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12-Jun-26 Anpassungsprogramm Münchner Verkehrsgesellschaft
Die Münchner Verkehrsgesellschaft MVG hat ein sogenanntes Anpassungsprogramm für 2027 vorgestellt. Der Fahrgastverband PRO BAHN äußert in einer Pressemitteilung deutliche Kritik. Die Kritik richtet sich auch an die Stadt, in deren Verantwortung häufig kostensteigernde Fahrzeitverlängerungen von Bus und Bahn liegen. Bundesweite und regionale Studien des Clusters für Mobilitätsinnovationen MCube zeigen, dass jeder Euro für den ÖPNV sich drei- bis vierfach auszahlt. Entsprechend groß ist umgekehrt der Schaden durch Einsparungen, die in keinem vernünftigen Verhältnis zum ÖPNV-Nutzen für die Allgemeinheit stehen.
Die einzelnen MVG-Vorschläge bewertet PRO BAHN München in einer einer Stellungnahme. Das Anpassungsprogramm wird von der MVG nicht als Download der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt, sondern wurde lediglich in einer Veranstaltung Anfang Juni Medien (Münchner Merkur, Süddeutsche Zeitung, Abendzeitung) und Verbänden vorgestellt. Die Vorschläge liegen nun den Bezirksausschüssen zur Stellungnahme vor, bevor abschließend der Stadtrat entscheidet. Eine kritische Übersicht zum "Sparprogramm" gibt es bei Tramreport. Ebenso wie PRO BAHN hat auch der Arbeitskreis Attraktiver Nahverkehr die MVG-Vorstellungen kommentiert.  [el]

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