Aktuelle Meldungen zum öffentlichen Verkehr

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18-Okt-19 "Flexpreis" treibt Fahrgäste auf die Straße
Vor ein paar Tagen hatte PRO BAHN zum wiederholten Male gefordert "Flexpreis muss wieder flexibel werden". Die DB hat nun das Gegenteil gemacht. Nachdem die Preise für den sogenannten Flexpreis zunächst von Tag zu Tag um etwa plus/minus neun Prozent um einen mittleren Preis schwankten, hat die DB die Schwankungsbreite stillschweigend auf etwa plus/minus 14 Prozent vergrößert. Das führt je nach Relation dazu, dass die Preise – wohlgemerkt im normalen Preisbereich ohne (Super-)Sparpreise – von einem auf den anderen Tag um bis zu 33 Prozent steigen können. Der Fahrgastverband PRO BAHN hat erneut mit einer Pressemitteilung reagiert: "Verlagert die Fahrgäste nicht auf die Straße". Auf Facebook haben wir ein Beispiel für den Preisunterschied abgelegt.  [el]
 
16-Okt-19 Fernverkehr und Mehrwertsteuer
Die Bundesregierung hat heute den Gesetzentwurf zur Umsetzung des Klimaschutzprogramms 2030 im Steuerrecht beschlossen. Darin enthalten ist neben den Themen Entfernungspauschale, Mobilitätsprämie und Luftverkehrsteuer auch die Senkung der Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer) für den Bahnfernverkehr. Die DB hat ein weiteres Mal versprochen, diese Steuersenkung an die Kunden weiterzugeben. Von PRO BAHN wird allerdings kritisiert, dass die DB unter Fernverkehr etwas anderes versteht (nämlich Fahrten mit EC/IC/ICE) als das Steuerrecht (jede Fahrt über 50 km, auch in Regionalzügen). Auch bei EC/IC/ICE-Tickets wird das, was die Mehrzahl der Reisenden künftig zahlt, von der intransparenten Steuerung des Verfügbarkeit von Sparpreisen stärker beeinflusst als vom eigentlich Preis. Nicht vollständig geklärt bleibt weiterhin, welche steuerliche Behandlung beim Kauf einer Bahncard wirksam wird und ob sich das auf die Preise auswirkt.  [el]
 
16-Okt-19 Bahninfrastruktur und Finanzierung
Heute findet beim Verkehrsausschuss des Bundestages eine Öffentliche Anhörung zur Finanzierung der Bahninfrastruktur statt. Im Webangebot des Bundestags findet man auch Stellungnahmen von Sachverständigen, wobei PRO BAHN als Mitgliedsverband durch die Allianz pro Schiene vertreten wird.  [el]
 
14-Okt-19 Flexpreis muss wieder flexibel werden
Vor drei Jahren löste die Deutsche Bahn mit dem "differenzierten Flexpreis" den zuvor in Flexpreis umbenannten Normalpreis ab. Das bedeutete de facto das Ende des flexiblen Reisens, da die Fahrt seitdem am ersten Geltungstag angetreten werden muss und die Flexibilität für die Rückfahrt vollständig entfallen ist. Der Fahrgastverband PRO BAHN möchte dem "Flexpreis" wieder seine ursprüngliche Bedeutung verleihen: Fahrgäste müssen eine Fahrkarte erhalten, mit der sie zeitlich flexibel bei Hin- und Rückfahrt sind. Wer sich vorher festlegen kann, wird sowieso die günstigen Sparpreise bevorzugen, so dass die behauptete Steuerungswirkung durch täglich schwankende Flexpreise nur in der Theorie existiert.  [el]
 
10-Okt-19 25 Jahre seehas: Feierlichkeiten
Seit über 25 Jahren verbindet der seehas die Städte und Gemeinden im Landkreis Konstanz. Die SBB GmbH und der Landkreis Konstanz laden deshalb zu Jubiläumsfeierlichkeiten am Samstag (12. Oktober) am Hegau-Tower (Maggistr. 5) und am Bahnhof (Gleis 6/7) in Singen am Hohentwiel ein. Auch Sonderfahrten mit historischen Fahrzeugen werden angeboten. Alle Details hier.
 
