PRO BAHN Pressemeldungen aus Bayern

Herausgeber:  PRO BAHN Bezirksgruppe Mittel- und Oberfranken

Pressemeldung vom 09.11.2017

FĂŒrther S-Bahn: ZĂŒgig gemeinsam weiterplanen

FahrgÀste fordern Streitparteien auf sich nach dem Urteil schnell zusammenzusetzen

FĂŒrth(pb)

Das Bundesverwaltungsgericht hat heute den Planfeststellungsbeschluss fĂŒr die S-Bahn Gleise zwischen FĂŒrth und Eltersdorf fĂŒr nicht rechtmĂ€ĂŸig erklĂ€rt. Um jetzt nicht die FahrgĂ€ste darunter leiden lassen fordert der Fahrgastverband PRO BAHN, dass sich die Streitparteien schnell zusammensetzen und eine gemeinsame Planung auf den Weg bringen.

„Nachdem man sich jetzt vor Gericht und in der Presse die Köpfe eingeschlagen hat, ist es Zeit, sich zusammenzusetzen,“ fordert Lukas IfflĂ€nder, stellvertretender Bundesvorsitzer des Fahrgastverbands PRO BAHN. „Durch den bisherigen, jahrelangen Streit, sind vor allem die FahrgĂ€ste gestraft. Die dĂŒrfen seit Jahren und vermutlich auch noch fĂŒr lĂ€ngere Zeit in den S-Bahnen warten, wenn Sie von verspĂ€teten ICE- und RegionalexpresszĂŒgen ĂŒberholt werden, weil die S-Bahn keine eigenen Gleise hat. Mit den zusĂ€tzlichen ZĂŒgen durch die Schnellfahrstrecke nach Berlin wird dies sicher nicht besser.“

Deswegen fordern die FahrgĂ€ste, dass sich die Streitparteien nun schnellstens zusammensetzen und gemeinsam mit einer neuen Planung beginnen, so dass das Projekt am Schluss nicht wieder vor dem Bundesverwaltungsgericht landet. „Wenn man sich gar nicht einigen kann, wĂ€ren wir auch bereit uns einzubringen, um zum Wohle der FahrgĂ€ste zu vermitteln, so dass die LĂŒcke bei den S-Bahn Gleisen schnell geschlossen werden kann,“ bietet IfflĂ€nder an.

Rückfragen bitte an Lukas IfflĂ€nder, Höchberger Straße 4, 97082 WĂŒrzburg, Tel. +49 176 66822886, E-Mail: lukas.ifflaender@pro-bahn.de
oder Friedrich Ferstl, NĂŒrnberg, Tel. (0911) 937 47 73 oder (0171) 274 15 75, E-Mail: f.ferstl@bayern.pro-bahn.de
v.i.S.d.P.: Lukas IfflÀnder