Aktuelle Meldungen zum öffentlichen Verkehr

  Aktuell-Meldungen als RSS-Feed abonnieren

05-Apr-20 PRO BAHN im Video
Die Probleme, die durch den Coronavirus auch im Bereich des Öffentlichen Verkehrs entstehen, hat der Fahrgastverband PRO BAHN zum Anlass genommen, ein Video auf Youtube zu veröffentlichen. Der Youtube-Kanal von PRO BAHN ist natürlich nicht als "Corona-Kanal" konzipiert, sondern es sollen wie auch in den Sozialen Netzwerken alle Themen angesprochen werden, die für einen Fahrgastverband relevant sind.  [el]
 
05-Apr-20 ODEG ohne App
Wie viele andere Bahnunternehmen bietet die ODEG bisher Fahrplanauskünfte und weitere Informationen per App an. Das Unternehmen hat jetzt angekündigt, die App zum 10.4.2020 einzustellen. Für die Informationen zu Störungen und Fahrplanänderungen wird auf den Twitterkanal des Unternehmens verwiesen; geplante Abweichungen findet man auch auf den Webseiten.  [el]
 
03-Apr-20 VDV-Akademie - "Bildungsbox"
Auch die VDV-Akademie hat wegen Corona ihre Lehrgänge und Seminare einstellen müssen. Stattdessen wurden nun unter dem Namen "Bildungsbox" zahlreiche Inhalte online gestellt – teils interaktiv, teils als PDF-Präsentation oder als Podcast. Die VDV-Akademie richtet sich zwar primär an Mitarbeiter von Verkehrsunternehmen, das jetzige Online-Angebot steht aber allen Interessierten bis auf weiteres kostenlos zur Verfügung.  [el]
 
01-Apr-20 PRO-BAHN-Arbeit während der Krise
Auch mit Corona ist die Arbeit von PRO BAHN nicht zum Erliegen gekommen. Online-Kommunikation ist sowohl intern als auch in der Öffentlichkeitsarbeit noch wichtiger als zuvor. Die durch Corona ausgelösten Veränderungen bei Bus und Bahn spiegeln sich in in vier Medienmitteilungen seit Beginn der Einschränkungen. Zusätzliche Meldungen auf den Webseiten oder via Facebook sprechen weitere Fahrgastthemen an. Ensprechend entwickeln sich die Nutzerzahlen unserer Online-Medien: die Facebook-Seite geht auf 3400 Abos zu, der Twitter-Account hat fast 4000 Follower, den Links zu Medienmeldungen folgen über 2100 Nutzer, und das jüngste Social-Media-Kind von PRO BAHN (Oberbayern) hat gestern den 200. Abonnenten gewinnen können. Unterstützung der Verbandsarbeit ist jederzeit willkommen.  [el]
 
01-Apr-20 Öffentlicher Verkehr nach der Coronakrise
Der Fahrgastverband PRO BAHN fordert, mit Investitionsmitteln des Konjunkturpaketes den Öffentlichen Verkehr (ÖV) nachhaltig aufzustellen und Infrastrukturprojekte langfristig zu finanzieren. In der Coronakrise stellen Bus und Bahn ihre Systemrelevanz unter Beweis; das gilt ebenso für das Personal, das den Verkehr am Laufen hält. Die Robustheit des ÖV muss nach der Krise erhalten und ausgebaut werden. PRO BAHN schlägt vor, alle Projekte aus dem Bundesverkehrswegeplan vollständig zu finanzieren und das Strukturwandelgesetz schnell zu verabschieden. Investitionen in zusätzliche Fahrzeuge müssen unterstützt werden, aber auch Aufgabenträger und Unternehmen sind gefordert. Das Konjunkturpaket bietet die Chance, die Verkehrswende ein großes Stück voran zu bringen und damit auch die deutsche Wirtschaft in Nach-Krisen-Zeiten zu unterstützen.  [el]
 
