MVG-Abschleppdienst gegen Falschparker / Guter Vorstoß der Münchner CSU-Fraktion

Medieninformation vom 3. Januar 2020

Der Fahrgastverband PRO BAHN begrüßt den in der heutigen Rathausumschau veröffentlichten Vorstoß der CSU-Fraktion im Münchner Stadtrat, dass die MVG künftig ähnlich wie seit Jahresbeginn in Berlin Falschparker abschleppen darf, die Haltestellen, Busspuren oder Tramgleise blockieren. „Leider hat die Stadt bisher auf unsere Forderungen beispielsweise zu den Qualitätskriterien im April 2019 nicht reagiert, daher freuen wir uns jetzt besonders, dass mit der CSU eine der Regierungsfraktionen in München das Thema aufgreift – noch dazu die Fraktion mit dem kurzen Draht ins Innenministerium” so Andreas Barth, Münchner Sprecher des Fahrgastverbandes PRO BAHN.

Die CSU hat eine in der heutigen Rathausumschau veröffentlichten Anfrage gestellt, wie die MVG nach Berliner Vorbild einen Abschleppdienst einrichten kann (https://www.ris-muenchen.de/RII/RII/DOK/ANTRAG/5830746.pdf). Entsprechende Vorschläge in der Vergangenheit hat die Stadt München bisher nicht aufgegriffen, siehe Qualitätskriterien zum Nahverkehrsplan vom April 2019 (https://www.pro-bahn.de/muenchen/stellungnahme-nahverkehrsplan-muenchen-qualitaet_20190415.pdf) sowie das Schreiben an OB Reiter vom 20. Dezember 2019 https://www.pro-bahn.de/muenchen/20191220-klimanotstand.pdf.

Verantwortlich: Andreas Barth

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