Aktuelle Meldungen zum öffentlichen Verkehr

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25-Feb-21 PRO BAHN Post März 2021
Während im bundesweiten PRO-BAHN-Magazin "der Fahrgast" der Planungsstand zum Brennerzulauf in Bayern beschrieben wird, geht die aktuelle oberbayerische "PRO BAHN Post" auf die Widersprüche bei der Trassenbewertung ein. Weitere Themen im Heft sind Versprechen und Realität des ersten Amtsjahres von Verkehrsministerin Schreyer, Schienengüterverkehr als Last oder Chance für München, der Münchner Nahverkehrsplan, und das Ränkespiel um die Ilztalbahn. Wie immer sind natürlich auch Kurznachrichten und Terminhinweise enthalten.  [el]
 
25-Feb-21 Der Flexpreis - eine stille Preiserhöhung
Vor mehr als drei Jahren hat die Deutsche Bahn den täglich gleichen Normalpreis in den "differenzierten Flexpreis" umgewandelt, der sich täglich ändern kann. Der Fahrgastverband PRO BAHN und der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) haben die Flexpreise über einen Zeitraum von acht Monaten ausgewertet, und festgestellt, dass die Preise an Freitagen und Sonntagen deutlich teurer geworden sind. Somit sind Wochenendpendler als Stammkunden besonders von der versteckten Preiserhöhung betroffen. Beide Verbände fordern mehr Transparenz in den Angaben der Deutschen Bahn zur Preisbildung.  [el]
 
24-Feb-21 Höllentalbahn wiederaufbauen!
In einer Pressemitteilung zeigt sich PRO BAHN Bayern über die Widerstände gegen die Reaktivierung der oberfränkischen Höllentalbahn sehr verwundert. Zunächst hatte sich der Gemeinderat von Bad Steben strikt gegen die Bahnlinie ausgesprochen, dann hatte der Bund Naturschutz den Neubau eines Tunnels vorgeschlagen, der das Projekt unfinanzierbar machen würde (Medienberichte). Die Höllentalbahn ist Teil einer übergreifenden Verbindung zwischen dem thüringischen Saalfeld und dem bayerischen Hof, die im Zuge der deutschen Teilung unterbrochen und nach 1989 nicht wieder hergestellt wurde. PRO BAHN pladiert seit langem gemeinsam mit der Initiative Höllennetz für den Wiederaufbau, da dies sowohl im Personenverkehr als auch im Güterverkehr große Vorteile bringt, auf die in Zeiten der Klimakrise nicht verzichtet werden kann.  [el]
 
19-Feb-21 PRO BAHN Berlin-Brandenburg im Gespräch
Im November 2020 hatte PRO BAHN Berlin-Brandenburg drei Online-Gesprächsrunden mit Vertretern der ODEG, des dortigen Verkehrsverbunds, des Brandenburger Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung, der S-Bahn Berlin und der DB durchgeführt. Die Mitschnitte sind jetzt auf der Webseite und im Youtube-Kanal abrufbar.  [el]
 
18-Feb-21 Öfficon - Nahverkehr neu denken
"Zukunft & Finanzierung nachhaltiger Mobilität nach Corona" ist das Motto der Nahverkehrskonferenz Öfficon, die vom vom 18. bis 21. März 2021 online stattfindet. Vertreter von Politik, Initiativen, Verbänden und Wissenschaft sollen dort darüber diskutieren, wie Öffentlicher Nahverkehr zum zentralen Baustein einer umfassenden Verkehrswende werden kann. Zur Teilnahme ist eine Anmeldung notwendig. Die Initiative "Einfach Einsteigen" als Initiator der Konferenz ist u.a. Fördermitglied des Fahrgastverbands PRO BAHN.  [el]
 