30-Mär-20 Ungenutzte Pendlerfahrkarten
Wegen der Coronakrise werden viele bereits bezahlte Fahrkarten zur Zeit nicht genutzt. Bei der DB gibt es Kulanzregeln für viele Fahrkarten im Fern- und Nahverkehr (inklusive Quer-durchs-Land-Ticket sowie viele Ländertickets). Für Nutzer einer Streckenzeitkarte im Fernverkehr oder einer Bahncard 100 gibt es keine Standardregeln; die Fahrgäste werden gebeten sich an ihr Abo-Center, eine Verkaufstelle, den Bahncomfort-Service (für Bahncard 100) oder den Kundendialog zu wenden. Keine Kulanz gibt es zur Zeit für temporär ungenutzte Zeitkarten/Abos des Nahverkehrs, Bahncard 25 oder Bahncard 50. Alle Kulanzregeln der DB beziehen sich auf bis zum 13.3.2020 gekaufte Fahrkarten. Kulanzregeln bei nichtgenutzten Verbundfahrscheinen sind bisher nur ganz vereinzelt bekannt, beispielsweise vom VBB.  [el]
 
26-Mär-20 Keine vollen Züge wegen Corona-Einschränkungen
Der Fahrgastverband PRO BAHN fordert die Aufgabenträger des Nahverkehrs auf, Angebotseinschränkungen, die zu vollen Zügen führen, zurückzunehmen und zukünftige Ausdünnung doppelt und dreifach abzuwägen. Der Schienenpersonennahverkehr darf nicht zum Ansteckungsort Nummer eins werden.  [el]
 
26-Mär-20 DB-Bilanz 2019
Die Deutsche Bahn AG hat heute ihre Bilanz für 2019 vorgelegt. Es gibt eine Pressemitteilung, den Integrierten Bericht in einem Online-Format und als PDF-Download, sowie Broschüren mit den Titeln "Daten & Fakten", "Kosmos Deutsche Bahn" und "Wussten Sie schon, dass ...". Die Fahrgastzahlen haben sich wie erwartet positiv entwickelt, was sich im Ergebnis der Fernverkehrssparte zeigt. Negativ war die Entwicklung bei DB Regio und in den Infrastrukturbereichen Fahrweg und Personenbahnhöfe. DB Cargo hat sein negatives Vorjahresergebnis weiter verschlechtert.  [el]
 
25-Mär-20 Fahrplankürzungen in der Diskussion
Menschen, die auch während der Coronakrise auf Bahnen und Busse angewiesen sind, weil sie ihre Arbeitplätze in Supermärkten, Kliniken, Pflegeheimen oder bei der Kindernotbetreuung erreichen wollen, werden fast überall mit Fahrplankürzungen konfrontiert. Auf die teils schlechte Information zu den Kürzungen hatten wir gestern hingewiesen. Selbst im Internet sind die Informationsquellen sehr verstreut, wie aus einer Linkliste des Deutschen Bahnkundenverband ersichtlich ist. Wie schnell und kurzfristig sich die Situation oftmals ändert, ist auch in Medienberichten erkennbar, die wir auf Twitter verlinken. Die DB wehrt sich gegen Kritik an den Einschränkungen. Forderungen, z.B. von der GDL, das Angebot noch drastischer zu kürzen, werden aber z.Zt. auch abgelehnt. NRW-Verkehrsminister Wüst fordert auf den zusammengestutzten Pendler-Relationen eine Freigabe der ICE-Züge.  [el]
 
24-Mär-20 Fahrgastinfo häufig mangelhaft
Zur Zeit gibt es einen Wust von bereits umgesetzten oder geplanten Fahrplanänderungen. Durch die Coronakrise gehen die Fahrgastzahlen zurück; zudem müssen die Verkehrsunternehmen die gesundheitliche Einsatzfähigkeit der Mitarbeiter im Auge behalten. Zusammen mit den Bestellern der Verkehrsleistungen werden entsprechend reduzierte Fahrpläne ausgearbeitet; teilweise wird über das Ziel hinausgeschossen. Unverständlich ist, dass die Fahrgäste über die Änderungen spät und lückenhaft informiert werden. Vieles ist widersprüchlich oder inkonsistent - eine einheitliche Linie ist nicht erkennbar. Der Fahrgastverband PRO BAHN fordert dringend, dass nachgebessert wird, dass Unternehmen und Aufgabenträger ihrer Verantwortung gerecht werden. Die strukturellen Defizite der Fahrgastinformation und die mangelnde Fähigkeit, das Thema aus Kundensicht zu betrachten, treten in der Krise deutlich zu Tage.  [el]
 

  ältere Einträge