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Fahrgastverband PRO BAHN

Der Fahrgastverband PRO BAHN ist ein unabhängiger und gemeinnütziger Verbraucherverband im Verbraucherzentrale-Bundesverband und vertritt die Interessen der Fahrgäste des öffentlichen Fern- und Nahverkehrs.

Ganz Aktuell

11-Feb-26
Liegengebliebener ICE legte Fernverkehr Berlin–Hamburg lahm
Ein einzelner liegengebliebener ICE auf einem eingleisigen Abschnitt der Strecke Stendal–Uelzen blockierte über einen halben Tag die wichtigste Umleitungsstrecke der laufenden Generalsanierung Hamburg–Berlin. ICE-Züge mussten über Hannover umgeleitet werden, verspäten sich massiv oder fallen aus. Tausende Fahrgäste waren betroffen. Der Fahrgastverband PRO BAHN kritisiert, dass solche Engpässe auf Umleitungsstrecken nicht vorab beseitigt wurden und stellt in einer Pressemitteilung mehrere Forderungen für künftige Korridorsanierungen auf.  [el]

10-Feb-26
Kappung länderübergreifender Regionalzüge
Der Fahrgastverband PRO BAHN kritisiert die Kappung länderübergreifender Regionalzuglinien in Thüringen. Aktuelles Beispiel ist die im Dezember erfolgte Verkürzung der ehemaligen Regionalbahnlinie Eisenach–Leipzig, so dass nun ein Umsteigen in Naumburg erforderlich ist. Bereits 2023 wurden der Regionalexpress Nürnberg–Leipzig in Saalfeld unterbrochen und die Linie Jena–Halle eingestellt. Mit dem aktuellen Fahrplanwechsel wurde neben der Brechung der RB 20 Eisenach–Leipzig auch die umsteigefreie RE-Verbindung Erfurt–Kassel aufgegeben. PRO BAHN Thüringen erwartet vom Land Thüringen fokussierte und nachhaltige Bemühungen, umsteigefreie, länderübergreifende Regionalverbindungen zu erhalten, zu beschleunigen und auszubauen, statt sie zurückzufahren. Dies gilt insbesondere auf den Strecken, auf denen der Regionalverkehr die Aufgaben des Fernverkehrs übernehmen muss.  [el]

07-Feb-26
Verdi-Streik am Mittwoch in München, Nürnberg, Hamburg, ...
Laut verschiedener Medienberichte will Verdi am Mittwoch, 11. Februar, den kommunalen ÖPNV in München und Nürnberg bestreiken (BR24, Merkur, Nürnberger Nachrichten). Private Busunternehmen und Eisenbahnen sind wie schon am 2. Februar nicht betroffen. Wie weit die Verkehrsbetriebe einen Notbetrieb einrichten können, bleibt abzuwarten. Leider ist eine Information von Gewerkschaft oder bestreikten Unternehmen bisher nicht öffentlich verfügbar – das Recht der betroffenen Fahrgäste, aus erster Hand informiert zu werden, wird wohl nicht allzu hoch bewertet. Auch in Hamburg soll der Verkehrsbetrieb VHH bestreikt werden, der hierzu bereits Informationen bereitstellt. Nicht bekannt ist, ob eventuell noch weitere Städte betroffen sind.  [el]

04-Feb-26
Bundesverband Schienennahverkehr zur Bahnfinanzierung
Am 14. Januar und am 21. Januar gab es Meldungen über fehlendes Geld für umsetzungsreife Bahnprojekte. Der Bundesverband Schienennahverkehr (BSN) als Zusammenschluss von Aufgabenträgern im SPNV fordert in einer Pressemitteilung verlässliche Finanzierungskonzepte für mehr Planbarkeit auf der Schiene. Neben den fünf bezeichneten größeren Bahnprojekten sind auch "Kleine und Mittlere Maßnahmen" von Finanzierungsproblemen betroffen. Darüber hatte die Süddeutsche Zeitung berichtet. Der BSN verweist auch darauf, dass eine konkrete Umsetzungsplanung in Form des im Koalitionsvertrag vereinbarten Infraplans immer noch aussteht. Von von der Politik und der DB InfraGo AG wird gefordert, den Infraplan fertigzustellen und diesen mit realistischen Zeit- und Kostenplanungen zu unterfüttern.  [el]

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