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27-Jul-26 |  | Neuer Verkehrsminister, zweiter Versuch |
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Nachdem Patrick Schnieder gestern angekündigt hat um die Entlassung aus dem Amt des Bundesverkehrsministers zu bitten, soll nun Steffen Bilger das den Posten übernehmen (Handelsblatt, Tagesspiegel). Bilger war bereits unter Andreas Scheuer Staatssekretär und vorher schon Mitglied im Verkehrsausschuss. Bilger kommt aus Baden-Württemberg. [el] |
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27-Jul-26 |  | Fahrgäste müssen Software-Fehler von DB InfraGO ausbaden |
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Der Fahrgastverband PRO BAHN kritisiert die neuerliche Verlängerung der Einschränkungen im Raum Hamburg-Altona. Nach der bereits um zwei Wochen verlängerten Totalsperrung der Hamburger Verbindungsbahn sorgt nun eine fehlerhaft gelieferte Stellwerkssoftware im Bereich Eidelstedt dafür, dass bis Anfang September nur vier Zugfahrten pro Stunde möglich sind – mit weiteren Umleitungen und Zugausfällen für zehntausende Fahrgäste. Da der Fall Eidelstedt nicht alleine steht, stellt PRO BAHN fünf Forderungen auf, damit ähnliche Vorfälle künftig nicht solche großen negativen Folgen haben oder ganz vermieden werden. [el] |
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24-Jul-26 |  | Verkehrsminister soll entlassen werden |
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Kurz nach acht Uhr ging die Meldung durch die Medien, dass Bundeskanzler Merz seinen Verkehrsminister Schnieder entlassen habe. Es wurde auch mit Fritz Güntzler bereits ein Nachfolger genannt (wie es die Tradition erfordert natürlich ohne vorherigen Bezug zu Verkehrsthemen). Später wurde bekannt, dass Güntzler am Morgen abgesagt hatte. Ob die Absage aus der Erkenntnis heraus erfolgte, dass Fachkompentenz fehlt, oder weil Güntzler auf Nebeneinkünfte verzichten müsste, ist Spekulation. Bei der Pressekonferenz zur Kabinettsumbildung wurde die Personalie Schnieder wohl nicht erwähnt. Damit ist Patrick Schnieder zurzeit quasi Verkehrsminister auf Abruf. [el] |
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23-Jul-26 |  | Neubaustrecke Frankfurt – Mannheim |
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Beim Deutschen Bundestag liegt nun der "Bericht über das Ergebnis der Vorplanung und der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung der Neubaustrecke Frankfurt – Mannheim" vor. Der Bericht enthält als Anlagen eine umfangreiche Darstellung der DB zu den bisherigen Planungsergebnissen sowie den Prüfbericht des Eisenbahn-Bundesamtes. Auf Basis des Prüfberichts wird empfohlen, die von DB InfraGO ausgewählte Vorzugsvariante als Grundlage für die weiteren Planungen zu bestätigen. Weitere Informationen gibt es auf den Projektseiten. [el] |
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17-Jul-26 |  | Bundesnetzagentur zu Trassenvergabe SPFV |
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Wie erwartet hat die Bundesnetzagentur (BNetzA) den Markteintritt weiterer Wettbewerber im Schienenpersonenfernverkehr (SPFV) erleichtert. Kern der Entscheidung ist, dass DB InfraGO verpflichtet wird, auf stark ausgelasteten Abschnitten des Schienennetzes im Konfliktfall nicht mehr als 60 bis 75 Prozent der für den Fernverkehr in einem bestimmten Zeitraum zur Verfügung stehenden Kapazitäten an die DB bzw. an ein einziges Unternehmen zu vergeben. DB InfraGO will laut Medienberichten den Beschluss prüfen, wirft aber der BNetzA Fehler vor und hält ein Eingreifen der Behörde für nicht gerechtfertigt. [el] |
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10-Jul-26 |  | Offene Mobilitätsplattform statt weiterer DB-App |
