Aktuelle Meldungen zum öffentlichen Verkehr

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01-Okt-26 Fahrgastsymposium 2026
Der Fahrgastverband PRO BAHN veranstaltet sein diesjähriges Fahrgastsymposium am 14. und 15. November in Magdeburg. Die Tagung steht unter dem Motto: "Fern-Regio-Verkehre – Überwindung von Verantwortungsgrenzen". Der Entwurf für das geplante Programm und weitere Daten können einer PDF-Datei entnommen werden. Am Samstagvormittag besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an einer verkehrshistorischen Stadtführung mit historischer Straßenbahn. Samstags wird ein gemeinsames Abendessen angeboten. Im Verlauf der Abendveranstaltung werden auch die Fahrgastpreise von PRO BAHN verliehen. Interessenten werden gebeten, sich per Online-Formular anzumelden.  [el]
 
01-Okt-26 Schienentage in Meiningen
Letztes Jahr sind die ehemaligen Horber Schienentagen nach Meiningen umgezogen. 2026 findet die Veranstaltung 19. bis zum 21. November statt. Die Tagung beginnt mit einem Besuch des Stützpunkts der Süd-Thüringen-Bahn. Am Donnerstag Nachmittag und am Freitag wird dann in einem Vorort von Meiningen getagt. Der Abschluss am Samstag findet am Bahnhof Meiningen statt. Die Themen der geplanten Vorträge können dem Tagungsprogramm entnommen werden. Interessenten werden gebeten, sich per Online-Formular anzumelden.  [el]
 
30-Sep-26 Deutschlandticket wird teurer
Das Deutschlandticket wird im nächsten Jahr 66,80 Euro kosten. Das entspricht einer Erhöhung um 6 Prozent. Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) hält den heutigen Beschluss für ein positives Ereignis – soviel zur Kundenorientierung im ÖPNV. Der sogenannte Preisindex hat wenig mit der durchschnittlichen Preisentwicklung in Deutschland ("Verbraucherpreisindex") zu tun, die zzt. bei 3,3 Prozent liegt. Der Preisindex für das Deutschlandticket wurde extra geschaffen, um die Kostenstrukturen der Unternehmen an die Fahrgäste weiterzugeben, ohne auf andere Einflüsse Rücksicht zu nehmen. Dadurch sollen auch die Politiker von Verantwortung entlastet werden, damit sie sich besser auf politische Entscheidungen zugunsten anderer Verkehrsmittel konzentrieren können. Die diversen in 2026 beschlossenen "Tankrabatte" sind für die Steuerzahler erheblich teurer, als die staatlichen Anteile an der Finanzierung der Deutschlandtickets.  [el]
 
30-Sep-26 Stau auf der Schiene
Eine Übersicht der Problematik überlasteter Bahnstrecken findet man in eine studentischen Arbeit im Bereich Datenjournalismus. "Stau auf der Schiene" geht vielleicht nicht auf alle Aspekte ein, stellt aber die wichtigsten Kennzahlen der Entwicklung der vergangenen Jahre gut dar.  [el]
 
29-Sep-26 PRO BAHN Post aus Oberbayern
Die neue PRO BAHN-Post ist da! In den Kurznachrichten geht es um die Olympiafitness des Münchner ÖPNV, die Auschreibung des nächsten S-Bahn-Vertrags, die Preiserhöhung im MVV, Diskussionen zu Reservierungspflicht und Bahnsteigsperren, sowie die Befürchtungen, dass Fernverkehrswettwerb andere Züge verdrängen könnte. Die längeren Artikel beschäftigen sich dann mit Regionalisierung von Schieneninfrastruktur, Trambahn über die Wittelsbacherbrücke in München, dem kommenden Jubiläum der Münchner Tram, sowie Protesten gegen Streichung von Regionalzügen. Außerdem gibt es eine Buchvorstellung zur ABS38, einen Hinweis auf die Mitgliederversammlung von PRO BAHN Bayern, und die übliche Liste weiterer Termine.  [el]
 
28-Sep-26 Olympia in Kiel
PRO BAHN München hat gestern Forderungen für einen olympiatauglichen ÖPNV aufgestellt (siehe entsprechende Meldung). Von der Olympiakandidatur ist aber, wie schon 1972, auch Kiel betroffen. Auch dort muss investiert werden, wenn der Nahverkehr unter olympischen Bedingungen funktionieren soll. Da Kiel den Aufbau eines Stadtbahnsystems plant, steht dieses Verkehrsmittel natürlich im Fokus. Die Strecken müssen zu den Veranstaltungsorten passen, die Zeitpläne zu den möglichen Olympiajahren 2036, 2040 oder 2044. PRO BAHN Schleswig-Holstein/Hamburg weist aber auch auf die Defizite im Eisenbahnnetz, insbesondere bei der Strecke Hamburg– Kiel hin, sowie allgemein darauf, dass die Infrastrukturfinanzierung bei Bahn und ÖPNV eine solidere und nachhaltigere Basis bekommen muss.  [el]
 
