Die Kreisgruppe Altötting im Fahrgastverband PRO BAHN e.V. vertritt gemeinsam mit benachbarten Gruppen die Belange der Fahrgäste im Einzugsgebiet der Südost Bayern Bahn GmbH auf der Bahnlinie München-Mühldorf und von dort weiter nach Landshut, Passau, Simbach, Burghausen, Salzburg, Traunstein, Rosenheim.
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Die Magistrale im Trans-Europäischen Netz (TEN 17) verläuft von Paris über München und Wien nach Bratislava und Budapest. Im DB-Netz Ausbauplan läuft diese Maßnahme als AusBauStrecke ABS 38. Durch verstärkten Druck der EU- Behörden, von denen ein wesentlicher Teil der Finanzierung kommt, beschleunigen sich auch die Ausbauarbeiten auf unserem Abschnitt.
Die EU hat Fördermittel genehmigt für ein 3. Gleis zwischen Freilassing und Salzburg sowie für die Elektrifizierungsplanung des Ausbauabschnittes von Markt Schwaben bis Freilassing. Für kurze Begegnungsabschnitte als Ersatz für den zweigleisigen Ausbau der Gesamtstrecke verweigert die EU Fördermittel.
Der Güter-, Regional- und Fernverkehr erfordert die Trennung der Gleise vom S-Bahn-Betrieb. Ohne ein 4. Gleis sind Verspätungen und Chaos für alle Beteiligten vorprogrammiert. Grundstücksprobleme und nicht zuletzt Geldmangel verzögern die schnelle Realisierung dieser Ausbaumaßnahme.
Die Anbindung von Mühldorf zum Flughafen München über die Walpertskirchener Spange ist eng verknüpft mit der Verlängerung der S-Bahn von Erding aus.
Für die Walpertskirchener Spange ist der eingleisige, elektrifizierte Ausbau vorgesehen. Es soll aber auch der Fernverkehr der Magistrale von Paris nach Wien/Bratislava über den Flughafen geführt werden.
Die Elektrifizierung ab Mühldorf als unverzichtbare Voraussetzung für die Verkehrsführung durch den Flughafen-Tunnelbahnhof wird derzeit für 2015 angedacht. Die Elektrifizierung für den Streckenabschnitt Mühldorf - Freilassing der Magistrale ist bisher nicht terminiert.
Der für die TEN 17 erforderliche zweigleisige Ausbau wird von der DB vorerst nur abschnittsweise in Form von kurzen Begegnungsabschnitten vorangetrieben. Die Elektrifizierung ist zwar bis Tüßling (Burghausen) für 2015 angedacht, ihre Finanzierung ist jedoch vorläufig nicht gesichert.
Das entscheidende Kapazitätshindernis ist und bleibt aber bis auf Weiteres die eingleisige und nicht elektrifizierte Streckenführung. Einzelne Begegnungsabschnitte können im Betrieb zwar einem Verkehrsinfarkt vorbeugen, eine optimale Verkehrsabwicklung von weiter anschwellendem Güterverkehr, Regional- und neu hinzukommendem Fernverkehr wird jedoch erst nach vollständigem zweigleisigen Ausbau von Markt Schwaben bis Freilassing möglich sein.
In Garching bemühte sich eine Bürgeraktion um eine bessere Anbindung der Buslinien an die Zuganschlüsse nach Freilassing und Mühldorf. Insbesondere alte und behinderte Einwohner sind auf die Buslinien angewiesen, die Fahrpläne von Bus und Bahn sind aber weitgehend nicht miteinander kompatibel. Aber auch hier sahen sich die DB-Töchter RVO (Bus) und SOB (Bahn) nicht dazu in der Lage, ihre Fahrpläne besser aufeinander abzustimmen.
Die SoBB hat bereits vor einiger Zeit ein Überholungs- und Renovierungsprogramm gestartet, bei dem große Teile der Gleise, Schwellen und des Unterbaues erneuert werden. Die SoBB hatte beim EBA die Schließung von 80 Bahnübergängen beantragt. Die entsprechenden Genehmigungsverfahren dauern ca. 2,5 Jahre.
Komplett erneuert wurden die Strecken Mühldorf - Landshut und Mühldorf - Pocking. Hier gibt es nun tagsüber wieder einen Stundentakt. Die Erneuerung wird auf der Rottalbahn in Richtung Passau fortgeführt. Auch die Strecke Wasserburg - Ebersberg steht zur Erneuerung und Beschleunigung an. Eine Hängepartie ist leider weiterhin die Wiederbelebung von Wasserburg Bahnhof nach Wasserburg Stadt. Hier ist die fehlende Bestellgarantie nach dem Wiederaufbau das wichtigste Hindernis.
Eine weitere Maßnahme war die Inbetriebnahme des Bahnhofes Burgkirchen nach seiner Renovierung mit erhöhtem und verlängertem Bahnsteig, Beleuchtung, Wiederinbetriebnahme des Wartesaales.
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