
Die Verkehrsanbindung ist eine besondere Herausforderung: Im Gegensatz zu einem Fußballspiel, einem Konzert oder einer Großmesse ist es nicht nur eine Veranstaltung. Vielmehr sind es viele Veranstaltungen gleichzeitig und im Stadtgebiet verteilt. An- und Abreise finden den ganzen Tag über und gleichzeitig statt. Die Olympischen Spiele dauern viele Tage, das heißt: der normale Verkehr muss weiterhin möglich sein, eine Verschiebung privater und beruflicher Termine ist schwieriger als bei einem kurzen Großereignis.
Der Schwerpunkt ist im erweiterten Olympiapark. Das Olympische Dorf ist östlich von Englschalking geplant. In der Messe ist das Medienzentrum sowie weitere Wettbewerbe vorgesehen. Andere Veranstaltungsstätten sind im Stadtgebiet unter anderem das Dantestadion, im Nymphenburger Schlosspark, im Englischen Garten, auf der Theresienwiese, im Stadion an der Grünwalder Straße sowie im Fußballstadion in Fröttmaning. Im Umland sind unter anderem die Olympia-Schießstätte und die Ruderregattastrecke geplant. Orte weiter entfernt sind auch mit dem Zug erreichbar. Der Hauptbahnhof wird daher auch wichtig für An- und Abreise sowohl für Veranstaltungen in München als auch anderswo sein.
Besonders kritisch wird die Situation zwischen Hauptbahnhof und Olympiagelände sein: dort ist heute im Berufsverkehr die Kapazität bereits oft komplett ausgereizt. Auch die U2-Strecke Richtung Messe wird stärker genutzt, insbesondere der gemeinsame Abschnitt mit der U1 bis Kolumbusplatz wird bestimmend für die Kapazität sein.
Alle Ausbaumaßnahmen müssen wie in der Studie im Auftrag der Stadt empfohlen mit Hinblick auf den dauerhaften Nutzen erfolgen: was ist sinnvoll für die Münchner auch unabhängig von den Spielen? Daraus werden Maßnahmen ausgewählt, die während der Olympischen Spiele für eine Entlastung sorgen. Die Entlastung auch angrenzender Abschnitte ist sinnvoll, da damit die U-Bahn insgesamt stabilisiert wird. Dies ist Grundlage eines dichten Takts und hoher Zuverlässigkeit.
In der Karte eingezeichnet sind die neuen Linien bzw. Maßnahmen. Auch andere Linien werden als Zubringer zu Spielstätten dienen, beispielsweise die etablierte Nutzung der U6 zum Stadion in Fröttmaning und der U2 zu den Spielstätten in der Messe.
Das wesentliche Problem sind die Ein- und Ausstiegszeiten gerade an den zentralen Knoten wie Hauptbahnhof und Sendlinger-Tor-Platz. Jede Entlastung dieser Umsteigefunktionen ist besonders wertvoll.
Die Vorschläge im Bereich Bogenhausen (im Nordosten der Stadt) sind abhängig vom neuen Olympiadorf: wo wird was wie dicht gebaut? Die Verkehrserschließung des Olympischen Dorfs muss gemeinsam mit der Bebauung geplant und passgenau sein. Die Vorschläge hier gehen von der Beschlusslage zur SEM Nordost aus. Ändert sich die Planung des Olympischen Dorfes, kann eine andere Trambahnführung besser passen. Die Planung hängt wiederum von den zur Verfügung stehenden Flächen ab. Hier Klarheit zu schaffen und eine gute Siedlungs- und Verkehrsplanung zu machen ist eine der drängendsten Aufgaben.
Die Stadt München hatte im Vorfeld der Bewerbung bei MCube eine Studie beauftragt. Dort wurde unter anderem als Ergebnis erzielt: »Die eigentliche Chance liegt im Ausbau urbaner Infrastruktur, die auch nach den Spielen Bestand hat. Dabei gilt: kleinere, flexiblere Maßnahmen mit schneller Umsetzbarkeit sind den großen, kostenintensiven Projekten vorzuziehen. Während U-Bahn-Großprojekte langfristig ein finanzielles Risiko bergen und im Negativfall zu einer gesamtwirtschaftlichen Belastung werden können, sind überirdische Lösungen wie Tramlinien, Radschnellwege oder Parkmeilen schneller umsetzbar, kostengünstiger und mit einem geringeren Risiko verbunden.«.
Bei den Olympischen Spielen 1972 ist bei der U-Bahn zusätzlich nur ein kurzer Abschnitt der U3 gebaut worden, und dafür die Strecke zum Harras zurückgestellt worden; die U6 war zum Zeitpunkt der Vergabe schon in Bau. Übertragen bedeutet das, dass realistisch die U29 als Anschluss des U9-Bahnhofs Hauptbahnhof an die U2 möglich ist, jedoch andere U-Bahn-Strecken dafür zurückgestellt werden müssen. Dieser Abschnitt wird eine zusätzliche Verbindung zwischen dem Olympiazentrum und dem Hauptbahnhof ermöglichen, was für die Olympischen Spiele wichtig ist.
