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Fahrgastverband PRO BAHN

Der Fahrgastverband PRO BAHN ist ein unabhängiger und gemeinnütziger Verbraucherverband im Verbraucherzentrale-Bundesverband und vertritt die Interessen der Fahrgäste des öffentlichen Fern- und Nahverkehrs.

Ganz Aktuell

16-Jan-26
Winter und Bahn im Norden
PRO BAHN Schleswig-Holstein/Hamburg kritisiert, dass DB InfraGO nicht ausreichend in die Vorbereitung auf den Winter investiert habe. Der vergangene Wintereinbruch habe gezeigt, dass nicht ausreichend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Schneefräsen, Schneepflüge und Schneeschleudern vorgehalten wurden. Auch die Fahrgastinformation zu den Ausfällen und den Verspätungen in den Fahrplanmedien der Aufgabenträger und der Eisenbahnverkehrsunternehmen sei insgesamt nicht konsistent und verlässlich gewesen. PRO BAHN fordert, dass die Vorbereitung auf den Winter aufgearbeitet wird, um künftig sicherzustellen, dass der Schienenverkehr auch im Fall eines Wintersturmes aufrecht erhalten werden kann.  [el]

14-Jan-26
Bedeutung von Straßenbahnen für urbane Mobilität
Früher gab es in Deutschland deutlich mehr Städte mit Straßenbahnsystemen und in der meisten Städten ein dichteres Straßenbahnnetz als heute. Eine aktuelle Übersichtsstudie untersucht die Auswirkungen der Abschaffung und Reduzierung von Straßenbahnnetzen zwischen 1948 und 1990. Die Ergebnisse zeigen, dass es einen signifikanten Zusammenhang zwischen der Größe der Netze und dem Pkw-Besitz gibt. Der Ersatz durch andere öffentliche Verkehrsmittel konnte den Rückgang der Fahrgastzahlen durch den Verlust von Straßenbahnstrecken nicht kompensieren. Dies deutet darauf hin, dass schienengebundene Verkehrsmittel für einen nachhaltiger städtischen Verkehr unverzichtbar sind.  [el]

14-Jan-26
Bund fehlt Geld für Bahnprojekte
Fünf größere Bahnprojekte sind wegen mangelnder Finanzierung durch den Bund gefährdet, wie der Berliner Tagesspiegel heute schreibt. Dazu gehören u.a. die Mitte-Deutschland-Verbindung in Thüringen, die Wallauer Spange bei Wiesbaden, der Bahnknoten Mannheim, das KV-Terminal Regensburg, und der Ausbau zwischen Mühldorf und Freilassing/Salzburg. Auch im Raum Berlin/Brandenburg gibt es heftige Irritationen zu finanziell nicht gesicherten Schienenprojekten, wie die betroffenen IHKs heute mitteilen.  [el]

14-Jan-26
Ausbauprojekt Chemnitz–Leipzig
Das dritte Chemnitzer Bahngespräch zum Ausbauprojekt Chemnitz–Leipzig hat bei den beteiligten Verbänden Irritationen und Unzufriedenheit hervorgerufen. Sowohl der Freistaat Sachsen als auch die DB InfraGO blieben klare Antworten zum Zeitplan und zur geplanten Zweigleisigkeit schuldig und wichen aus. Zu diesem "Kommunikationsdesaster" gibt es eine Pressemitteilung von Bahninitiative Chemnitz, Fahrgastverband PRO BAHN und Industrieverein Sachsen 1828.  [el]

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