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02-Okt-26 Wegen höherer Trassenpreise drohen Fahrplankürzungen
Die steigenden Trassenpreise im Bahnverkehr führen unter anderem in Sachsen dazu, dass Fahrplankürzungen im Regionalverkehr drohen. Die Zweckverbände, die den Zugverkehr bestellen und finanzieren, können die Kostensteigerungen nicht auffangen. Die Bundespolitik schiebt eine Reform des Trassenpreissystem immer weiter vor sich her. Die bisher fehlende Leistungsvereinbarung InfraGO (LV InfraGO) hat nun dazu geführt, dass die Trassenpreise noch schneller steigen, da DB InfraGO eigentlich erwartete Bundeszuschüsse nicht berücksichtigen muss. Der Fahrgastverband PRO BAHN fordert daher: Mehrkosten bei den Trassenpreisen müssen für 2026 und 2027 vom Bund ausgeglichen werden, die Trassenpreise sind auf Grenzkosten umzustellen, ein Termin für die Trassenpreisreform muss verbindlichen festgelegt werden. Vom Freistaat Sachsen erwartet PRO BAHN, das Regionalzugangebot durch eine Brückenfinanzierung zu sichern, ohne dass andere ÖPNV-Angebote gekürzt werden. Auf der Mitgliederversammlung von PRO BAHN Mitteldeutschland wurde unlängst die Resolution "ÖPNV zukunftssicher finanzieren" beschlossen.  [el]

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