Es sind nicht nur Maßnahmen für die Bewältigung des Sonderverkehrs zu den Olympischen Spielen nötig, sondern auch Maßnahmen, die den Regelverkehr am Laufen halten und vom Sonderverkehr trennen. Dies gilt beispielsweise für den Steg am Hauptbahnhof.
Die Olympia-Tram verbindet mit ihren beiden miteinander verbundenen Ästen den Olympiapark, weitere Wettkampfstätten und das neue Olympische Dorf: Der eine Ast der Olympia-Tram führt vom Olympiapark Süd über den Englischen Garten und Johanneskirchen zum Olympischen Dorf. Im Englischen Garten werden die dortigen Reitwettbewerbe angebunden, in Johanneskirchen kann die S8 zum Flughafen erreicht werden. Der zweite Ast führt von Moosach mit der S1 über die Dachauer Straße und die Maximilanstraße zum Olympischen Dorf. Die Olympia-Tram nutzt bestehende Strecken, und ergänzt diese mit der Tram durch den Englischen Garten, die dauerhaft einen sehr hohen Nutzen hat, sowie den geplanten Strecken für die Erschließung der SEM Nordost als Nachfolgenutzung des Olympischen Dorfs.
Im Olympischen Dorf / der SEM Nordost führt die Strecke durch die Wohngebiete und erschließt sie zentral. Als gutes Beispiel kann in München die Strecke der Tram 23 zwischen Anni-Albers-Straße und Schwabing Nord dienen. Die genaue Führung und die sinnvolle Siedlungsentwicklung sind gemeinsam zu entwickeln, und hängen auch von der Grundstücksverfügbarkeit ab.
Die Olympia-U-Bahn schafft eine zusätzliche Verbindung zwischen dem neuen Vorhaltebauwerk am Hauptbahnhof und dem Olympiazentrum über die Strecke der U2 und verbessert so die Kapazität erheblich.
Im Detail: Heute können im Berufsverkehr maximal 4 Züge pro 10 Minuten auf der Strecke zwischen Kolumbusplatz und Hauptbahnhof fahren; der zwischenzeitliche 2-Minuten-Takt hat sich als nicht stabil fahrbar herausgestellt. Davon fahren 2 Züge pro 10 Minuten auf der U2 nördlich Hauptbahnhof. Durchgehende Züge zum Olympiazentrum bedeuten, dass Richtung Feldmoching nur noch alle 10 Minuten eine U-Bahn fährt, oder auf der U1 nördlich Hauptbahnhof der Takt reduziert wird. Im Berufsverkehr ist das nicht umsetzbar.
Über die U3 können ebenso keine zusätzlichen Züge fahren, da sie im Abschnitt mit der U6 auch an der Lastgrenze ist. Während der Fußball- und Rugbyspiele im Stadion ist sogar zu befürchten, dass die U3 ausgedünnt werden muss, das bedeutet: es fahren weniger U-Bahnen von der Innenstadt zum Olympiazentrum als normalerweise.
Mit der U29 können ein bis zwei zusätzliche Züge pro 10 Minuten Richtung Olympiazentrum fahren (Anzahl abhängig von Details am Vorhaltebauwerk). Dies ist zwischen der Hälfte mehr und einer Verdopplung der Kapazität.
Die U29 wird von der Stadt im Rahmen der U9 geplant. Das Vorhaltebauwerk wird auf Kosten der Stadt im Rahmen des Umbaus des Hauptbahnhofs gebaut.
Während der Olympischen Spiele ist eine S-Bahn auf dem Nordring sinnvoll, optimalerweise mit Nutzung des Olympiabahnhofs. Der Bau eigener S-Bahn-Gleise ist die bevorzugte Lösung, ebenso wie der viergleisige Ausbau der Strecke Johanneskirchen - Daglfing. Falls Land und Bund dies jedoch nicht zeitgerecht abschließen können, ist auch eine temporäre Lösung möglich.
Es sind verschiedene Weiterführungen denkbar. Auf der Karte eingezeichnet ist die Strecke nach Karlsfeld sowie nach Trudering. Andere oder zusätzliche Strecken sind möglich.
Östlich Unterföhring sind die Olympia-Spuren vorübergehende Ummarkierungen bestehender Straßen, damit Busse und die Olympia-Shuttles für die Sportler ohne Stau vorankommen. Westlich der Kreuzung in Unterföhrung zwischen Münchner Straße (M13) mit dem Föhringer Ring sind die Olympia-Spuren dauerhaft und daher baulich anzulegen.
