Aktuelle Meldungen zum öffentlichen Verkehr

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17-Feb-18 Bahnknoten Lindau - neue Broschüre
Zum Ausbau des Bahnknotens Lindau, dem neuen Bahnhof in Reutin und zur künftigen Führung der Bahnlinien gibt es im Download-Bereich der DB-Projektseiten eine aktuelle Broschüre.  [el]
 
16-Feb-18 DB-Baustellen 2018 regional
Neben der bundesweiten Information zu Baumaßnahmen der DB von gestern wurden z.B. die geplanten Baustellen in NRW etwas detaillierter erläutert. Zur Übersicht gibt es ein Faktenblatt und eine Grafik, sowie eine Präsentation und Zusatzinformationen von DB Station&Service. Für Berlin/Brandenburg gibt es eine allgemeine Präsentationen sowie Informationen der S-Bahn Berlin. Für den Norden, Süden, Südwesten, Südosten und die Mitte Deutschlands gibt es zur Zeit noch keine detaillierten Informationen, da die entsprechenden Pressekonferenzen erst in den nächsten Tagen und Wochen stattfinden.   [el]
 
15-Feb-18 ÖPNV: Kostenlos, 1 Euro und andere Modelle
Die von der Bundesregierung wohl eher zufällig losgetretene Diskussion zu "kostenlosem ÖPNV" hat einige Folgeaktionen nach sich gezogen. So gibt es nun eine Petition "Für nur einen Euro pro Tag Bus & Bahn in jeder deutschen Stadt fahren!", die gemäß dem Wiener Modell eine 365-Euro-Jahreskarte anregt. Eine aktuelle Meldung der Management School der Universität Kassel berichtet über ein Forschungsprojekt zur Ermittlung der wahren Kosten unterschiedlicher Verkehrsmittel. Ein Ergebnis: "der Autoverkehr kostet die Kommunen das Dreifache des ÖPNV". Eine Übersicht zu den Erwägungen der Bundesregierung und den Reaktionen darauf findet man bei der Lausitzer Rundschau, und das Manager Magazin berichtet über die Höhen und Tiefen des (fast) kostenfreien Busses in Templin.  [el]
 
15-Feb-18 Baustellen DB Netz 2018
In einer Pressemitteilung und einem Medienpaket versucht die DB die Medien und die Fahrgäste auf erhöhte Bautätigkeit 2018 einzustimmen. Eine Übersicht gab es bereits im Januar auf inside.bahn. Verwiesen wird unter anderem auf das Bau-Info-Portal, in dem allerdings nur sehr große Maßnahmen zu finden sind. Etwas kurzfristiger wird in einer 12-Wochen-Vorschau und auf strecken.info informiert. Da immer wieder festzustellen ist, dass auch Politiker von langfristig geplanten Maßnahmen überrascht werden, sei auch nochmals auf die Bau- und Informationsdialoge der DB hingewiesen, die jetzt bereits den Blick auf 2019 und demnächst bis 2020 erlauben.  [el]
 
14-Feb-18 Bessere Luft durch mehr ÖPNV
Ein reichlich unelegantes Manöver der Bundesregierung hat immerhin dafür gesorgt, dass der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV), seine Kosten und seine durch verkehrspolitische Versäumnisse verursachten Probleme zur Zeit breit diskutiert werden. Auch beim Fahrgastverband PRO BAHN ist man sich bewusst, dass eine Absichtserklärung für kostenlosen ÖPNV die Probleme – insbesondere bei der mangelhaften Kapazität – nicht verschwinden lässt. Das Ziel kann daher nur lauten: mehr Bus und vor allem mehr Bahn – also eine deutliche Steigerung bei Investitionen in Infrastruktur und Fahrzeuge. Ein einfacher und möglichst günstiger Tarif kann dann bei vorhandenen Kapazitäten helfen, wesentlich mehr Fahrgästen ein gutes Angebot zu machen, Autos von den Straßen zu holen, und die Luftverschmutzung zu bremsen.  [el]
 
