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| 17-Okt-26 | Plan für verlässliche SPNV-Planung | |
| Der Bundesverband Schienennahverkehr reagiert auf beispielsweise für den Knoten München entstandene Diskussionen, welche Züge bei überlasteten Schienenwegen Vorrang bei der Trassenvergabe haben sollen. Dazu wurde ein "5-Punkte-Plan zum Schutz des Nahverkehrs" vorgestellt (Pressemitteilung). Neben dem Stationsausbau für längere Züge wird gefordert, den Deutschlandtakt als Ziel festzuschreiben und die nötigen Projekte umzusetzen. Taktverkehre und Deutschlandtakt sollen in der nationalen Umsetzung der EU-Kapazitätsverordnung verankert werden. Der Mix der Verkehrsarten bei überlasteten Strecken soll durch externe Gutachter festgelegt werden; der SPNV als Daseinsfürsorge dabei geschützt werden. Bei der Fahrplanerstellung (§52 ERegG) soll der Bund DB InfraGO anweisen, dem SPNV Priorität zu geben. Trassen weniger aufgrund der zu erzielenden Einnahmen zu vergeben, käme wohl auch dem bisher wirkungslosen Gemeinwohlanspruch von DB InfraGO entgegen. [el] |
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