Dokumentation

Pressemitteilung des
bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie
vom 9. Dezember 2005

Wir zitieren:

Freistaat Bayern fördert die Anschaffung von zehn neuen Straßenbahnwagen in Augsburg
Huber: "Zehn neue Straßenbahnen für Augsburg"

MÜNCHEN Der Freistaat Bayern fördert die Anschaffung von zehn neuen Straßenbahnwagen in Augsburg mit insgesamt rd. 16 Millionen Euro. "Durch den Einsatz modernerer und kundenfreundlicherer Straßenbahnen gewinnt der ÖPNV in Augsburg wieder ein Stück mehr an Qualität. Unser Ziel ist es, mehr Kunden für den ÖPNV zu gewinnen und die Innenstädte auf diese Weise vom Individualverkehr zu entlasten.", erklärte Bayerns Verkehrsminister Erwin Huber.

Mit der Investition kann die Stadtwerke Augsburg Verkehrs GmbH Straßenbahnfahrzeuge ersetzen, die schon fast 30 Jahre alt sind. Der Freistaat Bayern fördert die Neuanschaffungen, deren Gesamtwert rd. 32 Mio. Euro beträgt, aus Mitteln des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (GVFG) zu 50 Prozent.

In den neuen Fahrzeugen werden auch mehr Fahrgäste Platz finden: Während die alten Straßenbahnen jeweils nur für ca. 190 Personen ausgelegt waren, werden in den neuen Fahrzeugen ca. 250 Personen Platz finden und dies noch dazu bequemer. "Besonders in den Hauptverkehrszeiten kann mit dieser Kapazitätssteigerung die Qualität der Verkehrsabwicklung noch verbessert werden", betonte Minister Huber. Bei den neuen Fahrzeugen handelt es sich um Niederflurfahrzeuge mit einer elektrisch ausfahrbaren Rampe für Rollstuhlfahrer und behindertengerechten Bedienelementen für die Türen. "Nach dem stufenweisen niederflurgerechten Umbau der Straßenbahnhaltestellen in Augsburg und Stadtbergen wird nun folgerichtig auch die Zahl der Niederflurstraßenbahnen aufgestockt", so Huber weiter. Der Freistaat und die Verkehrsunternehmen investierten in ein attraktiveres Angebot und mehr Komfort bei den öffentlichen Verkehrsmitteln, um die Konkurrenzfähigkeit des ÖPNV gegenüber dem Individualverkehr auf der Straße noch mehr zu steigern. Dieses Ziel werde Bayern auch in Zukunft konsequent weiterverfolgen.

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