(Aktuelle) Meldungen zum öffentlichen Verkehr

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15-Jun-22 Bahnknotenkonferenz Köln
Über den Ausbau des Bahnknotens Köln berieten am Montag Vertreter aus der Politik, des Aufgabenträgers Nachverkehr Rheinland (NVR), von Kommunen, Bahnunternehmen und Verbänden. Mit dabei war auch der Vorsitzende von PRO BAHN NRW, Dr. Andreas Schröder. Der NVR hat eine kurze Pressemitteilung sowie eine kleine Broschüre zum Thema veröffentlicht.  [el]
 
13-Jun-22 Fernverkehr - Neues im Norden und anderswo
Mit dem gestrigen kleinen Fahrplanwechsel bietet die DB wieder einen durchgehenden Intercity von Berlin nach Dagebüll Mole und Westerland an. Zudem wurde ein Eurocity-Zugpaar Hamburg – Prag nach Flensburg verlängert. Der Fahrgastverband PRO BAHN begrüßt die neuen Angebote und erwartet von der DB, dass für die weitere Planung der Intercity-Verbindung nach Dagebüll/Sylt auch ab Fahrplanwechsel Dezember 2022 Trassenkonflikte vermieden werden. Weitere Neuigkeiten zählt eine DB-Webseite auf; leider sind auch Preiserhöhungen beim Fahrradtransport und bei Reservierungen dabei.  [el]
 
12-Jun-22 #Crossborderrail - Jon Worth auf großer Fahrt
Jon Worth, Berliner Mitglied von PRO BAHN, Blogger, Twitterer, Gründer von Trains for Europe, startet morgen früh zur ersten von drei Touren, die ihn über viele europäische Grenzen führen sollen. Möglichst per Bahn, da wo es nicht (mehr) geht, per mitgeführtem Faltrad. Unterwegs bietet er viele Termine an, bei denen man ihn (und andere) treffen und über Bahnthemen diskutieren kann. Solche Treffen gibt es z.B. in Brüssel, München, Fürth, Prag und Wien, aber auch im Zug in Luxemburg oder in der Breisgau-S-Bahn. Die komplette Reiseroute gibt es per Google-Tabelle und man kann sie sich auf Karten anschauen. Wir wünschen Jon Worth allzeit gute Fahrt, und dass sein Projekt viele neue Impulse für bessere Bahnverbindungen in Europa gibt.  [el]
 
11-Jun-22 Von Guben nach Zielona Góra
Die Initiative deutsch-polnischer Schienenpersonenverkehr (KolejDEPL) begrüßt die Reaktivierung des Schienenpersonenverkehrs zwischen Guben, Gubin und Zielona Góra (Grünberg). Ab morgen fahren an Wochenenden wieder Regionalbahnen über die einst auch dem Fernverkehr zwischen Mitteldeutschland und Poznań (Posen) dienende Strecke. 2002 war der Personenverkehr auf dieser Trasse abbestellt worden. Von den politisch Verantwortlichen wird erwartet, den Schienenverkehr nach Polen weiter zu stärken. Der Fahrgastverband PRO BAHN fordert, dass die grenzüberschreitende Strecke weiter ertüchtigt und elektrifiziert wird. (Medienbericht RBB)  [el]
 
11-Jun-22 Intercity nach Chemnitz
Nach 16 Jahren ohne Fernverkehr erhält Chemnitz ab morgen wieder eine Intercity-Verbindung. Die Bahn-Initiative Chemnitz, bei der auch PRO BAHN mitarbeitet, sieht darin ein großes Symbol, aber wenig Anbindung. Mit Blick auf das Kulturhauptstadtjahr 2025 reiche die Fernbahnanbindung nicht aus. Man wünsche sich für den Intercity viele zufriedene Fahrgäste, aber auch einen deutlich Ausbau inklusive eines Zweistundentakts bis 2025. Weitere Infos zur neuen Verbindung findet man beim MDR, während die DB die Verlängerung nach Chemnitz in ihrer gestrigen Meldung erstmal nicht erwähnt hat.  [el]
 
