Aktuelle Meldungen zum öffentlichen Verkehr

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28-Feb-24 Der März kommt und mit ihm die neue PRO BAHN Post
Auf den ersten Seiten der aktuellen PRO BAHN Post aus Oberbayern finden sich wie immer die interessanten Kurzmeldungen. Sehr interessant sind auch die Artikel zu den nicht endenden Infrastrukturproblemen und zu den Kapazitäten im bayerischen Regionalverkehr. Weitere Themen sind die Umstellung der sogenannten Reiseauskunft der DB, noch einmal die Aboverwaltung des Deutschlandtickets, und die Zuverlässigkeit des RE1 (München-Nürnberg-Express). Am Ende des Hefts folgt dann natürlich die bis in den April hinein reichende Terminübersicht.  [el]
 
28-Feb-24 Bahnreaktivierung Niedersachsen
Das niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Bauen und Digitalisierung hat sechs weitere Bahnstrecken in die zweite Stufe seiner Reaktivierungsbemühungen aufgenommen. Aus den 14 Strecken vom letzten Herbst sind jetzt insgesamt 21 geworden. Zuletzt war hier etwas von den Reaktivierungsplänen in Hessen zu lesen, in Baden-Württemberg plant man bekanntlich auch einiges, und sogar in Bayern wird ein mehrjähriger Probebetrieb per Ausnahmeregelung des Ministers in den Regelbetrieb überführt.  [el]
 
27-Feb-24 Hitachi-Untersuchung zu ÖPNV weltweit
Hitachi Rail hat durch ein Meinungsforschungsinstitut erkunden lassen, wie Menschen in einigen Metropolen rund um die Welt zum ÖPNV stehen. Für Deutschland ist Berlin dabei, und das nutzt dann auch die deutschsprachige Pressemitteilung zur Studie als Aufhänger. Die Ergebnisse sind unter dem Titel "Besser vernetzt: Globale Perspektiven zur Zukunft des öffentlichen Verkehrs" auf 22 Seiten zusammengefasst. Dazu gibt es jeweils kurze Präsentationen zu den einzelnen Städten ("City-Specific Information"). Antworten auf die dort gestellte Frage "Wie bewegt man mehr Fahrgäste dazu, öffentliche Verkehrsmittel innerhalb und zwischen den Städten zu benutzen?" ist natürlich bei einer Firma als Auftraggeber auch unter Marketingsgesichtspunkten zu bewerten.  [el]
 
22-Feb-24 Regionalisierungsmittel aufstocken statt kürzen!
Der Fahrgastverband PRO BAHN fordert die Bundesregierung auf, ihre Pläne zur einmaligen Kürzung der Regionalisierungsmittel für den Schienenpersonennahverkehr zurückzunehmen. Stattdessen muss die übliche jährliche prozentuale Steigerung deutlich höher ausfallen als bisher, um die verkehrspolitischen Ziele zu erreichen. Auch die Länder, die die Regionalisierungsmittel erhalten und damit den SPNV bestellen, sollen durch eine Änderung des Regionalisierungsgesetzes in die Pflicht genommen werden, selbst einen angemessenen Beitrag zur Finanzierung des Schienenpersonennahverkehrs zu leisten.  [el]
 
20-Feb-24 Bahn- und ÖPNV-Auskunft im Internet - quo vadis?
Seit mehreren Monaten gibt es eine neue Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn im Internet. Nach Kritik von PRO BAHN und anderen gab es einige Nachbesserungen. Die alte Form der DB-Auskunft unter reiseauskunft.bahn.de ist nicht mehr ohne Weiteres erreichbar. Der Fahrgastverband PRO BAHN kritisiert, dass die neue Plattform unzureichend auf die Bedürfnisse verschiedenen Nutzergruppen ausgereichtet. Seit längerer Zeit ist die DB dabei, das was einmal als Auskunftsplattform gestaltet ist, zu einer Verkaufsplattform umzugestalten. Die Interessen der Fahrgäste gehen häufig in eine andere Richtung. PRO BAHN zitiert Professor Pfleging von der TU Freiberg dahingehend, dass "die Nutzung der neuen Webseite am Desktop mindestens doppelt so lange dauert wie bei der Bedienung der alten Seite". Der Fahrgastverband fordert die verantwortlichen Politiker in Bund und Ländern auf, eine zukunftsweisende und anbieterübergreifende Informationsplattform zu schaffen, die eine faire und offene Marketing- und Vertriebsplattform für alle Verkehrsunternehmen ermöglicht, die in Deutschland öffentliche Verkehre anbieten.  [el]
 
