Fahrgastpreise 2022

Bundespreise

Elektromobilität im ÖPNV innovativ gestalten

Der Städtische Verkehrsbetrieb SVE und die Stadt Esslingen am Neckar erhielten den Fahrgastpreis "Elektromobilität im ÖPNV innovativ gestalten“ für ihr jahrzehntelanges Engagement für den elektrischen Stadtverkehr und für die Umsetzung des innovativen Konzepts eines lokal emissionsfreien Busverkehrs durch die Kombination von Batterie- und Oberleitung auf allen Stadtbuslinien bis 2024.


(v.l.n.r.) Detlef Neuß, Bundesvorsitzender Fahrgastverband PRO BAHN, Johannes Müller technischer Werkleiter des SVE, Andreas Clemens, kaufmännischer Werkleiter des SVE, Jörg Bruchertseifer, Fahrgastverband PRO BAHN

Die Bahn in die Region zurückholen

Für das Engagement für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) auf der schwäbischen Alb und den Fahrkartenverkauf in dieser Region erhielt Herr Uwe Iwens und die Schwäbische-Alb Bahn den Fahrgastpreis „Die Bahn in die Region zurückholen“


(v.l.n.r.) Detlef Neuß, Bundesvorsitzender des Fahrgastverbands PRO BAHN, Uwe Iwens, Schwäbische Alb-Bahn (SAB), Dr. Lukas Iffländer, stv. Bundesvorsitzender des Fahrgastverbands PRO BAHN

Landespreis

Takt in die Region bringen

Der Landespreis ging an die Bürgerinitiative „Frankenbahn-für-alle", an den Neckar-Odenwald-Kreis und den Main-Tauber-Kreis für die Einführung eines Stundentakts im ländlichen Raum (Rosenberg (Baden), Eubigheim, Boxberg-Wölchingen).


Christoph Schauder, Landrat des Main-Tauber-Kreises (3.v.l.), Dr. Achim Brötel, Landrat des Neckar-Odenwald-Kreises (Mitte), Bürgerinitiative „Frankenbahn-für-alle" mit Vorsitzendem Manfred Silberzahn (2. v.r.), Dietmar Hofmann (2. v.l.) und Herbert Sohns (3.v.r.) sowie Detlef Neuß, Bundesvorsitzender des Fahrgastverbands PRO BAHN (li), Dr. Matthias Beß, Fahrgastverband PRO BAHN (re)

"Ein attraktiver ÖPNV ist kein exklusives Privileg von Ballungsräumen. Dies muss auch in Ländlichen Räumen möglich sein." kommentiert Christoph Schauder, Landrat des Main-Tauber-Kreises den Fahrgastpreis. Sein Kollege Dr. Achim Brötel, Landrat des Neckar-Odenwald-Kreises ergänzt „Mit großem Engagement hat sich der Neckar-Odenwald-Kreis zusammen mit dem Main-Tauber-Kreis für einen Probebetrieb auf der Frankenbahn zwischen Lauda und Osterburken eingesetzt und dafür auch erhebliche finanzielle Mittel in die Hand genommen. Zwar hat die Coronapandemie dem Probebetrieb zunächst einen Strich durch die Rechnung gemacht, aber umso mehr ist es jetzt an der Zeit, auch weiterhin für die vielen Vorteile dieses Infrastrukturprojektes für den ländlichen Raum zu werben. Dass unser Engagement nun durch den renommierten Fahrgastverband PRO BAHN ausgezeichnet wird, ist eine große Wertschätzung für alle Beteiligten und gibt für die nun entscheidende Phase weiteren Rückenwind. Und: PRO BAHN ehrt hier nicht nur das Engagement, sondern hält dem Land gewissermaßen den Spiegel vor. Für mich ist der Fahrgastpreis deshalb auch ein ganz wichtiges Argument gegenüber dem Verkehrsministerium, dass aus dem von uns mitzubezahlenden Probebetrieb endlich ein regulär vom Land bezahlter Regelbetrieb werden muss.“

Bildmaterial: Bilder zur Veranstaltung können Sie unter folgendem Link herunterladen. Alle Bilder sind unter Nennung des Verbands als Quelle zur kostenfreien Verwendung freigegeben: epbi.der-fahrgast.de/index.php/s/Fwy2zLRwi4KNQpi