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19-Mär-26 Trassenpreisurteil erzwingt Reform der SPNV-Finanzierung
Der Europäische Gerichtshof hat heute die Trassenpreisbremse im Nahverkehr gekippt (Urteilstext, Artikel LTO). Der Fahrgastverband PRO BAHN fordert nun eine auskömmliche Finanzierung des Schienennahverkehrs (SPNV) in Deutschland, sowie mittelfristig die Finanzierung des Bahnverkehrs und das Trassenpreissystems zu reformieren. Auch Modelle der Nutznießerfinanzierung, wie es sie in Frankreich und Sachsen in ersten Modellen bereits gibt, sollten kein Tabu sein. Kürzungen des SPNV oder starke Preiserhöhungen im SPNV gehen zulasten von Pendlern und anderer Fahrgäste und müssen daher ausgeschlossen werden. Bereits vorliegende Konzepte, die die Trassenpreise auf die tatsächlich anfallenden Kosten (Grenzkosten) senken, sollte Bundesregierung schnellstmöglich umsetzen.  [el]

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