv wurde bei PRO BAHN die Ankündigung der Fahrpreiserhöhung im Münchner Verkehrsverbund aufgenommen. Kommentiert wird die Diskussion um LINT-Fahrzeuge im Oberlandnetz und die Tatsache, dass Tourismuswerbung immer noch sehr auf das Auto setzt. Im September fand der Bundesverbandstag von PRO BAHN statt und es wurden Fahrgastpreise für anspornende Leistungen bei Bahn und Bus vergeben – zu beidem enthält die PRO BAHN Post einen Bericht. Und dann geht es bei "Reisen mit der GDL" noch darum, wie man als Fahrgast mit den Bahnstreiks zurechkommt. Das Titelbild des Hefts schmückt ein Foto der Gemeinschaftsaktion von Ilztalbahn und Granitbahn in Passau.  [el]
 
24-Sep-21 PRO BAHN begrüßt Neustart des Münchner Nachtnetzes
Der Fahrgastverband PRO BAHN begrüßt den von der Münchner Verkehrsgesellschaft MVG angekündigten Neustart des Nachtnetzes bei Bus und Tram ab Mitte Oktober. Gleichzeitig fordert PRO BAHN die Rückkehr zu einem angemessenem Fahrplantakt am früheren Abend ("Takt 10 bis 10"). Sowohl die MVG als auch PRO BAHN stellen eine steigende Nachfrage fest. Wie weit die Verkehrsgesellschaft nicht nur gemäß dieser Nachfrage, sondern auch gemäß den Mobilitätszielen der Stadt München handelt, ist eine politische Entscheidung. PRO BAHN rügt daher, dass der Stadtrat diese naheliegenden Themen nicht aufgegriffen hat.  [el]
 
21-Sep-21 Wasserstoffzug kommt auch nach Weilheim und Schongau
Ab 2023 wird nach Informationen des Weilheimer Tagblatts die BRB einen Siemens-Wasserstoffzug vom Typ „Mireo Plus H“ auf ihren Strecken testen, der auch die Ammersee- und Pfaffenwinkelbahn befahren wird. Wie im Artikel richtig dargestellt hält PRO BAHN die Elektrifizierung der beiden Strecken für die nachhaltigere Lösung, insbesondere, um umsteigefreie Verbindungen Richtung München zu ermöglichen. Der PRO BAHN Landesverband Bayern befürchtet nicht ganz zu Unrecht, dass die Politiker hier eher Wahlkampfgetöse machen und weniger die Verkehrswende mit passgenauen Lösungen voranbringen wollen.   [nm]
 
17-Sep-21 München - PRO BAHN gegen höhere Fahrpreise
Der Fahrgastverband PRO BAHN kritisiert deutlich die heute beschlossene Erhöhung der Fahrpreise im Münchner Verkehrsverbund (MVV). Insbesondere stört PRO BAHN, dass der Beschluss in eine Zeit der Angebotsreduzierung und der eingesparten Ausbaupläne fällt. Auch dass hinter verschlossenen Türe über etwas, das alle Bürger betrifft, verhandelt wird, ist nicht zeitgemäß. Die politisch besetzte Gesellschafterversammlung des MVV hatte zuvor eine durchschittliche Preiserhöhung von 3,7 Prozent beschlossen.  [el]
 
15-Sep-21 Wahlkampfgetöse um Wasserstoffzug
Mit viel CSU-Politprominenz (u.a. Ministerpräsident Söder und Verkehrsministerin Schreyer) wurde im Allgäu der bereits bekannte Wasserstoffzug der Firma Alstom vorgeführt. PRO BAHN Bayern stellt klar, dass die Fahrt von Kaufbeuren nach Buchloe nur ein Wahlkampfmanöver war, da Wasserstoff als Energieträger auf der Schiene nur für sehr wenige Nebenstrecken sinnvoll ist. Alle seriösen Studien ordnen ihn als dritte Wahl nach Elektrifizierung und Akkubetrieb ein. Für die Strecke von Lindau über Immenstadt und Kempten nach Buchloe und weiter nach Augsburg kommt mittel- bis langfristig nur die Elektrifizierung in Betracht. Die Elektrifizierung wird in Bayern jedoch immer wieder verschleppt, und sollte nicht durch ein solches Medienspektakel ersetzt werden.  [el]
 
09-Sep-21 Offener Brief der Münchner Verbände zur IAA
PRO BAHN Oberbayern hat heute einen Offenen Brief an die Stadt München mit unterzeichnet, in dem Kritik an den Vorgängen rund um die Nutzung öffentlicher Plätze durch die Veranstalter der Internationalen Automobilausstellung IAA geht. Neben den nicht unbedingt hübsch aussehenden IAA-Bauten und den Behinderungen von Fahrgästen, Fußgängern und Radlern werden auch die Übergabe des Hausrechts an die IAA-Veranstalter, die Einschränkungen beim Versammlungsrecht und das Vorgehen der Polizei kritisiert. PRO BAHN hatte die Probleme bereits letzte Woche in einer Pressemitteilung angesprochen. (Instagram-Beitrag zum Thema IAA)  [el]
 

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