Aktuelles aus dem Werdenfels

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21-Okt-21 Aufregung um Ausschreibung Werdenfelsbahn
Bekanntlich will die Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) für den Zeitraum ab 2026 die Werdenfelsbahn gemeinsam mit dem Verkehrsverbund Tirol (VVT) neu ausschreiben. Dazu gab es im April 2020 eine europaweite Vorankündigung, die auch den VVT als Auftraggeber nennt. In Österreich blieb das allerdings unbemerkt, so dass die dortige Gewerkschaft Vida vom "geheim gehaltenen Plan der Tiroler Landesregierung" spricht. Österreich hat bisher keine Erfahrungen mit der Ausschreibung von Bahnleistungen. In Bayern möchte die SPD die Ausschreibung nutzen, um mit ihr eine bessere Arbeitsplatzsicherung und den Ausbau des Werdenfelsnetzes zu vereinbaren.
Naxhtrag: Laut Medienberichten wird in Österreich jetzt verneint, dass eine Ausschreibung geplant wäre.  [el]
 
28-Sep-21 Neue PRO BAHN Post aus Oberbayern
Heute ist die Oktober-Ausgabe der PRO BAHN Post – Rundbrief von PRO BAHN Oberbayern – erschienen. Neben Terminen und Kurznachrichten gibt es gibt es wie immer wichtige und interessante Artikel. Nicht sehr positiv wurde bei PRO BAHN die Ankündigung der Fahrpreiserhöhung im Münchner Verkehrsverbund aufgenommen. Kommentiert wird die Diskussion um LINT-Fahrzeuge im Oberlandnetz und die Tatsache, dass Tourismuswerbung immer noch sehr auf das Auto setzt. Im September fand der Bundesverbandstag von PRO BAHN statt und es wurden Fahrgastpreise für anspornende Leistungen bei Bahn und Bus vergeben – zu beidem enthält die PRO BAHN Post einen Bericht. Und dann geht es bei "Reisen mit der GDL" noch darum, wie man als Fahrgast mit den Bahnstreiks zurechkommt. Das Titelbild des Hefts schmückt ein Foto der Gemeinschaftsaktion von Ilztalbahn und Granitbahn in Passau.  [el]
 
24-Sep-21 Pfaffenwinkelbahn jetzt mit barrierefreien Bahnsteigen - noch viele Schritte notwendig
Seit dieser Woche fahren wieder die Züge der BRB zwischen Weilheim und Schongau. nach 8 Wochen Bauzeit sind nun alle Stationen mit 55 cm hohen Bahnsteigen ausgestattet, die einen niveaugleichen Einstieg in die Lint-41-Züge der BRB erlauben. PRO BAHN freut sich über diese Maßnahme, die vielen Fahrgäste den Zugang erleichtert. Doch es müssen noch viele Schritte erfolgen, bis die Pfaffenwinkelbahn eine moderne Regionalbahn wird. Eine höhere Reisegeschwindigkeit, neue Haltepunkte und eine halbstündliche Taktung bis Schongau sind notwendig. Unsere Bitte an DB Netze: Künftig Sperrungen und Ersatzverkehre auf ein Minimum reduzieren.  [nm]
 
21-Sep-21 Wasserstoffzug kommt auch nach Weilheim und Schongau
Ab 2023 wird nach Informationen des Weilheimer Tagblatts die BRB einen Siemens-Wasserstoffzug vom Typ „Mireo Plus H“ auf ihren Strecken testen, der auch die Ammersee- und Pfaffenwinkelbahn befahren wird. Wie im Artikel richtig dargestellt hält PRO BAHN die Elektrifizierung der beiden Strecken für die nachhaltigere Lösung, insbesondere, um umsteigefreie Verbindungen Richtung München zu ermöglichen. Der PRO BAHN Landesverband Bayern befürchtet nicht ganz zu Unrecht, dass die Politiker hier eher Wahlkampfgetöse machen und weniger die Verkehrswende mit passgenauen Lösungen voranbringen wollen.   [nm]
 
26-Aug-21 Neue Erkenntnisse bei Hr. Dobrindt?
Das Weilheimer Tagblatt befragte heute alle Direktkandidaten für den Bundestag: „Ist ein Ausbau der Werdenfelsbahn realistisch?“ Alle Kandidaten sprechen sich für den Ausbau aus, sogar Alexander Dobrindt: „Wir sind gerade dabei, den Halbstundentakt auszubauen. Ab 2025 wird zwischen Murnau und München täglich halbstündig gefahren. Nach Garmisch muss das auch möglich werden.“ Vor vier Jahren gab er in der gleichen Zeitung noch zum Besten:„Bei der Werdenfelsbahn geht es darum, die notwendigen Zugverbindungen zu ermöglichen. Das ist auf der aktuellen Strecke durchaus umfänglich gegeben. Deswegen sehe ich aktuell keine dringende Notwendigkeit, eine Zweigleisigkeit der Strecke umzusetzen.“ PRO BAHN Oberland freut sich über diese neue verbale Aufgeschlossenheit gegenüber der Bahn und sieht den Taten erwartungsvoll entgegen!  [nm]
 