15-Feb-24 Fahrplanentwürfe Thüringen und anderswo
Für die Ende 2024 in Kraft tretenden Fahrpläne führt das Landesamt Bau und Verkehr des Freistaats Thüringen eine Fahrgastbefragung durch. Die Befragung läuft bis 4. März. PRO BAHN Thüringen bittet die Fahrgäste, sich die Fahrplanentwürfe anzuschauen und, wenn es sinnvoll erscheint, Änderungsvorschläge einzureichen. Auch andere Bundesländer beteiligen die Öffentlichkeit mal mehr und mal weniger an der Fahrplanerstellung. Während in Baden-Württemberg die Fahrgastbeteiligung heute bereits endet, kann man sich für Sachsen-Anhalt bis zum 3. März äußern, und Mecklenburg-Vorpommern stellt die Veröffentlichung von Fahrplanentwürfen für März 2024 in Aussicht. Andere Bundesländer wie beispielsweise Bayern halten dagegen nichts vom Mitspracherecht der betroffenen Fahrgäste bei Fahrplanangelegenheiten. Dieses Mitspracherecht fordert der Fahrgastverband PRO BAHN allerdings schon seit Jahrzehnten.  [el]
 
15-Feb-24 Verstetigung des Deutschlandtickets für zehn Jahre
Der wissenschaftliche Beirat beim Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) fordert eine Verstetigung des Deutschlandtickets für mindestens zehn Jahre. Bund und Länder sollen zusagen, die Finanzierungslücke für diesen Zeitraum zu übernehmen. Zusätzlich fordert der Beirat bundesweit einheitliche Konditionen für das Deutschlandticket, Angebotsausbau bei Bus und Bahn in Stadt und Land, sowie Innovationen und Effizienzgewinne bei den Verkehrsunternehmen und -verbünden. Der geforderte Weg "vom Deutschland-Ticket zum Deutschland-Tarif" sieht bisher allerdings so aus, dass die allermeisten Verkehrsverbünde ihre bisherigen Tarife neben dem Deutschlandticket bestehen lassen, und dort auch weiterhin teils kräftig die Preise erhöhen. Wann und wie Effizienzgewinne realisiert werden können und wer davon profitiert, scheint ein wesentlicher Streitpunkt zwischen Verkehrsminister Wissing und den Verkehrsunternehmen zu sein.  [el]
 
10-Feb-24 Reaktivierungen - Studienergebnisse und Rückschlüsse für die Praxis
Am 7. Februar führte die Allianz pro Schiene eine Fachgespräch zur Reaktivierung von Schienenwegen durch. Ein Ausgangspunkt waren die vorgelegten Ergebnisse der Technischen Hochschule Deggendorf. Das Video zur Veranstaltung gibt es bei Youtube.  [el]
 
07-Feb-24 Erfolgsfaktoren für eine Reaktivierung regionaler Bahnstrecken
Die Technische Hochschule Deggendorf hat eine Studie zu Reaktivierungsprojekten veröffentlicht. Ermittelt werden sollten Erfolgsfaktoren und Barrieren auf der Basis eines Fragebogen, der sich an Mitarbeiter von Reaktivierungsinitiativen richtete. Von den 115 untersuchten Reaktivierungsprojekten waren bisher nur ein Zehntel erfolgreich. Bei den Hemmnissen werden die Forderungen an die Wirtschaftlichkeit besonders herausgestellt, und speziell die harten Bedingungen in Bayern genannt. Außerdem wird empfohlen, auch den Schienengüterverkehr bei den Reaktivierungsbestrebungen zu berücksichtigen. Weitere Empfehlungen beziehen sich auf stärkere argumentative Prioritäten, die Thematisierung der Veränderung der Altersstruktur, die Finanzierungsrelevanz des Schülerverkehrs, die Integration in ein Gesamtverkehrskonzept mit Anschlusssicherung, alternative Finanzierung der Initiativen, sowie eine professionellere Kommunikations- oder Medienstrategie.  [el]
 
06-Feb-24 Bildungsticket für Hessen - Petitionsübergabe
Der Fahrgastverband PRO BAHN hat sich an einer Petition für ein Bildungsticket in Hessen beteiligt. Morgen Nachmittag, 7.2.2024, erfolgt die Übergabe der Petition an den hessischen Landtag. Wer möchte, kann dabei sein. Treffpunkt ist die Landtagspforte in Wiesbaden. Mehr Information auf der Seite von PRO BAHN Hessen.  [el]
 

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