(Aktuelle) Meldungen zum öffentlichen Verkehr

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25-Mai-24 Eurobahn-Krise – PRO BAHN fordert Eingreifen des Zweckverbands
Seit März hat sich Krise um das Bahnunternehmen Eurobahn zugespitzt. Mehrere Strecken wurden gestrichen. Der Fahrgastverband PRO BAHN hat die berechtigte Empörung über seine Links zu Medienmeldungen mehrfach dargestellt (z.B. "Eurobahn dünnt Fahrplan in Westfalen aus", "NWL prüft Übernahme der Eurobahn"). PRO BAHN Ostwestfalen-Lippe hatte frühzeitig mit einer Medienmitteilung reagiert, und fordert nun ein deutliches Eingreifen des Zweckverbands Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) bis hin zu einer Übernahme der Eurobahn als Unternehmen in öffentlicher Hand. Die Probleme in Westfalen und darüber hinaus auch in der Eisenbahnbranche insgesamt, werden auf der Seite des Regionalverbands von PRO BAHN analysiert.  [el]
 
24-Mai-24 Stadtbahn-Abstimmung in Regensburg
Nicht nur in Erlangen, sondern auch in Regensburg gibt es am 9. Juni zusammen mit der Europawahl eine Abstimmung zur geplanten Stadtbahn. Die Frage des Bürgerentscheids lautet: "Sind Sie dafür, dass die Stadt Regensburg die Planungen für eine Stadtbahn fortsetzt?" Auch hierzu wird bereits mehrere Jahre diskutiert und die Informationen über das angedachte Streckennetz, die Finanzierung und weitere Systemparameter liegen vor. Zusammen mit der Initiative Mobilität in Regensburg bittet der Fahrgastverband PRO BAHN mit "Ja" für die Fortführung der Stadtbahnplanungen zu stimmen.  [el]
 
23-Mai-24 Zu wenige Gleise im Allgäu für halbwegs guten Bahnverkehr
Die Schweizer Bundesbahnen (SBB) wollen einen zusätzlichen Eurocity-Express von Zürich Richtung München einsetzen. Wegen fehlender Gleise droht deshalb ein für Pendler wichtiger Regionalexpress ab Lindau über Memmingen nach München zu entfallen. Der Fahrgastverband PRO BAHN kritisiert, dass wegen der mangelhaft ausgebauten Infrastruktur Verbindungen gestrichen werden sollen. Der Konflikt wird sich weiter verschärfen. Die österreichische Westbahn will Züge über diese Strecke nach Wien fahren und auch der Güterverkehr nimmt zu. PRO BAHN weist auf seine Vorschläge vom letzten Jahr hin, ohne deren Realisierung Probleme ähnlicher Art zunehmend im ganzen Bundesgebiet auftauchen werden.  [el]
 
21-Mai-24 Wie tot ist die Verkehrswende?
Steht das Signal für die Verkehrswende noch auf freie Fahrt, wurde sie bereits angehalten oder geht es nur eine Weile langsamer weiter, obwohl wir uns das eigentlich nicht leisten können? Mit diesen Fragen, und wie wir unter den schlechter gewordenen Randbedingungen weitermachen können, beschäftigt sich ein Text für die oberbayerische PRO BAHN Post (Vorabveröffentlichung). Passend dazu beschäftigt sich auch eine Meldung des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen mit der veränderten Lage und fordert, dass die Unternehmen der ÖPNV-Branche die Herausforderungen gemeinsam meistern müssen (hoffentlich im Sinne der Fahrgäste). Das Bundesverkehrsministerium malt die Aussichten bei den Investitionen eher rosig, während die Allianz pro Schiene weiterhin einen Investitionsstau sieht.  [el]
 
19-Mai-24 Streik bei City-Bahn Chemnitz
Der Artbeitskampf der GDL ist vorbei? Leider nicht in ganz Deutschland. Die Geschäftführung der City-Bahn Chemnitz konnte sich bisher nicht zu einer Einigung mit der Gewerkschaft durchringen. Also Folge davon steht der Bahnbetrieb über Pfingsten fünf Tage still. Der Fahrgastverband PRO BAHN Mitteldeutschland appelliert appelliert an die GDL und City-Bahn, aufeinander zuzugehen und eine einvernehmliche Lösung zu finden, die die Interessen der Fahrgäste berücksichtigt. Der Service gegenüber den Kunden müsse auch im Tarifkonflikt im Vordergrund stehen.  [el]
 
