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13-Feb-26 |  | Neubaustrecke Hamburg–Hannover und niedersächsische Realitätsverweigerung |
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In einer Presseinformation fordert die Initiative Deutschlandtakt vom Deutschen Bundestag, mehr Fachwissen über das zur Beschlussfassung vorliegende Bahnprojekt einer Schnellfahrstrecke zwischen Hamburg und Hannover einzusetzen, um der Realitätsverweigerung der niedersächsischen Landesregierung entgegenzutreten. Eine Aufzählung von Fakten und Rechercheergebnissen, die dem Bundestag zur Verfügung gestellt wurden, ist der Pressemitteilung beigefügt. Die Website zur Neubaustrecke Hamburg–Hannover wird inhaltlich gemeinsam von der Initiative Deutschlandtakt und dem Fahrgastverband PRO BAHN Niedersachsen e.V. getragen. [el] |
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13-Feb-26 |  | Sicherheitsgipfel Bahn |
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Heute fand in Berlin der von DB-Chefin Palla initiierte Sicherheitsgipfel statt. Anlass war der tödliche Angriff auf den Zugbegleiter Serkan Çalar. Die Sicherheitslage hat sich aus Sicht von Bahnpersonal und vieler Reisender verschlechtert; die Brutalität hat zugenommen, auch wenn diese Entwicklungen von einer kleinen Minderheit ausgehen. Beschlossen wurde ein Aktionsplan, über den die Pressestellen von DB und des Verkehrsministeriums berichten. Die Pressekonferenz wurde von Phoenix übertragen und ist in der ARD-Mediathek verfügbar. Obwohl Fahrgäste sowohl von den Sicherheitsproblemen als auch von beschlossenen Maßnahmen betroffen sind, waren Vertreter von Fahrgastverbänden zum Sicherheitsgipfel nicht eingeladen. [el] |
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11-Feb-26 |  | Liegengebliebener ICE legte Fernverkehr Berlin–Hamburg lahm |
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Ein einzelner liegengebliebener ICE auf einem eingleisigen Abschnitt der Strecke Stendal–Uelzen blockierte über einen halben Tag die wichtigste Umleitungsstrecke der laufenden Generalsanierung Hamburg–Berlin. ICE-Züge mussten über Hannover umgeleitet werden, verspäten sich massiv oder fallen aus. Tausende Fahrgäste waren betroffen. Der Fahrgastverband PRO BAHN kritisiert, dass solche Engpässe auf Umleitungsstrecken nicht vorab beseitigt wurden und stellt in einer Pressemitteilung mehrere Forderungen für künftige Korridorsanierungen auf. [el] |
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10-Feb-26 |  | Kappung länderübergreifender Regionalzüge |
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Der Fahrgastverband PRO BAHN kritisiert die Kappung länderübergreifender Regionalzuglinien in Thüringen. Aktuelles Beispiel ist die im Dezember erfolgte Verkürzung der ehemaligen Regionalbahnlinie Eisenach–Leipzig, so dass nun ein Umsteigen in Naumburg erforderlich ist. Bereits 2023 wurden der Regionalexpress Nürnberg–Leipzig in Saalfeld unterbrochen und die Linie Jena–Halle eingestellt. Mit dem aktuellen Fahrplanwechsel wurde neben der Brechung der RB 20 Eisenach–Leipzig auch die umsteigefreie RE-Verbindung Erfurt–Kassel aufgegeben. PRO BAHN Thüringen erwartet vom Land Thüringen fokussierte und nachhaltige Bemühungen, umsteigefreie, länderübergreifende Regionalverbindungen zu erhalten, zu beschleunigen und auszubauen, statt sie zurückzufahren. Dies gilt insbesondere auf den Strecken, auf denen der Regionalverkehr die Aufgaben des Fernverkehrs übernehmen muss. [el] |
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07-Feb-26 |  | Verdi-Streik am Mittwoch in München, Nürnberg, Hamburg, ... |
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Laut verschiedener Medienberichte will Verdi am Mittwoch, 11. Februar, den kommunalen ÖPNV in München und Nürnberg bestreiken (BR24, Merkur, Nürnberger Nachrichten). Private Busunternehmen und Eisenbahnen sind wie schon am 2. Februar nicht betroffen. Wie weit die Verkehrsbetriebe einen Notbetrieb einrichten können, bleibt abzuwarten. Leider ist eine Information von Gewerkschaft oder bestreikten Unternehmen bisher nicht öffentlich verfügbar – das Recht der betroffenen Fahrgäste, aus erster Hand informiert zu werden, wird wohl nicht allzu hoch bewertet. Auch in Hamburg soll der Verkehrsbetrieb VHH bestreikt werden, der hierzu bereits Informationen bereitstellt. Nicht bekannt ist, ob eventuell noch weitere Städte betroffen sind. [el] |
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04-Feb-26 |  | Bundesverband Schienennahverkehr zur Bahnfinanzierung |
