Aktuelle Meldungen zum öffentlichen Verkehr

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10-Aug-22 Anschlusslösung für Neun-Euro-Ticket
Der Fahrgastverband PRO BAHN fordert eine nahtlose Anschlusslösung für das Neun-Euro-Ticket, die zu einem deutschen Klimaticket weiterentwickelt werden kann. Das Ticket muss in eine bereinigte und vereinfachte Tariflandschaft integriert werden. Die Kosten solcher Tarifmaßnahmen dürfen nicht aus den bestehenden Budgets für Infrastrukturausbau und Bestellung von Verkehren entnommen werden, sondern dafür müssen zusätzliche Mittel bereitgestellt werden. Weitere Vorschläge von PRO BAHN können einer Pressemitteilung entnommen werden.  [el]
 
09-Aug-22 Betonschwellen - mehr Transparenz von DB Netz gefordert
Die DB hatte letzten Monat die Kontrolle bestimmter Betonschwellen angekündigt. Wie schon seit dem Zugunglück bei Garmisch kommt es dadurch immer wieder zu Sperrungen und Langsamfahrstellen. Ein Muster im Handeln von DB Netz ist dabei nicht erkennbar. Die Maßnahmen scheinen nicht nur für Fahrgäste, sondern auch für andere Bahnunternehmen und für die Nahverkehrsbesteller häufig überraschend zu erfolgen. Dass dies ein völlig unhaltbares Vorgehen ist, stellt der Bundesverband Schienennahverkehr in einer Pressemitteilung fest. Die oft beklagte Intransparenz bei Bus und Bahn erreicht hier einen neuen Höhepunkt. Die Forderungen, offenzulegen, welche Streckenabschnitte potenziell betroffen sind, sowie wann und wo welche Maßnahme durch DB Netz geplant ist, sind absolut richtig. Es stellt sich auch die Frage, wieso hier das Bundesverkehrsministerium und nachgeordnete Behörden wie Eisenbahnbundesamt und Bundesnetzagentur keine Vorgaben machen, da das Verhalten von DB Netz Nachteile für die Nutzer der Infrastruktur bringt.  [el]
 
07-Aug-22 Kritik aus Rheinland-Pfalz an geplantem RE8-Ausfall
Mit der Begründung "hoher Krankenstand" hatte DB Regio NRW weitere Zugausfälle bis zum 18. September angekündigt. Darunter ist auch der langlaufende RE8 von Mönchengladbach via Köln und die rechte Rheinstrecke nach Koblenz in Rheinland-Pfalz. Insbesondere der Ausfall auf der rechten Rheinstrecke ist beim Aufgabenträger Zweckverband Nord auf heftige Kritik gestoßen. Die DB verweist zwar auf die parallel RB27, ob deren oft zu kurze Züge nun verlängert werden, geht aber aus der DB-Meldung nicht hervor. Der Zweckverband Nord beschwert sich auch über die mangelnde Abstimmung zwischen DB und Aufgabenträgern, wie es beim plötzlichen S-Bahn-Ausfall im Juli schon der nördliche Nachbar NVR getan hatte.  [el]
 
04-Aug-22 Positive Effekte durch Bahnreaktivierungen
Die Wiederbelebung stillgelegter Eisenbahnstrecken in ländlichen Räumen trägt dazu bei, Mobilität zu verbessern, Regionen aufzuwerten und sie als Wohnort, Unternehmensstandort und touristisches Ziel attraktiver zu machen. Zu diesem Ergebnis kommt eine vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) veröffentlichte Studie. Zudem wäre es ein wichtiger Teil der Verkehrswende, wenn die Länder durch Reaktivierung stillgelegter Eisenbahnstrecken den Verkehrsträger Schiene stärken. Bekanntlich ist die Erkenntnis erst bei wenigen Bundesländern angekommen.  [el]
 
03-Aug-22 Abo-Aktion NRW
Wie schon im letzten Sommer gibt es im Anschluss an das 9-Euro-Ticket im September und Oktober eine Aktion für Abokunden der NRW-Verbünde. Jeweils zwei Personen (plus drei Kinder oder zwei Fahrräder) können an Wochenenden, Feiertagen und in den NRW-Herbstferien mit ihrem Abo-Ticket ganz NRW befahren. Ausgewählte Strecken außerhalb NRW sind auch dabei, jedoch z.B. nicht alle Gebiete mit VRS-Tarif in Rheinland-Pfalz. Bitte die Details der Website von "Mobil NRW" entnehmen.  [el]
 
