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19-Sep-25 Fahrgastverband PRO BAHN zu Deutschlandticket
Der Fahrgastverband PRO BAHN kritisiert die Preiserhöhung beim Deutschlandticket. Die Entscheidung ist bezeichnend für die fehlende Priorität, des öffentlichen Verkehrs. Die Verkehrsminister der Länder hatten gestern einstimmig beschlossen, den Preis auf 63 Euro pro Monat zu erhöhen. Der Preisanstieg seit 2023 beträgt damit insgesamt über 28 Prozent. Legt man die Inflation zugrunde, wäre lediglich eine Erhöhung auf 55 Euro seit Einführung im Jahr 2023 angemessen. Der Effekt der Mehreinnahmen wird minimal sein; das Abspringen von Fahrgästen Richtung vermehrter Autonutzung wird nachhaltigen Schaden anrichten. PRO BAHN kritisiert, dass die Politiker den bequemen Weg der Preiserhöhung für die Fahrgäste gewählt haben, statt die teuren (Mehrfach-)Strukturen im ÖPNV mit ihren vielen Managementposten zu reformieren. Die Bundesregierung steht jetzt als Wortbrecher da, weil im Koalitionsvertrag Preisstabilität bis 2029 versprochen wurde.  [el]

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