16-Mai-24 Österreich - kostenloses Klimaticket für junge Erwachsene
Seit 2021 gibt es in Österreich das Klimaticket. Die bahnaffine österreichische Verkehrspolitik wird nur durch ein neues Angebot ergänzt. Zum 18. Geburtstag können Personen mit Wohnsitz in Österreich ein kostenloses Klimaticket erhalten, das sie zu einem frei wählbaren Termin vor dem 21. Geburtstag für ein Jahr nutzen können. Zum Thema gibt es eine Pressemeldung von Ministerien Gewessler. Unterdessen hat die österreichische Westbahn angekündigt, auf ihren deutschen Strecken künftig Reisenden mit Deutschlandticket einen Rabatt einzuräumen. Schon jetzt wird Bahncard-Besitzern ein Vorteilspreis angeboten. Der Fahrgastverband PRO BAHN hat ein dem Klimaticket vergleichbares Angebot auch für Deutschland gefordert.  [el]
 
15-Mai-24 Am 9. Juni in Erlangen für die StUB stimmen!
Zusammen mit der Europawahl wird in Erlangen am 9. Juni über die Stadt-Umland-Bahn (StUB) abgestimmt. Das Projekt wurde fast ein Jahrzehnt lang bis ins Detail durchgeplant und intensiv mit den Bürgern diskutiert. Die bayerische Staatsregierung, die Nachbarstädte und alle großen Firmen unterstützen die StUB. Land und Bund haben eine massive Förderung von 90 Prozent für das neue Bahnsystem zugesagt. Der Fahrgastverband PRO BAHN ist Mitglied im Bündnis "Wir pro StUB" und fordert die Erlanger Wählerinnen und Wähler auf, am 9. Juni mit "Ja" für die Stadt-Umland-Bahn zu stimmen. Bei einem positiven Ausgang des Bürgerentscheids kommt endlich ein modernes Schienenverkehrsmittel in greifbare Nähe, während eine Ablehnung die Verkehrswende in Erlangen für lange Zeit blockieren würde.  [el]
 
15-Mai-24 Neue Schleswig-Holstein-Schiene
Die Ausgabe 48 des Magazin des Fahrgastverbands PRO BAHN für Bahn, Bus und Fähre in Schleswig-Holstein, Hamburg und Nordostniedersachsen widmet sich vor allem der Infrastruktur. Die einzelnen Artikel behandeln Themen wie Auswirkungen einer Stilllegung der Bäderbahn, Durchbindung von im Hamburger Hbf endenden Nahverkehrszügen, die nicht genutzte Bahnstrecke Niebüll – Flensburg oder die Weiterentwicklung des Schleswig-Holstein-Tarifs.  [el]
 
14-Mai-24 Aufbruch hin zu mehr klimafreundlicher Schiene gefordert
Die Eisenbahn ist der mit Abstand klimafreundlichste Verkehrsträger in Europa. Doch damit der Schienenverkehr seine Rolle als Rückgrat einer nachhaltigen europäischen Mobilität einnehmen kann, muss die EU sofort nach der Europawahl 2024 die Schiene zu einem Fokus von Gesetzgebung und Investitionsentscheidungen machen. Das ist die Kernforderung einer gemeinsamen Erklärung zum Start des am 9. Juni neu zu wählenden EU-Parlaments und der neuen EU-Kommission. Unternehmen, Verbände und Gewerkschaften aus dem Bahnsektor und der Klimaschutzbewegung erwarten vom Europäischen Parlament, der Europäischer Kommission und den EU-Mitgliedstaaten einen Aufbruch für eine Verlagerung von Investitionen und Verkehr auf die Schiene. Die Erklärung, die auch der Fahrgastverband PRO BAHN unterzeichnet hat, nennt sieben Prioritäten, die nach den EU-Wahlen umgehend angegangen werden müssen.  [el]
 
14-Mai-24 Verkehrswende als Mehrwert
Heute nachmittag präsentieren Experten von Agora Verkehrswende und von Prognos die Ergebnisse einer Studie, der Hauptaussage ist, dass sich die Verkehrswende auch volkswirtschaftlich lohnt. Die Studie untersucht jeweils ein Referenzszenario und zwei "Wendeszenarien". Beim Referenzszenario wird davon ausgegangen, dass der Pkw-Bestand bis 2040 nochmals um etwas 10 Prozent ansteigt, und die Verkehrsanteile im öffentlichen Verkehr nach 2030 zurückgehen. Die Wendeszenarien gehen dagegen von einen Rückgang des Pkw-Bestands und steigenden Verkehrsanteilen von Bahn und Bus aus. Alle Szenarien setzen darauf, dass spätestens 2040 die Mehrheit der Pkw elektrisch fahren. Im Güterverkehr steigt der Bahntransport im Referenzszenario leicht an, relativ verliert die Schiene aber Anteile. Auch in den Wendeszenarien gibt es mehr LKW-Transport, die Verteilung verschiebt sich aber etwas zugunsten des Transports auf der Schiene.  [el]
 

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