15-Feb-21 Die DB redet zu viel vom Wetter
In einer gemeinsamen Presseerklärung ziehen das Netzwerk Europäischer Eisenbahnen (NEE) und der Fahrgastverband PRO BAHN eine verheerende Bilanz der vergangenen Tage und des zeitweise in weiten Teilen Deutschlands zum Stillstand gekommenen Bahnverkehrs. Die beiden Verbände formulieren Forderungen, wie die Verlässlichkeit des systemrelevanten Schienenverkehrs schnell gestärkt werden kann. U.a. wird ein Organisationsversagen beim Infrastrukturbetreiber DB Netz diagnostiziert. Der Ärger richtet sich aber auch gegen die Bundesregierung, die in der Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung (LuFV) zwischen Bund und DB Netz den Winterdienst anscheinend nicht ausreichend geregelt hat. Einige Berichte zu den Winterproblemen waren hier letzte Woche verlinkt, mehr findet man auf dem bekannten Twitterkanal #Bahn #ÖV #News.  [el]
 
12-Feb-21 Aktuell erschienen - "der Fahrgast" 1/2021
Die neue Ausgabe des Magazins des Fahrgastverband PRO BAHN ist erschienen. Das Titelthema "Mehr Straßenbahn wagen" zeigt anhand von Beispielen die wachsende Relevanz des Verkehrsmittels für die Verkehrswende und ist sicher für viele Städte aktuell. Weitere Artikel behandeln u.a. die Hunsrückquerbahn, den Bahnverkehr nach Polen und den Brennerzulauf in Bayern. Tipps, wie man den Harz mit Bus und Bahn bereisen kann, runden das Heft ab. Etwas mehr Infos auf Facebook oder LinkedIn. Das Magazin erhält man im Bahnhofsbuchhandel oder über PRO BAHN. Oder einfach Mitglied bei PRO BAHN werden.  [el]
 
12-Feb-21 Elektrifizierte Bahnstrecken auf Online-Karten
Die bekannte Online-Karte Open-Railway-Map kann jetzt auch anzeigen, ob und wie eine Bahnstrecke elektrifiziert ist. Nebenstrecken werden teilweise erst erkennbar, wenn man ausreichend hineinzoomt - bis hinunter zu Straßenbahnnetzen (Update der Strecken benötigt ggf. etwas Zeit). Das Thema ist nicht nur für Bahnspezialisten relevant, sondern auch für die Verkehrspolitik nicht ganz unwichtig. Weniger detailliert sind elektrifizierte Strecken auch in Kursbuchkarten gekennzeichnet. Deutlich mehr Streckenmerkmale findet man im Infrastrukturregister von DB Netz (kleine Liste weiterer bahnrelevanter Karten).  [el]
 
10-Feb-21 Fahrscheinkauf im Fernzug ab 2022 nur noch online
Ausgehend von einer EVG-Meldung sowie einem Bericht von inside digital ist via Agenturmeldung bekannt geworden, dass die DB den Fahrkartenverkauf in Fernzügen zum 1.1.2022 einstellen möchte. Stattdessen wird man bereits ab 1.4.2021 nach Abfahrt des Zuges zehn Minuten Zeit haben, um ein Ticket via DB-Navigator (und hoffentlich vorhandenem Zug-WLAN) zu erwerben. Zugbegleiter sollen ab 2022 statt der wegfallenden Verkaufsprämie eine Prämie für jede ausgestellte Fahrpreisnacherhebung erhalten.  [el]
 
10-Feb-21 Winter bei der Bahn
Die von Nord nach Süd über Deutschland hinweg ziehende Schnee- und Kältewelle hat bekanntlich in weiten Teilen des Landes für Verkehrsprobleme gesorgt. Neben unbefahrbaren und blockierten Straßen war auch der Zugverkehr stark betroffen. Die DB berichtet u.a. in einem Presseblog; der Minister dankt den Mitarbeitern der DB für ihren Einsatz. Die Probleme im Güterverkehr thematisiert das Netzwerk Europäischer Eisenbahnen in einem Brief an Minister Scheuer. Zahlreiche Pressestimmen zum Personenverkehr findet man unter twitter.com/bahnoev. U.a. wird kritisiert, dass falsche Anzeigen das Chaos vergrößern, dass die DB-Strategie zu sehr auf nicht fahrende Züge setzt, dass trotz Warnungen die Vorbereitung nicht ausreichend war. Ein Fazit von PRO BAHN ist, dass Geld auch beim Thema Bahn und Winter eine Rolle spielt.  [el]
 

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