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Mit dem vorgestellten Sofortprogramm zur besseren Kundenkommunikation kündigt die Deutsche Bahn unter anderem die Einführung einer neuen "DB Info"-App an. Der Fahrgastverband PRO BAHN sieht darin einen Bruch mit den Zielen der vom Bundesverkehrsministerium erst im vergangenen Jahr veröffentlichten "Agenda für zufriedene Kunden auf der Schiene". Darin hatte das Ministerium ausdrücklich formuliert, dass "der DB Navigator sowie die damit verbundene Internetpräsenz ... in die Verantwortung der DB InfraGO AG übertragen werden". Der Fahrgastverband fordert Bundesverkehrsministerium und Deutsche Bahn deshalb auf, zur ursprünglichen Zielsetzung der Agenda zurückzukehren. Auch der Bundesverband Schienennahverkehr fordert eine Vereinfachung der DB-Kundenkommunikation. [el] |
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09-Jul-26 |  | Kein Wettbewerb auf Kosten des Systems Öffentlicher Verkehr |
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Zurzeit wird viel über den Markteintritt von Unternehmen im Schienenfernverkehr diskutiert, die auf Hauptstrecken neue Taktverkehre anbieten wollen. Auch beim Fahrgastverband PRO BAHN wurden das Angekündigte und mögliche Auswirkungen analysiert. Da Deutschland anders als Italien und Frankreich polyzentrisch besiedelt ist, stellt die flexible Nutzung des öffentlichen Verkehrs ein wesentliches Qualitätskriterium dar. Diese Flexibilität wird durch einen Wettbewerbsrahmen ermöglicht, der angepasst werden sollte, wenn sich das Marktgeschehen ändert. Das kann zum Beispiel durch innovative Angebote wie ein bundesweit gültiges Mobilitätsticket für den gesamten Öffentlicher Verkehr geschehen. PRO BAHN fordert die Bundespolitik auf, dafür den entsprechenden Rahmen zu setzen, und damit zu verhindern, dass ein erweiterter Wettbewerb zu einer immer stärkeren Zersplitterung der Tariflandschaft des Öffentlichen Verkehrs führt. [el] |
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09-Jul-26 |  | Vorauswahl LieblingsbusfahrerIn |
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Die Jury des Wettbewerbs "LieblingsbusfahrerIn" hat die Top 30 Lieblingsbusfahrerinnen und Lieblingsbusfahrer Deutschlands 2026 gewählt. Insgesamt wurden mehr als 3.000 Vorschläge und Geschichten von Fahrgästen eingesendet. Die feierliche Preisverleihung findet am 15.10.2026 in Berlin statt. Dann werden die fünf bundesweiten Siegerinnen und Sieger in den verschiedenen Kategorien ausgezeichnet. Die Top 30 Geschichten gibt es zum Nachlesen auf den Webseiten des Wettbewerbs (Pressemitteilung). [el] |
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09-Jul-26 |  | PRO BAHN kritisiert Änderungen im Bahn-Bonus-Programm |
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Die Deutsche Bahn stellt ihr Bahn-Bonus-Programm zum 1.8.2026 um und bewirbt die Änderung mit Freifahrten "ab 750 Punkten". Was zunächst nach einer Verbesserung klingt, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als deutliche Verschlechterung für viele Stammkundinnen und Stammkunden. Besonders flexible Freifahrten werden künftig spürbar teurer: Je nach Prämie müssen Reisende bis zu einem Drittel mehr Punkte einsetzen. Nach Ansicht des Fahrgastverbands PRO BAHN steht dies im Widerspruch zu den Aussagen von Bahn-Chefin Evelyn Palla, wonach es im Fernverkehr keine Preiserhöhungen geben solle. [el] |
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08-Jul-26 |  | Angebote im DB-Fernverkehr für Fahrgäste mit Deutschlandticket |
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Die DB testet auf der linken Rheinstrecke und in Mecklenburg-Vorpommern ein Aktionsangebot im Fernverkehr für Fahrgäste mit Deutschlandticket. Es werden Mehrfahrten-Tickets für ICE- und Intercity-Züge mit 60 Prozent Rabatt angeboten. Am Rhein reicht das Angebot von Mainz bis Köln, in Mecklenburg-Vorpommern gelten die neuen Tickets auf allen Fernverkehrsstrecken und bis nach Hamburg. Der Fahrgastverband PRO BAHN begrüßt die DB-Initiative. Insbesondere die Korridorsanierung der rechten Rheinstrecke wird die linksrheinischen Regionalzüge stark belasten. Wenn ein Teil der Fahrgäste stattdessen Fernverkehrszüge nutzt entspannt das die Situation. PRO BAHN spricht sich dafür aus das Angebot über den vorgesehenen Zeitraum hinaus fortzuführen sowie auf weitere Relationen auszuweiten. Perspektivisch sollte eine Ausweitung bis Köln geprüft werden. [el] |
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