02-Aug-22 Zum Tod von Paul Bohl
Der Name Paul Bohl ist untrennbar verbunden mit der heutigen Regiobahn Kaarst – Mettmann (– Wuppertal). Schon in den frühen 1980er-Jahren setzte er sich für den Erhalt der Bahnstrecke ein. Er sammelte viele Mitstreiter um sich und erreichte 1992 die Gründung einer kommunalen Gesellschaft zur Übernahme der Strecke. Nach einer Streckensanierung erfolgte 1999 die Einweihung der Regiobahn als S28 im VRR. Mit Paul Bohl hat uns jemand verlassen, der durch sein Engagement vielen anderen Initiativen innerhalb und außerhalb von PRO BAHN als Vorbild diente. Nicht nur der Fahrgastverband PRO BAHN würdigt ihn und sein Lebenswerk, auch in einem Zeitungsarktikel wird er als "Retter der Kaarster Bahn" beschrieben.  [el]
 
26-Jul-22 PRO BAHN Post August 2022
"Bahnkrise" – auch in Oberbayern. Kaputte Schwellen führen zu Sperrungen und Verspätungen, die Entwicklung rund um die zweite Stammstrecke in München zu allgemeiner Ratlosigkeit. Entsprechend beherrschen nicht ganz so positive Themen die aktuelle PRO BAHN Post aus Oberbayern. Etwas besser sieht es bei den Nachrichten aus dem Münchner Stadtrat aus, und auch der Weg zu Bushaltestellen an S-Bahn-Stationen wird vielleicht vereinzelt besser gefunden. Ausgelöst durch das 9-Euro-Ticket geht es auch noch einmal um Tariffragen, und auch die Kurznachrichten spannen den Bogen vom 9-Euro-Ticket zu einem Alarmruf der BEG. Wie immer finden sich hinten im Heft aktuelle Termine aus Oberbayern.  [el]
 
25-Jul-22 Schienennetz Bayern - BEG schlägt Alarm
Nachdem wir seit Juni mehrfach auf die immer weiter zunehmenden Streckensperren und Landsamfahrstellen insbesondere in Südbayern aufmerksam gemacht haben (zuletzt 21. Juli), hat sich nun auch die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) mit einer dringlichen Pressemitteilung an die Öffentlichkeit gewandt. Die Pünktlichkeitsquote in Bayern sank im Juni auf 82,8 Prozent, wobei hierbei mangels Daten Zugausfälle wegen Streckensperrungen noch gar nicht dabei sind. Fahrbahnmängel, wie schadhafte Betonschwellen, machen jetzt 11,7 Prozent der Verspätungsursachen aus, die Schieneninfrastruktur insgesamt ist mit 45,4 Prozent an den Ursachen beteiligt. Insgesamt zeichnet die BEG ein verheerendes Bild. Dass dringend massive Investitionen in die Schiene nötig sind, ist natürlich eine Binsenweisheit, die jedem deutschen Verkehrspolitiker bekannt sein dürfte. Es ist zwar nett, dass vermehrt über das Thema geredet wird; die Schaffung von Strukturen, um nicht nur zu investieren, sondern daraus auch einen Nutzwert für Schienennetz und Fahrgäste zu erzielen, zeichnet sich aber auch weiterhin allerhöchstens in Sonntagsreden ab.  [el]
 
24-Jul-22 Standpunktepapier Main-Weser-Bahn
Zu den Zuständen auf der hessischen Main-Weser-Bahn hat der Fahrgastverband PRO BAHN Hessen ein Standpunktepapier vorgelegt. In 19 Punkten wird die Situation erläutert und mögliche Alternativen aufgezeigt.  [el]
 
23-Jul-22 9-Euro-Ticket - wie weiter?
In einer Pressemitteilung fordert der Fahrgastverband PRO BAHN erneut, bei einer Nachfolgeregelung zum 9-Euro-Ticket auch die Fahrgäste zu entlasten, die bisher das Ticket nicht sinnvoll nutzen können. Genannt werden hierbei Pendler, die auf Zeitkarten für Fernverkehrszüge angewiesen sind, oder auch die Nutzung der Bahncard100 für den täglichen Arbeitsweg. Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen hatte angeregt, das jetzigen 9-Euro-Ticket über den 31. August hinaus als Übergangsregelung zwei Monate zu verlängern.  [el]
 

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