23-Aug-21 Streik: Kein Ersatzverkehr auf der Kochelseebahn?
Aufgrund des Streiks der GdL sollte die Kochelseebahn heute komplett mit Straßenbussen bedient werden. Fahrgäste berichten, dass die Busse heute aber entgegen der Ankündigung nicht gefahren sind. PRO BAHN bittet betroffene Fahrgäste, ihre Erfahrungen mitzuteilen per Email n.moy(at)bayern.pro-bahn.de.  [nm]
 
18-Aug-21 Infrastruktur für den Deutschlandtakt in Bayern
Einige Projekte der heute veröffentlichten Liste zusätzlicher Infrastrukturausbauten für den Deutschlandtakt betreffen auch Bayern. Teuerste Maßnahme der gesamten Liste ist eine Neubaustrecke zwischen Würzburg und Nürnberg und auch für Augsburg – Ulm wird eine höhere Investition zur Fahrzeitverkürzung genannt. In seinen "Highlights" hebt das BMVI u.a. die Elektrifizierung von Mühldorf nach Braunau hervor. Für München – Landshut – Regensburg ist neben anderen Maßnahmen ein viergleisiger Ausbau zwischen Neufahrn und Freising geplant, der vor über zehn Jahren einem Rückzieher bayerischer Verkehrsminister zum Opfer fiel. Da die Strecke zwischen München und Neufahrn mindestens so dicht belegt ist, sind damit die in einem Artikel von 2020 beschriebenen Probleme noch nicht gelöst. Die ebenfalls unzureichend ausgestattete Werdenfelsbahn nach Garmisch kommt in der neuen Infrastrukturliste nicht vor. Erwähnung als Teil des Knotens München findet der Fußgängersteg für den Hauptbahnhof, bei dem PRO BAHN mittels eine Petiton verhindern konnte, dass er unter den Tisch gekehrt wurde.  [el]
 
10-Aug-21 Länder mit und ohne Bahnkonzepte
In der heutigen bundesweiten aktuellen Meldung zu einer Reaktivierung in Baden-Württemberg lautet der letzte Satz: "Andere Bundesländer mit touristischen Regionen wie Bayern sind bzgl. Saisonverkehren leider etwas rückständiger." Ehrenamtliche Iniativen wie die Ilztalbahn werden durch starre Regeln behindert, an Konzepten wie der Regentalbahn nach Viechtach wird gezweifelt. Weitere Bahnstrecken könnten helfen, den Urlaubs- und Ausflugsverkehr besser zu verteilen. Der Bayerische Bahnreaktivierungstag und die Bahnwoche 2021 haben einige Möglichkeiten aufgezeigt. Stattdessen sind in Bayern die Regelzüge zu Hotspots wie Garmisch-Partenkirchen oder der Oberlandregion bei gutem Wetter regelmäßig übervoll, die parallelen Straßen ebenso. Die Antwort des Freistaats Bayern darauf lautet "mehr Straßen", wie Verkehrsministerin Schreyer oder auch Abgeordnete wie Herr Dobrindt eindrucksvoll zu beweisen wissen.  [el]
 
05-Aug-21 Bahnhalte in Polling und Wielenbach auf einem "toten Gleis"?
Am 23. Juli fand im Rahmen der „Bahnwoche“ von PRO BAHN eine Online-Konferenz zur Wiederbelebung der Bahnhöfe in Polling und Wielenbach / Wilzhofen statt. Das Weilheimer Tagblatt berichtet heute darüber recht ausführlich. Die Quintessenz daraus: Weder Deutschlandtakt noch zusätzliche Halte sind ohne einen abschnittsweisen zweigleisigen Ausbau möglich. Leider setzt die Politik einzig auf den Ausbau der Bundesstraße 2.   [nm]
 
28-Jul-21 Bayern Schlusslicht? Fazit zum Bahnreaktivierungstag
Bayern droht beim Bahnausbau zum Schlusslicht zu werden, so das Fazit des Fahrgastverbands PRO BAHN zum bayerischen Bahnreaktivierungstag am 24. Juli. Dort diskutierten Politiker und Vertreter von Reaktivierungsinitiativen auf Einladung des Fahrgastverbandes über ihre Erfahrungen bei der Wiederbelebung von Bahnstrecken. Die Teilnehmer haben diverse Hürden für die Wiederbelebung von Bahnstrecken in Bayern identifiziert. Nach Auffassung von PRO-BAHN-Landesvorstand Dr. Lukas Iffländer hat der bayerische Bahnreaktivierungstag klar gemacht, an welchen Stellen die Hebel angesetzt werden müssen, um das bayerische Schienennetz wieder in die Region zu bringen. Das betrifft insbesondere eine Überarbeitung der Reaktivierungskriterien, aber auch die Bereitstellung geeigneter Finanzierungswerkzeuge.  [el]
 

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