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Fahrgastverband PRO BAHN

Der Fahrgastverband PRO BAHN ist ein unabhängiger und gemeinnütziger Verbraucherverband im Verbraucherzentrale-Bundesverband und vertritt die Interessen der Fahrgäste des öffentlichen Fern- und Nahverkehrs.

Ganz Aktuell

09-Jun-26
Politische Blockade des Berliner Tramausbaus
Der Fahrgastverband PRO BAHN Berlin/Brandenburg ist besorgt darüber, dass der weitere Ausbau des Berliner Straßenbahnnetzes an mehreren Stellen aus rein politischen Gründen verhindern wird. Es gehe dabei offenbar nicht um fehlende Mittel oder planerische Hindernisse; auch dort wo die Tram die objektiv beste Lösung ist, werde blockiert. PRO BAHN fordert, den Ausbau nicht auf 2040 zu verschieben, sondern jetzt zu planen und umzusetzen. Der Nahverkehrsplan müsse entsprechend nachgebessert werden (siehe Stellungnahme), und die gestrichenen Straßenbahnprojekte sollen durch den Senat wieder in den Planungshorizont aufgenommen werden.  [el]

06-Jun-26
Rückblick auf EPF-Konferenz 2026
Am 5. und 6. Juni fand in Maastricht, die jährliche Konferenz des Europäischen Fahrgastverbands EPF statt. Die Veranstaltung brachte Fahrgastverbände, Verkehrsunternehmen, Behörden und Experten aus ganz Europa zusammen, dabei auch zahlreiche Mitglieder des Fahrgastverbands PRO BAHN. Weitere Informationen gibt es in einem aktuellen Kurzbericht. Die nächste EPF-Konferenz findet Anfang Juni 2027 in Zittau statt.  [el]

02-Jun-26
Kahlschlag im sächsischen ÖPNV
Der Fahrgastverband PRO BAHN Mitteldeutschland warnt vor einem deutlichen Abbau des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in Sachsen. Aktuelle Beschlüsse in Chemnitz, im Landkreis Bautzen sowie geplante Maßnahmen in Dresden zeigen: Zur Haushaltskonsolidierung wird zunehmend bei Bus und Bahn gekürzt – mit erheblichen Folgen für Fahrgäste und Regionen. Die aktuellen Entwicklungen in Sachsen zeigen aus Sicht des Fahrgastverbands eine klare Fehlentwicklung. PRO BAHN weist darauf hin, dass ein attraktives Mobilitätsangebot weit über klimapolitische Ziele hinausgeht: Gerade in Regionen mit stagnierenden oder sinkenden Bevölkerungszahlen ist ein leistungsfähiger ÖPNV ein zentraler Standortfaktor.  [el]

01-Jun-26
2. Stammstrecke München - von einer Verzögerung zur nächsten
Der Fahrgastverband PRO BAHN kritisiert, dass trotz der Sperrung der S-Bahn-Stammstrecke ab Pfingsten, die sich dann auf eine ganze Woche ausdehnte, das neue Gleis 2 in Laim nicht in Betrieb gehen kann. Nach vorliegenden Informationen ist auch dieses Mal eine Ursache der Verzögerungen, dass wie im April 2023 kein Abnahmeprüfer für die geänderten Signale aufzutreiben war.
Die Fahrgäste fragen sich, wie viele Wochen zusätzlicher Sperrungen durch dieses Baustellenmanagement in Zukunft noch verursacht werden, nachdem die DB die Zumutungen schon seit Jahren immer mehr ausdehnt. Die Pläne zu Baubeginn sahen vor, dass die 2. Stammstrecke 2026 fertig werden sollte. Stattdessen verzögern die Probleme der DB wieder einmal auch den Weiterbau der Trambahn-Westtangente und verlängern die fehlende Barrierefreiheit in Laim.
PRO BAHN erwartet von der DB, dass die Verlagerung des S-Bahn-Verkehrs zur neuen Bahnsteigkante so schnell wie möglich erfolgt. Die schlechte Kommunikation der DB zu den Vorfällen und die kommentarlose Verschiebung ist nicht hinnehmbar. Hier ist der Freistaat Bayern in der Verantwortung das Verhalten der DB aufzuklären und eine Korrektur zu veranlassen. Die entstehenden Mehrkosten für den Trambahnbau müssen von DB oder Freistaat übernommen werden.
Den Mangel an Abnahmeprüfern will PRO BAHN auf Bundesebene ansprechen und fordert von DB InfraGO eine Strategie vorzulegen, wie dieser zu beheben ist.  [el]

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