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| 09-Jul-26 | Kein Wettbewerb auf Kosten des Systems Öffentlicher Verkehr | |
| Zurzeit wird viel über den Markteintritt von Unternehmen im Schienenfernverkehr diskutiert, die auf Hauptstrecken neue Taktverkehre anbieten wollen. Auch beim Fahrgastverband PRO BAHN wurden das Angekündigte und mögliche Auswirkungen analysiert. Da Deutschland anders als Italien und Frankreich polyzentrisch besiedelt ist, stellt die flexible Nutzung des öffentlichen Verkehrs ein wesentliches Qualitätskriterium dar. Diese Flexibilität wird durch einen Wettbewerbsrahmen ermöglicht, der angepasst werden sollte, wenn sich das Marktgeschehen ändert. Das kann zum Beispiel durch innovative Angebote wie ein bundesweit gültiges Mobilitätsticket für den gesamten Öffentlicher Verkehr geschehen. PRO BAHN fordert die Bundespolitik auf, dafür den entsprechenden Rahmen zu setzen, und damit zu verhindern, dass ein erweiterter Wettbewerb zu einer immer stärkeren Zersplitterung der Tariflandschaft des Öffentlichen Verkehrs führt. [el] |
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