25-Okt-26 Alstom-Züge für Norddeutschland - irgendwann Ebenso wie Niedersachsen/Bremen hatte auch Schleswig-Holstein neue Züge bei Alstom bestellt (Coradia Max). Und ebenso wie in Niedersachsen/Bremen (siehe auch PRO BAHN März 2025 und NDR vom 8.10.) kann Alstom nicht liefern, so dass sich der für Ende 2027 geplante Einsatz der Züge zunächst um ein Jahr verzögert (NDR vom 21.10.). Der Fahrgastverband PRO BAHN kritisiert den Hersteller Alstom dafür, dass eine pünktliche Lieferung der neuen Triebzüge nicht möglich ist. Die Ausschreibung hatte im März 2022 begonnen, und Alstom hatte im Juli 2023 den Zuschlag erhalten. In Niedersachsen wurden die Züge bereits 2021 für einen Einsatz ab Ende 2024 bestellt. Für die dort geplanten Züge gab Alstom Verzögerungen erstmals im Dezember 2022 bekannt. Seidem hat sich die Lieferung alle paar Monate weiter verzögert und ist nun vier Jahre zu spät dran. [el]
25-Okt-26 Mitgliederversammlung PRO BAHN Hessen Am 24.10. fand in Kassel die Mitgliederversammlung der Fahrgastverbands PRO BAHN Hessen statt. Dabei wurde auch der Vorstand der Landesverbands neu gewählt. Thomas Kraft bleibt Vorsitzender von PRO BAHN in Hessen; Klaus Zecher und Uwe Schuchmann wurden als stellvertretende Vorsitzende gewählt. Desweiteren sind im Vorstand: Klaus Elmer als Kassenwart, Alexandra Hamel-Bahr als Schriftführerin, sowie Werner Filzinger, Bernd Rohrmann und Samuel Christoph Kambor-Jacob. Auf der Versammlung wurden auch inhaltliche Forderungen aufgestellt wie ein Beteiligungsforum für Sanierung und Ausbau der Main-Weser-Bahn, die Neuaufstellung der ÖPNV-Finanzierung, und eine Reaktivierung der Bahn nach Bad Orb. [el]
23-Okt-26 SPNV-Angebotsqualität zwischen Berlin und der Lausitz Die Regionalgruppe Lausitz des Fahrgastverbands PRO BAHN hat einen Text zu "Möglichkeiten zur Verbesserung der Angebotsqualität im SPNV zwischen Berlin und der Lausitz" veröffentlicht. Es werden sowohl die Schieneninfrastruktur als auch Angebot und Qualität im SPNV betrachtet. Die vorgeschlagenen Lösungsansätze wurden bereits im Brandenburger Verkehrsministerium vorgestellt und mit dem Minister sowie einer Abgeordeten diskutiert. [el]
20-Okt-26 Transparenz bei DB-Preisen gefordert Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) kritisiert, dass die in der Werbung genannten Preise für DB-Sparangebote häufig nicht mit den bei der Buchung real verfügbaren Tickets übereinstimmt. Außerdem weist der vzbv darauf hin, dass das Versprechen, die Preise im Fernverkehr nicht zu erhöhen, von 2025 auf 2026 nicht eingehalten wurde. Dadurch dass die Verfügbarkeit günstiger Sparpreise reduziert wurde, ergab sich in vielen Fällen eine teils deutliche Preissteigerung. Der vzbv bezeichnet die DB-Preisbildung als "Tarifdschungel" und fordert ein "transparenteres Preissystem".
Dass auch bei Umleitungen wegen Bauarbeiten die Fahrgäste zusätzlich zur Kasse gebeten werden, zeigt ein aktuelles Beispiel in Frankfurt, wo durch das Nicht-Anfahren des Hauptbahnhofs zusätzliche Kosten für die S-Bahn entstehen (LinkedIn, Bluesky). Hintergrund ist dabei die schlecht gemachte Preisbildung beim Umstieg ICE/Nahverkehszüge. Teilweise führen Baustellen auch zur Nicht-Verfügbarkeit durchgehender Fahrkarten. [el]
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