Aktuelle Meldungen zum öffentlichen Verkehr

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17-Feb-20 PRO BAHN Baden-Württemberg zum Sturmtief Sabine
Auch wenn der Umgang der Bahn mit dem Sturmtief Sabine teilweilse durchaus ordentlich war, gibt es doch Anlass zu scharfer Kritik von PRO BAHN Baden-Württemberg. Die pauschale Einstellung des Fernverkehrs, teilweise viele Stunden vor dem erwarteten Eintreffen des Sturms, war so unsinnig wie die Vorsorge mangelhaft. Der Vegetationsrückschnitt reicht offensichtlich noch immer nicht aus; die Instandsetzungskapazitäten sind unzureichend.
 
17-Feb-20 Wahlprüfsteine Hamburg
Am 23. Februar werden in Hamburg die Bürgerschaft (das dortige Parlament) und der Erste Bürgermeister gewählt. Der Fahrgastverband PRO BAHN hat in elf Themenfeldern insgesamt 72 Wahlprüfsteine erstellt und an die verkehrspolitischen Sprecher der in der Hamburgischen Bürgerschaft vertretenen Parteien versendet. Die Antworten werden der Woche vom 17. bis 21. Februar unter www.pro-bahn-sh.de veröffentlicht. Heute ging es mit den Themenbereichen "Vision" und "Organisation des ÖPNV" los. Ein ähnliche Aktion läuft zur Zeit in München, wo am 15. März Stadtrat und Oberbürgermeister gewählt werden (siehe auch "Was wollen die Parteien?").  [el]
 
16-Feb-20 Fahrplandialog Schlesweig-Holstein
Der Fahrgastverband PRO BAHN in Schleswig-Holstein weist auf den Fahrplandialog des Nahverkehrsbestellers NahSH hin. Die Fahrplanentwürfe für den ab Dezember geltenden Jahresfahrplan 2021 sind nun online verfügbar. Noch bis zum 1. März können Fahrgäste ihre Anregungen, Ergänzungen und Vorschläge zu den Entwürfen unter www.fahrplandialog.de eingeben. PRO BAHN begrüßt Fortsetzung des Fahrplandialogs, kritisiert jedoch den weiterhin zögerlichen Ausbau des Angebotes. Zuletzt war in Thüringen die seit Jahren bestehende Möglichkeit entfallen, Fahrpläne vorab einzusehen und zu kommentieren.  [el]
 
13-Feb-20 Stadtbahn für Linz - S-Bahn für Regensburg
Regensburg und Linz verbindet bekanntlich die Donau. In beiden Donaustädten wird aber auch schon eine geraume Weile die Weiterentwicklung der jeweiligen Verkehrssysteme diskutiert. Regensburg hat sich schon vor einiger Zeit für die Planung eines Stadt- bzw. Straßenbahnsystems entschieden. Pressemeldungen war jetzt zu entnehmen, dass für die weiteren Entfernungen eine Regio-S-Bahn hinzukommen soll, die bis Straubing, Landshut, Saal, Schwandorf und Parsberg fahren soll. Die Stadt Linz wollte ursprünglich ihr (schmalspuriges) Straßenbahnnetz durch eine zweite Donauquerung ergänzen und als Stadt-Regio-Tram in die Region führen. Insbesondere an der Frage der Mühlkreisbahn entzündete sich ein Konflikt, bei dem sich jetzt das Land Oberösterreich durchgesetzt hat. Statt zweiter Straßenbahnachse kommt ein (normalspuriges) S-Bahn-System, das die Mühlkreisbahn integriert, und in den aktuellen Presseaussendungen als "Stadtbahn" bezeichnet wird. Siehe auch Artikel "Österreich und Bayern – zwei Geschwindigkeiten beim Bahnausbau" vom Sommer 2019.  [el]
 
