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| 22-Jan-26 | Streit um Bahnbaustellen | |
| Die österreichische Westbahn und die Bayerische Regiobahn (BRB) haben in einer Pressekonferenz am Mittwoch das Baustellenmanagement von DB InfraGO heftig kritisiert. "Kurzfristige Baustellen, fehlende Abstimmungen und unklare Zuständigkeiten" seien kein Ausnahmezustand, sondern "gelebter Alltag". Sie fordern mehr zeitlichen Vorlauf, keine kurzfristigen Planänderungen, und ein Ende des "Zuständigkeits-Pingpong" bei der DB. Entsprechende Vorwürfe und Forderungen gibt es seit vielen Jahren, ohne dass sich erkennbar etwas zum Besseren geändert hätte. Die Medien zitieren Aussagen des Westbahn-Chefs, nachdem in Deutschland "Eisenbahn wie in der Steinzeit" praktiziert würde. Auch das Bundesverkehrsministerium kommt nicht gut weg. Die DB wehrt sich gegen den Vorwurf, das Schienennetz in Bayern vernachlässigt zu haben. Betroffene Fahrgäste werden ihre eigene Meinung dazu haben, ob die DB ihren Anspruch erfüllt, Reisende immer rechtzeitig und gut zu informieren. Norbert Moy vom Fahrgastverband PRO BAHN war bei der Pressekonferenz dabei und wird in den Presseartikeln zitiert. [el] |
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