10-Jun-22 Allianz pro Schiene kritisiert Wissing-Ministerium
"Verkehrsministerium bremst Deutschlandtakt aus" ist die neueste Pressemitteilung der Allianz pro Schiene überschrieben. Während Ex-Verkehrsminister Scheuer letztes Jahr die Umsetzung des Deutschlandtakts mit den Schlagworten "öfter, schneller, überall" eingeläutet hatte, ist seit dem Regierungswechsel nichts in diese Richtung passiert. Kein einziges der 181 definierten Infrastrukturvorhaben sei vom Ministerium konkretisiert worden, sagt Hans Leister, Vorstand bei der Allianz pro Schiene und Co-Vorsitzender der Koordinierungsgruppe Deutschlandtakt beim Ministerium. Er fordert "belastbare Planungen und Zeitpläne" und erwartet vor der Sommerpause, dass Minister Wissing beim Deutschlandtakt endlich verbindlich wird.  [el]
 
10-Jun-22 Neubaustrecke und Netz-Störanfälligkeit
Vor einer Woche gab es in der Nacht zum Donnerstag eine Oberleitungsstörung in Minden. In der Folge mussten Fernverkehrszüge 24 Stunden lang großräumig umgeleitet werden, oder fielen abschnittsweise aus. Der Regionalverkehr war noch länger gestört. PRO BAHN NRW stellt in einer Mitteilung fest, dass die geplante Neubaustrecke Bielefeld – Hannover das Abkoppeln einer so großen Region vom Bahnfernverkehr verhindern würde. Wichtige Korridore redundant auszulegen um Engpässe zu vermeiden, war in der Vergangenheit auch Thema beim Schienengüterverkehr.  [el]
 
05-Jun-22 Bahngipfel Brandenburg/Berlin und Verkehr nach Polen
Letzte Woche fand ein "Bahngipfel" mit Vertretern der beiden Bundesländer Berlin und Brandenburg sowie des Bundes statt. Die Pressemitteilung nennt bekannte Maßnahmen, sowie die Absicht, dass die Mobilität auf der Schiene "neue Fahrt aufnehmen" soll. Die IHK Ostbrandenburg beklagt die "Zaghaftigkeit der Entscheider" und fordert "mehr Tempo auf den Schienen". Zwei Ebenen tiefer gab es ein Auftakttreffen zwischen Vertretern Berlins, Brandenburgs und der Wojewodschaft Lebus in Polen, mit dem Ziel, den grenzüberschreitenden Schienenverkehr zu stärken.  [el]
 
04-Jun-22 Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen
Den Auftakt des Pfingswochenendes und des ersten Wochenendes mit 9-Euro-Ticket hatten sich viele ganz anders vorgestellt. Während in Norddeutschland bereits Zugüberfüllungen Thema sind, beherrscht in Bayern mal wieder ein trauriges Ereignis die Medien (Merkur, BR24, SZ). Die Unfallursache zu ermitteln wird wohl eher langwierig. Die immer wieder beklagte Eingleisigleit der Strecke an einer Stelle, wo dank Ex-Minister Dobrindt hunderte von Millionen in Straßenbau fließen, hat offensichtlich nichts mit dem Unfall zu tun. Sowohl die Bahnstrecke, als auch die parallele Bundesstraße sind z.Zt. gesperrt. Bitte auch beachten, dass es im Vorfeld des G7-Gipfels Ende Juni ganz unabhängig zu weiteren Einschränkungen kommen kann. Der Fahrgastverband PRO BAHN spricht den Angehörigen der Opfer sein Mitgefühl aus, und hofft auf rasche Genesung aller Verletzten.  [el]
 
30-Mai-22 9-Euro-Ticket - Regeln und Ausnahmen
Die Grundsätze zum 9-Euro-Ticket sind auf vielen FAQ-Seiten ("Besserweiter", DB Regio) dokumentiert. Für den Bereich der Eisenbahnen sind die Tarifregeln Teil des Deutschlandtarifs (unten auf der Seite drei Dokumente zu "9-Euro-Ticket"). Ein paar speziellere Regeln und Ausnahmen hat der Fahrgastverband PRO BAHN zusammengestellt – ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Einige wenige Beispiele im Bereich Freizeitverkehre: So gilt das Ticket in vielen Dampfzügen in Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern, und Sachsen-Anhalt, aber nicht auf der Brockenbahn. Die saisonal verkehrende Mecklenburgische Südbahn erkennt das Ticket an. Saisonverkehre in Bayern wie die Ilztalbahn können das 9-Euro-Ticket wegen fehlender staatlicher Unterstützung nicht anerkennen.  [el]
 

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