Aktuelle Meldungen zum öffentlichen Verkehr

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05-Nov-26 Fahrgastsymposium und Schienentage
Gleich zwei Veranstaltungen warten auf Bahninteressierte in den nächsten Wochen. Vom 19. bis 21. November finden im Raum Meiningen die traditionsreichen Schienentage statt. Bereits am 14. und 15. November richtet der Fahrgastverband PRO BAHN sein Fahrgastsymposium aus, das inzwischen auch bereits auf einige Jahre zurückblicken kann.  [el]
 
30-Okt-26 Ausbau der Bahnstrecke München–Lindau voranbringen
Der Fahrgastverband PRO BAHN Bayern hat am letzten Wochenende in Memmingen eine Resolution zum vollständigen Ausbau der Bahnstrecke München–Memmingen–Lindau (ABS 48) verabschiedet. Darin fordert der Verband den Bund und den Freistaat Bayern auf, den weiteren Ausbau der wichtigen Schienenverbindung entschlossen voranzutreiben. Ziel sind mehr Kapazitäten, eine höhere Zuverlässigkeit und langfristig eine durchgehend zweigleisige Strecke zwischen Buchloe und Hergatz. (Pressemitteilung)  [el]
 
29-Okt-26 Telefonische Erreichbarkeit PRO BAHN Hessen
Aufgrund von Schwierigkeiten mit dem bisherigen Telekommunikationsanbieter mussten kurzfristig Änderungen bei den Telefonnummern des PRO BAHN Landesverbands Hessen und den angeschlossenen Regionalgliederungen vorgenommen werden. Als Übergangslösung sind alle Gliederungen von PRO BAHN in Hessen zunächst ausschließlich über die Telefonnummer 06441 8708995 erreichbar. Der PRO BAHN Landesverband Hessen bemüht sich um eine Nachfolgelösung. Sobald diese technisch steht, werden die neuen Telefonverbindungen bekanntgegeben.  [el]
 
28-Okt-26 PRO BAHN Post November 2026
Die aktuelle PRO BAHN Post aus Oberbayern enthält wieder interessante Berichte und Meldungen. Bei den Artikeln geht es um guten ÖPNV für Olympia in München, sowie um die von DB InfraGO vorgeschlagenen Streichungen von Regionalzügen und die Reduzierung dieses Vorschlags aufgrund der Proteste. Es gibt einen Bericht von der bayerischen Mitgliederversammlung in Memmingen, und die Schilderung eines zweitägigen Bahnausflugs ins schöne Baden-Württemberg. Die Kurzmeldungen haben den Infraplan des Verkehrsministeriums zum Thema und das Hin und Her beim Wettbewerb im Fernverkehr, aber auch die Wettbewerbe um Lieblingsbusfahrer und Bahnhof des Jahres, sowie eine Tourismus- und Tarifveranstaltung von PRO BAHN auf Usedom. Und wer Mitglied beim Fahrgastverband PRO BAHN wird, bekommt jetzt sogar etwas geschenkt. Nicht fehlen in der PRO BAHN Post dürfen natürlich die Terminhinweise.  [el]
 
27-Okt-26 Mitglied bei PRO BAHN werden
Mitglied im Fahrgastverband PRO BAHN zu sein, hat sich bei Interesse für Bahn, Bus und Verkehrspolitik schon immer gelohnt. Jetzt lohnt sich es aber besonders, Mitglied zu werden. Neben einer Beitragsermäßigung gibt es auch noch ein kleines Geschenkpaket. Die anderen Vorteile wie Mitarbeit in Fachgremien oder Austausch bei Treffen und Stammtischen von PRO BAHN, Teilnahme an regionalen Exkursionen und Fachveranstaltungen, und der Bezug des Magazins "der Fahrgast" bleiben natürlich bestehen.  [el]
 
26-Okt-26 S-Bahn oder Regionalbahn nach Elmshorn?
Der Streckenabschnitt zwischen Elmshorn und Pinneberg soll viergleisig ausgebaut werden. Eine Untersuchung des Landes Schleswig-Holstein kam zu dem Schluss, dass nur mit einer Verlängerung der Hamburger S-Bahn bis Elmshorn die Wirtschaftlichkeit der Ausbaumaßnahme gegeben ist, und nur so Fördermittel des Bundes fließen. Die Entscheidung, mit dieser S-Bahn-Variante weiterzuplanen, stieß teilweise auf Unmut, weil sich viele Pendler eine schnellere Regionalbahnverbindung wünschen.
Nach Meinung des Fahrgastverbands PRO BAHN liegt die unzureichende Wirtschaftlichkeit der Regionalbahnlösung auch daran, dass südlich von Pinneberg bereits die S-Bahn verkehrt und daher dort für Fern-, Güter- und Regionalverkehr nur zwei Gleise zur Verfügung stehen. PRO BAHN fordert Schleswig-Holstein und Hamburg auf, im Interesse der Pendler ein gemeinsames Angebotskonzept für den Abschnitt Elmshorn–Pinneberg–Hamburg zu entwickeln, das auch die Reaktivierung der Strecke nach Uetersen und der Hamburger Güterumgehungsbahn im Personenverkehr umfasst, und daraus dann den dafür nötigen Infrastrukturausbau abzuleiten.  [el]
 
