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01-Feb-19 Mobilitätsservice bei der Bahn wird eingeschränkt
Bisher hat die DB AG als Betreiber der Infrastruktur auf ihren Bahnhöfen den Service für mobilitätseingeschränkte Reisende angeboten. Die Mobilitätsservice-Zentrale (MSZ) der DB hat dies unabhängig davon getan, ob betroffene Fahrgäste in oder aus einem DB-Zug gestiegen sind, oder ob sie mit einem Zug eines anderen Verkehrsunternehmens reisten. Das ist aber sofort nicht mehr der Fall. Die MSZ ist nur noch für Reisende mit Zügen der DB und einiger anderer Zugbetreiber zuständig. Wer aber beispielsweise mit Agilis, Eurobahn, Nordwestbahn und vielen anderen unterwegs ist, muss sich an das jeweilige Unternehmen wenden. Inwieweit diese Unternehmen Unterstützung auf den Bahnhöfen leisten können, ist unbekannt. Die Zuordnung der Services zu Verkehrsunternehmen statt zu Bahnhöfen führt zu falsche Zuständigkeitsgrenzen, zum Fehlen einer einheitlichen Ansprechstelle und zu unterschiedliche Handhabung (Kritik beim Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband).  [el]

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