14-Feb-18 Kostenloser ÖPNV - zu spät, realitätsfern oder einen Versuch wert?
Auf der Facebook-Seite von PRO BAHN sind einige Beispiele von Reaktionen auf die von der Bundesregierung in Erwägung gezogenen Tests mit kostenlosem ÖPNV verlinkt (ebenfalls via PRO BAHN App). In der Presse liest man dazu Kommentare wie "10 Jahre zu spät", "völlig realitätsfern", "kein Allheilmittel" oder "ein Versuch wert" (weitere Medienmeldungen). Das Wuppertal-Institut hat eine Dissertation mit dem Titel "Das Bürgerticket für den öffentlichen Personennahverkehr" online gestellt, in dem zahlreiche Aspekte des Themas vorgestellt werden.  [el]
 
13-Feb-18 Zeitenwende im städtischen ÖPNV in Sicht?
Das Online-Magazin politico.eu berichtet in seinem "Morgen Europa"-Briefing von einem Brief dreier deutscher Bundesminister an den EU-Umweltkommissar. Um Fahrverboten vorzubeugen wird darin u.a. die testweise Einführung von kostenlosen ÖPNV in ganz unterschiedlichen Städten erwogen: Bonn, Essen, Herrenberg, Reutlingen und Mannheim. Der Verband deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) sieht das Vorhaben laut Handelsblatt "sehr kritisch". Aufgrund der zu erwartenden Steigerung der Fahrgastzahlen seien hohe Investitionen nötig. Die nächste Entscheidung zum Thema Fahrverbote könnte am 22. Februar beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig fallen; außerdem könnte die EU-Kommission Deutschland wegen der Luftverschmutzung beim Europäischen Gerichtshof verklagen.  [el]
 
12-Feb-18 Mecklenburg-Vorpommern: Hoffnung auf mehr Geld für Bahnverkehr
Im Oktober 2016 hatte der Landesverband Mecklenburg-Vorpommern von PRO BAHN eine Petition eingereicht, um zu erreichen, dass die vom Bund zur Verfügung gestellten Regionalisierungsmittel nicht außerhalb des Schienenpersonennahverkehr (SPNV) eingesetzt werden. Das zuständige Ministerium hat signalisiert, dass es die Anregung von PRO BAHN aufgreifen will, die Ausgleichsleistungen für den Ausbildungsverkehr künftig aus allgemeinen Haushaltsmitteln des Landes zu finanzieren. Hierzu soll eine gemeinsame Prüfung mit dem Finanzministerium erfolgen. Für ein Gutachen zum Integralen Taktfahrplan Mecklenburg-Vorpommern ist ein Dialog mit PRO BAHN geplant. Die Empfehlung des Petitionsausschusses findet man unter Nr. 33 auf Seite 25 einer Landtagsdrucksache. Bei den Punkten Nr. 4, 16, und 93 des Dokuments findet man Empfehlungen zur Bahnstrecke – Velgast Barth und zu Darßbahn.  [el]
 
09-Feb-18 Eurostar nach Amsterdam
Vor einiger Zeit hatte sich die DB mal um eine direkte Zugverbindung zwischen Frankfurt, Köln und London bemüht, musste diese Pläne aber begraben. Die Niederländer sind einen halben Schritt weiter: am 4. April startet der Eurostar-Service von London nach Rotterdam und Amsterdam. Auf einer privaten Webseite findet man detaillierte Infos, u.a. dass in die Check-In-Einrichtungen in den Niederlanden noch nicht in Betrieb sind. Dadurch gibt es in Richtung London zwar durchgehende Züge, aber sie können von den Fahrgästen nicht durchgehend benutzt werden.  [el]
 
09-Feb-18 Petition Heidekrautbahn
In einer Petition fordern u.a. die Bürgermeister der Anliegerkommunen und der Geschäftsführer der Niederbarnimer Eisenbahn die Nutzung der alten Stammstrecke der Heidekrautbahn für den Personenverkehr nach Berlin-Gesundbrunnen. Die bisher ungenutzten Gleise laufen nordwestlich der momentanen Route von Schönwalde nach Berlin-Wilhelmsruh. Wäre die Trasse heute in Betrieb könnte sie z.B. auch die Einschränkungen durch die Bauarbeiten am Karower Eisenbahnkreuz abmildern. Die IGEB als Berliner Partnerverband von PRO BAHN hatte erst vor wenigen Tagen die Lücken beklagt, die auch heute noch als Folgen von Weltkrieg und Mauerbau im Schienennetz rund um Berlin bestehen.  [el]
 

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