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Fahrgastverband PRO BAHN

Der Fahrgastverband PRO BAHN ist ein unabhängiger und gemeinnütziger Verbraucherverband im Verbraucherzentrale-Bundesverband und vertritt die Interessen der Fahrgäste des öffentlichen Fern- und Nahverkehrs.

Ganz Aktuell

11-Aug-26
Junior Express statt Kids on Tour
Bis 2021 gab es ein Angebot "Kids on Tour" bei dem alleinreisende Kinder in Zügen der Deutschen Bahn durch ehrenamtliche Helfer begleitet wurden. Ein ähnliches Angebot startet die DB jetzt unter dem Namen "Junior Express". Kinder im Alter von Kinder 6 bis 14 Jahren werden durch geschulte Kinderbetreuerinnen und -betreuer auf ausgewählten ICE-Verbindungen begleitet. Der Service kostet nun 69 Euro, ist damit knapp doppelt so teuer wie "Kids on Tour", bietet aber einige Zusatzleistungen und ist digital buchbar.  [el]

09-Aug-26
Klaus Oesterling verstorben
Der ehemalige Verkehrsdezernent der Stadt Frankfurt am Main, Klaus Oesterling ist im Alter von 74 Jahren verstorben. In seiner Amtszeit und auch darüber hinaus hat er sich sehr für den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs eingesetzt. Das führte unter anderm dazu, dass er aktiv im Fahrgastverband PRO BAHN mitarbeitete. PRO BAHN Hessen würdigt sein Wirken in einem Nachruf.  [el]

05-Aug-26
Städtetag rechnet mit Einschränkungen beim ÖPNV
Der Deutsche Städtetag fordert den Start des von der Politik versprochenen Modernisierungspakt für den öffentlichen Nahverkehr, um den drohenden Rückgang bei Bus und Bahn aufzuhalten. Der Städtetag rechnet damit, dass bundesweit in 2026/27 über 10 Prozent weniger ÖPNV angeboten wird. Um das Angebot nachhaltig zu sichern, müssten höhere Mittel im Regionalisierungsgesetz sowie im Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz vereinbart werden. Die Koalitionsparteien im Bund hatten im Koalitionsvertrag zugesagt, dass Bund und Länder "die ÖPNV-Finanzierung auf eine neue gesetzliche Grundlage stellen und einen Modernisierungspakt starten". Bisher ist jedoch in diese Richtung nichts geschehen. Stattdessen verweigern Bund und Ländern beim Deutschlandticket eine Beteiligung an Kostensteigerungen und lasten diese ausschließlich den Fahrgästen an.  [el]

05-Aug-26
Berichte Bundesregierung zu Landshut-Mühldorf und München-Kufstein
Die Bundesregierung informiert über das "Ergebnis der Vorplanung und der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung der Ausbaustrecke und Neubaustrecke München – Rosenheim – Kiefersfelden – Grenze Deutschland/Österreich (– Kufstein)" sowie der "Ausbaustrecke Mühldorf – Landshut". In beiden Fällen bestätigt das Eisenbahnbundesamt, dass die von DB InfraGO vorgelegte Planungen zur jeweiligen Vorzugsvariante sinnvoll sind und die einschlägigen gesetzlichen Anforderungen erfüllen. Bei München-Kufstein verstößt die Forderung der Verlegung der Verknüpfungsstelle Kirstein in eine Tunnelanlage im Berg nach Einschätzung von DB InfraGO AG gegen geltende Gesetze oder Verordnungen. Ein Verzicht auf die Verknüpfungsstelle hätte "erhebliche Einbußen in der Leistungsfähigkeit, der betrieblichen Flexibilität und der Netzresilienz" zur Folge. Weitere Informationen gibt es auf den jeweiligen Projektseiten (Brenner-Nordzulauf, Mühldorf–Landshut).  [el]

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