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Am 14. Januar und am 21. Januar gab es Meldungen über fehlendes Geld für umsetzungsreife Bahnprojekte. Der Bundesverband Schienennahverkehr (BSN) als Zusammenschluss von Aufgabenträgern im SPNV fordert in einer Pressemitteilung verlässliche Finanzierungskonzepte für mehr Planbarkeit auf der Schiene. Neben den fünf bezeichneten größeren Bahnprojekten sind auch "Kleine und Mittlere Maßnahmen" von Finanzierungsproblemen betroffen. Darüber hatte die Süddeutsche Zeitung berichtet. Der BSN verweist auch darauf, dass eine konkrete Umsetzungsplanung in Form des im Koalitionsvertrag vereinbarten Infraplans immer noch aussteht. Von von der Politik und der DB InfraGo AG wird gefordert, den Infraplan fertigzustellen und diesen mit realistischen Zeit- und Kostenplanungen zu unterfüttern. [el] |
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02-Feb-26 |  | Sperrung Hamburg - Hannover ab Mai |
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Ab 1. Mai wird im Rahmen der sogenannten Qualitätsoffensive die Bahnstrecke Hamburg–Hannover und damit eine der wichtigsten Nord-Süd-Achsen zehn Wochen lang für Sanierungsarbeiten voll gesperrt. Lediglich zwischen Hamburg und Lüneburg kann das erst vor wenigen Jahren verlegte dritte Gleis weitergenutzt werden, so dass ein spärlicher Restverkehr verbleibt. Der Fahrgastverband PRO BAHN nimmt dies zum Anlass, das Ersatz- und Umleitungskonzept für diese Großbaustelle kritisch zu beleuchten und grundsätzliche Forderungen an die zahlreichen bevorstehenden Generalsanierungen im Nordwesten aufzustellen. In einer Pressemitteilung äußert PRO BAHN Niedersachsen heftige Kritik an den unzureichenden Ersatzverkehren. Die zentralen Forderungen sind in einem Positionspapier zusammengestellt: "Der Fahrgast muss auch bei Generalsanierung und Qualitätsoffensive im Mittelpunkt stehen!" [el] |
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02-Feb-26 |  | Schienenverkehrsprojekte in der Lausitz |
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Der Fahrgastverband PRO BAHN fordert eine raschere Umsetzung der geplanten Schienenverkehrsprojekte des Bundes im Zusammenhang mit dem Strukturwandel in der Lausitz. In einer gemeinsamen Pressemitteilung befürchten die beiden Regionalgruppen in Brandenburg und Sachsen, "dass die Bundesregierung die Projekte einfach vertrödelt". Insbesondere Ausbau und Elektrifizierung der Bahnstrecken Cottbus–Görlitz und Dresden–Görlitz sowie die Revitalisierungen Cottbus–Falkenberg–Leipzig und Cottbus–Ruhland–Dresden müssten endlich konkret angegangen werden. Vom Bund und den beteiligten Ländern Brandenburg und Sachsen wird erwartet PRO BAHN, dass sie sich zeitnah an einen Tisch setzen und einen für alle Seiten verbindlichen Finanzierungs- und Realisierungsplan aushandeln. [el] |
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31-Jan-26 |  | Pendlerprobleme Rostock-Schwerin-Hamburg |
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Die DB will die in der Vergangenheit verkehrenden morgendlichen Pendler-ICE von Rostock über Schwerin nach Hamburg nach Ende der Generalsanierung Berlin-Hamburg nicht mehr anbieten. Dadurch würde für viele Pendler ab Mai eine Ankunft vor 8 Uhr in Hamburg kaum noch möglich sein, und so die zzt. bestehenden Erschwernisse durch die Bauarbeit zum Teil auf Dauer fortgeschrieben. Der Fahrgastverband PRO BAHN hat nun Vorschläge für eine künftige Frühverbindung gemacht. Um die Auslastung der ICE zu verbessern, wäre die Anerkennung von Nahverkehrstickets eine Möglichkeit. Als Alternative schlägt PRO BAHN Mecklenburg-Vorpommern einen Sprinter-RE mit wenigen ausgewählten Halten zwischen Rostock und Hamburg vor. In beiden Fällen hängt eine Lösung natürlich auch am Willen des Landes zur finanziellen Beteiligung. [el] |
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31-Jan-26 |  | EPF-Newsletter |
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Der Newsletter Nr. 98 des europäischen Fahrgastverbands EPF ist erschienen. Unter anderem geht es um die "High-Speed-Rail"-Ideen der europäischen Kommission und einen Bericht über ein Treffen zwischen Vertretern von EPF und Eurostar. Der Hinweis auf die kommende EPF Konferenz in Maastricht Anfang Juni 2026 darf nicht fehlen. Ältere Newsletter und einen Link zum Abonnieren gibt es auf der Archivseite. [el] |
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