27-Sep-26 Münchner ÖPNV fit machen für Olympia
Nach der Entscheidung für München als deutsche Kandidatenstadt für die Olympischen Spiele in 2036, 2040 oder 2044 müssen in München die verkehrlichen Voraussetzungen geschaffen werden. Der Fahrgastverband PRO BAHN fordert, nicht zu warten, sondern jetzt mit den Planungen zu beginnen. Dabei muss Priorität bekommen, was wirklich nötig und realistischerweise auch umsetzbar ist. Der Nutzen für die Bürger in München und im Umland auch für die Zeit nach den Spielen sollte dabei im Vordergrund stehen. Wenn bis zur ersten IOC-Vergabe 2029 keine konkreten Pläne vorliegen, würde München sicherlich seine Chancen verschlechtern.
PRO BAHN setzt bei den Projekten auf die Empfehlungen der Münchner MCube-Studie, und erwähnt konkret die U29-Spange, S-Bahn auf dem Nordring und die vorgeschlagene Olympia-Tram. Im Umland sind einige Veranstaltungsorte nur per Bus direkt erreichbar – hier müssen bestehende Defizite zu beseitigt werden (Beschleunigung, Busspuren, Fahrgastinformation). Existierende Pläne für Verkehrsprojekte (Tram Y-Nord/Lerchenauer Feld, neue Betriebshöfe) sind zügig umzusetzen. Der Hauptbahnhof muss nicht nur aufgehübscht, sondern auch verkehrlich ertüchtigt werden. Der dort geplante Verbindungssteg ist unverzichtbar um die erhöhte Verkehrsmenge zu bewältigen.  [el]
 
25-Sep-26 Schienenfernverkehr im Bundesrat
Für die heutige Sitzung des Bundesrats hat Bayern einen Antrag "Fernverkehrshalte in der Fläche – Sicherung des Schienenpersonennahverkehrs" eingebracht. Ziel ist dabei, trotz zunehmenden Wettbewerbs Fernverkehr auch in der Fläche zu ermöglichen und die Trassen für Nahverkehrsleistungen zu erhalten. Zitat: "Kein Wildwest beim Kampf um lukrative Trassen!". Die Bundesregierung soll aufgefordert werden, ihre Verantwortung für den Fernverkehr stärker wahrzunehmen und insbesondere Strecken und Halte auch außerhalb der großen Zentren zu sichern. Sogar von der Rückumwandlung heutiger Regionalverbindungen, die mal als Fernverkehr betrieben wurden, ist die Rede. Der Antrag muss jetzt zunächst in den Ausschüssen beraten werden.  [el]
 
24-Sep-26 Fernverkehrszukunft für Jena?
In Jena ist die unzureichende Anbindung durch den Schienenverkehr mal wieder Thema. Am 29. September wird darüber diskutiert. Neben dem Grünen MdB Matthias Gastel, einem Stadtrat der gleichen Partei, einem Vertreter des Bündnisses "Fernverkehr für Jena" ist auch der Landesvorsitzende von PRO BAHN Thüringen, Olaf Behr, mit dabei.  [el]
 
24-Sep-26 Ausschreibung 2. Münchner S-Bahn-Vertrag
Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) hat die Ausschreibung für den zweiten Münchner S-Bahn-Vertrag veröffentlicht. Die Laufzeit beginnt Ende 2034 und endet zwischen 2041 und 2044. Es sind zwei Betriebsstufen vorgesehen, wobei die zweite bei Eröffnung der zweiten Stammstrecke beginnt. Der Überhang zwischen den beiden Betriebsstufen, der an diese Inbetriebnahme geknüft, ist nur optional formuliert; die Betriebsstufe 2 ist von den Bietern nicht im Rahmen der Angebotslegung zu kalkulieren.
Ursprünglich war bereits im Rahmen des ersten Münchner S-Bahn-Vertrags der Übergang zu Leistungen über die zweite Stammstrecke vorgesehen; dieses Ziel wurde aber von der DB um viele Jahre verfehlt. Die detaillierten Unterlagen zur Ausschreibung werden nur bis Ende Oktober als Download zur Verfügung stehen. Von allgemeinem Interesse wird hierbei am ehesten die Leistungsbeschreibung sein. Die Liniennetzgrafik Betriebsstufe 2 und die Fahrplantabellen für beide Betriebsstufen sind bisher nicht in den Unterlagen enthalten.
Von der BEG gibt es eine Pressemitteilung und einen Steckbrief.  [el]
 

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