12-Feb-20 HLB im Wetteraunetz - Hoffnung auf Reaktivierungen
Der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) hat im Zuge einer Ausschreibung den Bahnbetrieb im Teilnetz Wetterau West-Ost weiterhin der Hessischen Landesbahn (HLB) übertragen. Die Ausschreibung umfasst die Regionalbahnlinien RB46 (Gießen – Gelnhausen), RB47 (Wölfersheim-Södel – Friedberg – Frankfurt), RB48: (Nidda – Friedberg – Frankfurt), sowie optionale Erweiterungen im Falle der Reaktivierung der Horlofftalbahn (Verlängerung der RB47 von Wölfersheim – Södel bis Hungen) und der Lumdatalbahn. Start des neuen Verkehrsvertrages ist der 11. Dezember 2022. PRO BAHN Hessen begrüßt die Vergabe an die Hessische Landesbahn.  [el]
 
11-Feb-20 Reaktivierung im Erzgebirge?
Ein Gutachten kommt laut einem Bericht der "Freien Presse" zu dem Schluss, dass eine Reaktivierung der Bahnstrecke Pockau-Lengefeld – Marienberg machbar ist. Allerdings wird das Gutachten vom sächsischen Verkehrsministerium zur Zeit unter Verschluss gehalten. Der Fahrgastverband PRO BAHN unterstützt die Bemühungen zur Reaktivierung der Strecke und fordert die Landesregierung auf, ihren eigenen Koalitionsvertrag einzuhalten. Die dort festgelegte Voraussetzung für Streckenreaktivierungen ist mit dem positiven Gutachten erfüllt.  [el]
 
08-Feb-20 Sturmwarnung
Aufgrund von Wetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zum Sturmtief "Sabine" rechnet die Deutsche Bahn ab Sonntagabend mit erheblichen Beeinträchtigungen, insbesondere im Norden und Westen Deutschlands. Es wird empfohlen, zwischen dem 9.2. und dem 11.2. geplante Reisen auf andere Tage zu verschieben. Was den Pendlern für Montagmorgen empfohlen wird, geht aus der Meldung nicht hervor. Fernverkehrsfahrkarten für die genannten Tage behalten ihre Gültigkeit. Sie können zwischen dem 8.2. und dem 18.2. frei genutzt oder storniert werden; Zugbindung ist aufgehoben. Für Journalisten gibt es noch etwas mehr Informationen als für Reisende.  [el]
 
07-Feb-20 Bahnausbau Hessen
Der hessische Wirtschafts- und Verkehrsminister Al-Wazir hat am Donnerstag zusammen mit der DB Netz AG und RMV-Geschäftsführer Ringat Projekte zum Ausbau der Schieneninfrastruktur in Hessen vorgestellt. Allein für den Fernverkehr sind drei Neubaustrecken geplant. Zudem sollen vier ehemalige Bahnlinien wieder reaktiviert werden (Pressemitteilung, Präsentation Hessen, Präsentation DB Netz, Projektblätter). PRO BAHN Hessen weist in einem Zeitungsbericht darauf hin, dass überwiegend "schon lange geplante Vorhaben" vorgestellt wurden, und dass der "große Wurf" nicht dabei sei.  [el]
 
06-Feb-20 Darßbahn wird reaktiviert
Die Regierung von Mecklenburg-Vorpommern geht davon aus, dass die Darßbahn wieder aufgebaut und reaktiviert wird. PRO BAHN nennt dies eine "sehr positive Entwicklung" für die ganze Urlaubsregion und rechnet mit einer Reaktivierung bis 2027, in Teilabschnitten auch etwas früher (Nordkurier, Norddeutscher Rundfunk).  [el]
 
06-Feb-20 Weiterhin Einschränkungen in und um Stuttgart
Nach dem Brand im Stuttgarter Hauptbahnhof am Dienstagmorgen kommt es auch heute und morgen zu Zugausfällen und Umleitungen rund um die Landeshauptstadt. Fernverkehrsfahrkarten, die von der Sperrung des Stuttgarter Hauptbahnhofs betroffen sind, behalten ihre Gültigkeit. Sie können bis zum 14.2. genutzt oder storniert werden; Zugbindung ist aufgehoben.  [el]
 

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