25-Okt-26 Alstom-Züge für Norddeutschland - irgendwann
Ebenso wie Niedersachsen/Bremen hatte auch Schleswig-Holstein neue Züge bei Alstom bestellt (Coradia Max). Und ebenso wie in Niedersachsen/Bremen (siehe auch PRO BAHN März 2025 und NDR vom 8.10.) kann Alstom nicht liefern, so dass sich der für Ende 2027 geplante Einsatz der Züge zunächst um ein Jahr verzögert (NDR vom 21.10.). Der Fahrgastverband PRO BAHN kritisiert den Hersteller Alstom dafür, dass eine pünktliche Lieferung der neuen Triebzüge nicht möglich ist. Die Ausschreibung hatte im März 2022 begonnen, und Alstom hatte im Juli 2023 den Zuschlag erhalten. In Niedersachsen wurden die Züge bereits 2021 für einen Einsatz ab Ende 2024 bestellt. Für die dort geplanten Züge gab Alstom Verzögerungen erstmals im Dezember 2022 bekannt. Seidem hat sich die Lieferung alle paar Monate weiter verzögert und ist nun vier Jahre zu spät dran.  [el]
 
25-Okt-26 Mitgliederversammlung PRO BAHN Hessen
Am 24.10. fand in Kassel die Mitgliederversammlung der Fahrgastverbands PRO BAHN Hessen statt. Dabei wurde auch der Vorstand der Landesverbands neu gewählt. Thomas Kraft bleibt Vorsitzender von PRO BAHN in Hessen; Klaus Zecher und Uwe Schuchmann wurden als stellvertretende Vorsitzende gewählt. Desweiteren sind im Vorstand: Klaus Elmer als Kassenwart, Alexandra Hamel-Bahr als Schriftführerin, sowie Werner Filzinger, Bernd Rohrmann und Samuel Christoph Kambor-Jacob. Auf der Versammlung wurden auch inhaltliche Forderungen aufgestellt wie ein Beteiligungsforum für Sanierung und Ausbau der Main-Weser-Bahn, die Neuaufstellung der ÖPNV-Finanzierung, und eine Reaktivierung der Bahn nach Bad Orb.  [el]
 
23-Okt-26 SPNV-Angebotsqualität zwischen Berlin und der Lausitz
Die Regionalgruppe Lausitz des Fahrgastverbands PRO BAHN hat einen Text zu "Möglichkeiten zur Verbesserung der Angebotsqualität im SPNV zwischen Berlin und der Lausitz" veröffentlicht. Es werden sowohl die Schieneninfrastruktur als auch Angebot und Qualität im SPNV betrachtet. Die vorgeschlagenen Lösungsansätze wurden bereits im Brandenburger Verkehrsministerium vorgestellt und mit dem Minister sowie einer Abgeordeten diskutiert.  [el]
 
20-Okt-26 Transparenz bei DB-Preisen gefordert
Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) kritisiert, dass die in der Werbung genannten Preise für DB-Sparangebote häufig nicht mit den bei der Buchung real verfügbaren Tickets übereinstimmt. Außerdem weist der vzbv darauf hin, dass das Versprechen, die Preise im Fernverkehr nicht zu erhöhen, von 2025 auf 2026 nicht eingehalten wurde. Dadurch dass die Verfügbarkeit günstiger Sparpreise reduziert wurde, ergab sich in vielen Fällen eine teils deutliche Preissteigerung. Der vzbv bezeichnet die DB-Preisbildung als "Tarifdschungel" und fordert ein "transparenteres Preissystem".
Dass auch bei Umleitungen wegen Bauarbeiten die Fahrgäste zusätzlich zur Kasse gebeten werden, zeigt ein aktuelles Beispiel in Frankfurt, wo durch das Nicht-Anfahren des Hauptbahnhofs zusätzliche Kosten für die S-Bahn entstehen (LinkedIn, Bluesky). Hintergrund ist dabei die schlecht gemachte Preisbildung beim Umstieg ICE/Nahverkehszüge. Teilweise führen Baustellen auch zur Nicht-Verfügbarkeit durchgehender Fahrkarten.  [el]
 

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