Im baulichen Abschnitt wird eine dauerhafte Trasse gebaut, bei der der Bus ähnlich der Tram vom Autoverkehr geschützt fahren kann. Solche Busspuren gibt es heute beispielsweise in der Rosenheimer Straße.
Während der Olympischen Spiele wird die Bustrasse von den Shuttles für die Sportler mitgenutzt. Dies sorgt dafür, dass die Wettbewerbe auch pünktlich und planmäßig durchgeführt werden können.
Diese Strecke entlastet die U2. Hier können auch die Am Hart endenden Züge von Neufreimann und Kieferngarten weiter Richtung Innenstadt fahren. Fährt die Tram Y-Nord im 5-Minuten-Takt, so entspricht dies 80 Prozent einer U-Bahn im 10-Minuten-Takt, also: fast eine ähnlich große Wirkung wie die U29. Gemeinsam werden diese beiden Strecken für die nötige Entlastung sorgen, damit das Olympiagelände auch über die U2-Strecke vom Hauptbahnhof erreicht werden kann.
Die Tram Y-Nord ist von der Stadt München im Rahmen des Nahverkehrsplans mit höchster Priorität beschlossen. Sie führt von den Lerchenauer Feldern (südlich Feldmoching) zu Am Hart, sowie von Am Hart über Petuelring, Nordbad, Hochschule München zum Hauptbahnhof. Dabei werden die bestehenden Strecke in der Schleißheimer und Dachauer Straße (südlich der Lothstraße) mitgenutzt. Über die Tram Y-Nord ist auch eine zusätzliche Anbindung des Fußballstadions Richtung Hauptbahnhof möglich. Dies entlastet die gemeinsame Stammstrecke von U3/6, und erlaubt damit eine bessere Anbindung des Olympiaparks in dieser Zeit.
Teile der Tram Y-Nord sind eine Reaktivierung. Dafür gibt es einen erhöhten Zuschuss des Bundes.
Die Kapuzinertram entlastet das Streckenstück Hauptbahnhof - Silberhornstraße von U1 und U2 und stabilisiert damit den Betrieb auf der ganzen Linie. Heute fährt dort ein gut ausgelasteter Bus im 5-Minuten-Takt. Die Tram bietet eine deutlich höhere Kapazität als der Bus und ist attraktiver. Deshalb trägt die Kapuzinertram zur besseren Anbindung von Olympiastadion und Messestadt bei.
Die Kapuzinertram kann von der Silberhornstraße auf der Trasse der Südtangente so wie heute auch der Bus zum Ostbahnhof weiterfahren und dort wenden.
Für einen stabileren Trambetrieb (auch der bestehenden Linien) sollte eine Querspange auf der Lindwurmstraße zwischen Goetheplatz und Sendlinger-Tor-Platz geschaffen werden. Im Fall einer Störung kann dann der gestörte Abschnitt umfahren werden; dies hilft sowohl den heute in der Sonnenstraße fahrenden Linien als auch für die Kapuzinertram.
Die Kapuzinertram ist durchgehend eine Reaktivierung. Deshalb gibt es einen deutlich erhöhten Zuschuss des Bundes. Das gilt auch für die Querspange zum Sendlinger-Tor-Platz.
Die Südtangente führt vom Waldfriedhof über Harras zur Haltestelle Tegernseer Landstraße (inklusive der Sportstätte Stadion an der Grünwalder Straße), und dann weiter zum Ostbahnhof. Sie verbindet die südlichen Stadtbezirke, und vermeidet Umsteigen an der stark belasteten Station Sendlinger-Tor-Platz. Heute fahren im Abschnitt Harras - Tegernseer Landstraße zwei gut ausgelastete Buslinien. Ebenso wie bei der Kapuzinertram bedeutet die Umstellung auf die Tram eine höhere Attraktivität und Kapazitätsreserven, und damit eine Entlastung der überfüllten Innenstadtabschnitte und Umsteigestationen der U-Bahn.
Diese Strecke ist westlich vom Harras, sowie wenige Meter vom Harras nach Süden eine Reaktivierung. Dies bedeutet auch hier einen erhöhten Bundeszuschuss.
Sinnvollerweise wird die Südtangente bis Lorettoplatz gebaut. Dann kann der bestehende Metrobus komplett auf Tram umgestellt werden.
Für die Veranstaltungsorte in Oberschleißheim und Garching ist die konsequente Busbeschleunigung nötig. Nur dadurch ist eine leistungsfähige Anbindung beispielsweise der Ruderregattastrecke möglich. Die Busbeschleunigung hat großen Nutzen auch unabhängig von den Olympischen Spielen, und sollte daher so bald wie möglich angegangen werden, und auf Dauer fortgeführt werden.