10-Okt-19 Mobil bei Urlaub und Ausflug
In Zeiten der Klimadebatte kann jeder etwas für seinen ökologischen Fußabdruck tun. Um Urlauber und Ausflügler bei der umweltfreundlichen Mobilität zu unterstützen, hat der Fahrgastverband PRO BAHN vier Checklisten für Verantworliche im Tourismusbereich sowie bei Bahn- und Busunternehmen erstellt. Sie sollen dazu dienen, das öffentliche Mobilitätsangebot für Touristen und Ausflügler zu überprüfen und zu verbessern. Im Einzeln geht es um "Anreise zum Urlaubsort", "Mobilität am Urlaubsort", "Gepäck-und Fahrgasttransfer" sowie um "Tagestourismus vom Wohnort".  [el]
 
10-Okt-19 DB zum neuen Fahrplan
Ab 15. Oktober soll der neue DB-Fahrplan ab Dezember im Netz verfügbar sein. Per Pressemitteilung versucht die DB bereits jetzt ein paar Appetithäppchen zu streuen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf zusätzlichen ICE-Fahrten und dem verstärkten Einsatz des DB-"Flagschiffs" ICE 4. Als Fahrgast wünscht man sich (auch bei letztgenanntem Fahrzeugtyp) eine größere Zuverlässigkeit und weniger Ausfälle (drei Beispiele aus der Anschauung der letzten Tage: ICE 1211 via Köln nach München wird am 5.10. in Hamburg eine Stunde zu spät bereitgestellt, ICE 602 von München via Berlin nach Hamburg endet am 10.10. wegen technischer Probleme in Bamberg (kein Ersatzzug), ICE 505 von Hamburg via Berlin nach München wird am 10.10. durch einen ICE mit verringerter Anzahl an Sitzplätzen ersetzt - für jeden Tag kann man weitere Beispiele nennen). Bereits gestern hatte die DB eine Präsentation "Mehr Fernverkehr für Ostdeutschland" verteilt.  [el]
 
10-Okt-19 Workshop Fahrgastrechte in Luxemburg
Am 16.12.2019 veranstaltet der Fachausschuss Fahrgastrechte des Fahrgastverbands PRO BAHN einen Workshop beim Europäischen Rechnungshof in Luxemburg. Unter anderem wird die Leiterin des Referates Fahrgastrechte der Europäischen Kommission einen Vortrag halten und für Fragen und Diskussionen zur Verfügung stehen. Alles zu Themen und Organisation des Workshops findet man in einem PDF-Dokument.  [el]
 
08-Okt-19 Mobil bleiben - auch ohne Auto
In einer Pressemitteilung fordert der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) einen gesetzlichen Anspruch auf einen "Hausanschluss Mobilität". Hinter dem bereits 2012 geprägten Begriff verbirgt sich die Idee, dass jeder Haushalt in Deutschland jederzeit einen unmittelbaren Zugang zu öffentlichen Mobilitätsangeboten hat, und dadurch der Besitz eines Autos grundsätzlich nicht erforderlich ist. Gestützt wird die Forderung durch ein neues Gutachten "Perspektiven zur effizienten Nutzung von neuartigen Mobilitätsangeboten". Der Fahrgastverband PRO BAHN ist einer der Mitgliedsverbände des vzbv.  [el]
 
05-Okt-19 Preiswerter als eine Maß auf der Wiesn
ist es, jetzt für 2019 noch PRO BAHN Mitglied zu werden. Den Mitgliedsantrag finden Sie hier. Eine starke Lobby für die Fahrgäste ist jetzt besonders wichtig, damit in der aktuellen Umweltdebatte der Ausbau des Schienenverkehrs (in Stadt und Land) nicht vergessen wird.
 

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