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Fahrgastverband PRO BAHN

Der Fahrgastverband PRO BAHN ist ein unabhängiger und gemeinnütziger Verbraucherverband im Verbraucherzentrale-Bundesverband und vertritt die Interessen der Fahrgäste des öffentlichen Fern- und Nahverkehrs.

Ganz Aktuell

15-Apr-26
Deutschlandticket - noch einer Studie
Neben der DZFS-Studie hat das Bundesverkehrsministerium eine "Evaluation Deutschlandticket" durchführen lassen. Dem VDV gefällt das Vorgehen des Ministeriums nicht. Dort sieht man in der Veröffentlichung ein Ablenkungsmanöver im Zusammenhang mit dem Tankrabatt, vermisst ein gemeinsames Marketing und zweifelt die Verkaufszahlen an. Hintergrund ist wahrscheinlich der Streit darüber, welche Kosten für das Ticket anfallen, und wie sie verteilt werden. Die Verkehrsminister der Ländern hatten einen komplizierten Preissteigerungsautomatismus beschlossen, der nicht auf dem allgemeinen Preisindex basiert, sondern überwiegend auf Kostenfaktoren von ÖPNV-Unternehmen. Zudem sind Steigerungen der Bundes- und Landeszuschüsse nicht vorgesehen.  [el]

15-Apr-26
Eine Mobilitätskarte für Alles
Der Fahrgastverband PRO BAHN fordert angesichts der Einschränkungen bei der Nutzung der digitalen BahnCard 100 eine bundesweit nutzbare Mobilitätskarte, auf das alle Fahrscheine und Rabattkarten geladen werden können – von Bahncard über Sparpreis bis zum Deutschlandticket. PRO BAHN begrüßt grundsätzlich die Umstellung der BahnCard 100 auf ein digitales Ticket, vermisst allerdings eine Rückfallebene, z.B. bei Ausfall eines Smartphones. Der Fahrgastverband weist auf den Unterschied zwischen dem von der DB genutzten "media based ticketing" und einem "account based ticketing" hin, das mehr Vorteile für den Fahrgast hat. Kurzfristig fordert PRO BAHN eine unbürokratische Behandlung von Fahrgästen, die bei einer Kontrolle ihre digitale BahnCard 100 aus technischen Gründen nicht vorzeigen können.  [el]

14-Apr-26
Hamburg blockiert Bahn nach Geesthacht
Die Reaktivierung der Bahnverbindung nach Geesthacht wird zurzeit durch eine fehlende Unterschrift blockiert. Stand der Bemühungen ist, dass eine Ländervereinbarung zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein ausgehandelt wurde und von Schleswig-Holstein im Februar 2025 unterschrieben wurde. Seitdem wird auf die Unterschrift von Hamburg gewartet. Die Ländervereinbarung regelt den Inhalt der Vorplanung und die Kostenaufteilung dafür. Daher kann die bereits einmal für 2023 angekündigte Vorplanung, die etwa zwei Jahre dauern soll, erst beginnen, wenn der Vertrag unterzeichnet ist. Der Fahrgastverband PRO BAHN fordert Hamburg auf, die Blockade der Vorplanung aufzugeben und die Ländervereinbarung unterzeichnen. Schon die bisherigen Verzögerungen führen dazu, dass wohl frühestens Mitte der 30er-Jahre Züge nach Geesthacht fahren werden.  [el]

14-Apr-26
Einfluss des Deutschlandtickets auf Pendler
Das Deutsche Zentrum für Schienenverkehrsforschung (DZFS) hat einen Bericht "Die Kosten des Pendelns und der Einfluss des Deutschlandtickets" veröffentlicht. Dazu gibt es weitere Informationen in der Infothek des DZSF, auf einer Projektseite, in einem interaktiven "Dashboard" und als Kurzfassung via LinkedIn. Kernaussagen daraus sind: "Pendelnde sparen mit Deutschlandticket 3 Mrd €", "ÖPNV dank Deutschlandticket vier mal günstiger als Pkw", "D-Ticket-Pendelnde fahren 9 Mrd. Kilometer weniger mit dem Auto". Morgen um 10 Uhr wird ein Webinar zur Studie angeboten, für das eine Anmeldung erforderlich ist.  [el]

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