Am Münchner Hauptbahnhof ist sicherzustellen, dass er während der Olympischen Spiele sich nicht als wenig leistungsfähige Baustelle präsentiert. Der vielfach versprochene westliche Verbindungssteg am Hauptbahnhof zwischen den Bahnsteigen ist bis zu den Olympischen Spielen zu errichten. Angesichts des zähen Ablaufs ist der Verbindungssteg mit hoher Priorität anzugehen.
Damit der Trambetrieb zuverlässig funktioniert, sind je Richtung zwei Tram-Gleise am Bahnhofsvorplatz nötig. Das sorgt auch dafür, dass ausreichend Zeit zum Queren der Gleise bleibt: bei nur einem Gleis in Südrichtung fährt die Tram auf diesem Gleis doppelt so oft wie bei zwei Gleisen in Südrichtung. Entsprechend wenig Zeit verbleibt zum Queren. Zudem können Verspätungen sonst kaum abgebaut werden, sondern würden sich aufschaukeln.
Sanierung/Ersatzneubau der Donnersbergerbrücke sollte abgeschlossen sein. Bei der Sanierung ist eine ÖV-Spur mit guten Umsteigemöglichkeiten zu errichten, und die Tramgleise sind gleich mitzuverlegen.
Heute gibt es einen spürbaren Fahrzeugmangel, Zuverlässigkeitsprobleme und Verspätungen. Damit die Qualität spürbar besser werden kann, braucht es die schon lange geplanten neuen Betriebshöfe. Dies gilt bereits für das heutige Netz und erst recht mit den Ausbauten.
Konkret sind dies die neuen Betriebshöfe für die U-Bahn in Neuperlach und die Tram an der Ständlerstraße und in Fröttmaning, ebenso wie der neue Busbetriebshof bei Langwied. Zudem braucht es eine bessere Betriebsinfrastruktur wie Wendeschleifen beispielsweise Höhe Hackerbrücke.
Damit die Zusatzstrecken ihre volle Wirkung entfalten und damit eine ausreichende Kapazität zwischen Innenstadt und Veranstaltungsorten sicherstellen, sollte auch die Kapazität der Tram vollständig genutzt werden: In einen sechsteiligen Zug mit Normbreite passen etwa doppelt soviele Leute wie in eine heutige vierteilige Tram. Eine solche Tram im 5-Minuten-Takt kann etwa 80 Prozent der Fahrgäste einer U-Bahn im 10-Minuten-Takt transportieren. Werden bombierte Fahrzeuge genutzt, können nach eventuell nötiger Ertüchtigung der Strecke die leistungsfähigeren Fahrzeuge die gleichen Haltestellen wie die aktuell im Einsatz befindlichen Fahrzeuge nutzen.
Vorbereitet sind darauf unter anderem die Strecken im Münchner Norden (Tram 23 und Tram München Norden). Zusammen mit dem Betriebshof Fröttmaning und der Strecke der Y-Nord, der Kapuzinertram und der Südtangente sind nur wenige Umbauten nötig, damit diese leistungsfähigen Züge sowohl auf der Strecke Münchner Freiheit - Neufreimann - Am Hart - Lerchenauer Feld als auch auf der Strecke Kieferngarten - Neufreimann - Am Hart - Nordbad - Hauptbahnhof - Silberhornstraße - Ostbahnhof fahren können. Dazu muss die Kompatibilität lediglich auf den folgenden kurzen Abschnitten hergestellt werden: Petuelring - Nordbad, Hochschule München - Hauptbahnhof - Holzkirchner Bahnhof und Silberhornstraße - Welfenstraße. Für stabilen Betrieb sollten auch die Schleife Hauptbahnhof - Stachus und die Strecke Ostfriedhof - St.-Martins-Platz angepasst werden.
Das bedeutet: mit Prüfung und bedarfsweisem Ausbau von sechs bis acht Kilometern Strecke kann auf circa 25 Kilometer Strecke eine deutlich leistungsfähigere Tram fahren. Diese Chance gilt es zu nutzen.
Die U29 kostet geschätzt etwa 1,5 Milliarden Euro. Ähnliche Kosten entstehen für das gesamte städtische Oberflächennetz, inklusive Ausbau der Tram-Bestandsstrecken für eine höhere Kapazität (in Ergänzung der Strecken Y-Nord und Kapuzinertram/Südtangente), sowie für die Olympia-Spuren. Die Kosten für die Olympia-S-Bahn hängen davon ab, ob lediglich temporäre Maßnahmen erfolgen, oder ein Nutzen über die Olympischen Spiele hinaus erzielt werden kann. Mit den normalen Regeln muss davon die Stadt je etwa 325 Millionen Euro selbst tragen. Falls für die Olympischen Spiele Sonderzuschüsse erfolgen, könnte der städtische Eigenanteil auch deutlich niedriger ausfallen.
Karte: Grundlage OpenStreetMap; Karte veröffentlicht unter ODbL 2.0