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Fahrgastverband PRO BAHN

Der Fahrgastverband PRO BAHN ist ein unabhängiger und gemeinnütziger Verbraucherverband im Verbraucherzentrale-Bundesverband und vertritt die Interessen der Fahrgäste des öffentlichen Fern- und Nahverkehrs.

Ganz Aktuell

15-Jun-24
Bundesnetzagentur, Marktuntersuchung, Deutschlandticket
Die Bundesnetzagentur führt für den Eisenbahnsektor regelmäßig Markterhebungen durch. Die Kurzerhebung für das Berichtsjahr 2023 enthält neben anderen interessanten Zahlen eine kurze Analyse zum Einfluss des Deutschlandtickets. Ein Fazit lautet: "Mit Einführung des Deutschlandtickets im Mai wird ein um rund 20 Prozent höheres Niveau erreicht und bis zum Jahresende gehalten." Ältere Marktuntersuchungen sind auf einer Seite der Agentur verlinkt und zusammengefasst.  [el]

14-Jun-24
Schleswig-Holstein bereitet Abbestellungen vor
Der Ton zwischen Bund und Ländern bezüglich der Finanzierung von Nahverkehrsleistungen, insbesondere auf der Schiene, wird immer rauer. Der schleswig-holsteinische Verkehrsminister Madsen (CDU) macht die Drohungen jetzt konkret, und legt eine Liste von Strecken vor, auf der er die Zugleistungen reduzieren will, um "einen Teil des Fehlbetrags" abzufedern, den er bis 2032 auf 570 Millionen Euro beziffert. Er appelliert an die Bundesregierung, die Regionalisierungsmittel für die Länder angesichts von massiven Kostensteigerungen aufzustocken.   [el]

14-Jun-24
Bayern schimpft über Verkehrspolitik des Bundes
Bayern kritisiert die Verkehrspolitik des Bundes. Verkehrsminister Bernreiter sieht Deutschland "vor einem Verkehrskollaps". Unzufrieden ist er mit den fehlenden Regionalisierungsmitteln, aber auch mit dem Stillstand bei der Elektrifizierung der Franken-Sachsen-Magistrale. Überdies meint Bernreiter, der Bund könnte den Deutschlandtakt auf einen Schlag umsetzen statt die Realisierung über "fast ein halbes Jahrhundert" zu strecken. Beim alpenquerenden Güterverkehr befürchtet er einen Kollaps. Die zeitliche Planung des Brennerzulaufs in Bayern erfolgte allerdings unter CSU-Ministern, und nach dem Desaster Stuttgart 21 ist die von Bayern initiierte zweite Stammstrecke für München das Projekt, das nicht zuletzt durch seine Verzögerungen großen verkehrlichen Schaden anrichtet.  [el]

13-Jun-24
Eurobahn-Krise bis mindestens Jahresende
Auf den Webseiten der Eurobahn gibt es zwar keine Information dazu, aber die Medienportale sind voll mit weiteren negativen Schlagzeilen zu den Versuchen der Firma, Züge fahren zu lassen, oder gar Fahrgäste ans Ziel zu bringen: "Eurobahn fährt zwischen Altenbeken und Bielefeld bis Dezember nicht", "Reduzierter Fahrplan und Halteausfälle bis mindestens Dezember", "Eurobahn-Krise im Kreis Gütersloh spitzt sich zu", usw. Fakt scheint zu sein, dass man noch schlechter als andere Unternehmen auf die Personalkrise vorbereitet war, und keine Hoffnung bestehen, die Probleme 2024 in den Griff zu bekommen. Die Aufgabenträger decken wohl das Vorgehen – wohl notgedrungen, oder feiern die Fahrplanreduzierung sogar als Erfolg. Ob der NRW-Umweltminister, der auch für Verkehr zuständig sein sollte, die Probleme in Westfalen wahrgenommen hat, bleibt unklar.  [el]

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