QUAK
Qualitätskontrolle Pünktlichkeit
Verspätungsmeldung für Züge zwischen  

München
und
Mittenwald

München
und
Kochel

Murnau
und
Oberammergau

Weilheim
und
Schongau

Garmisch
und
Reutte

Warum das Ganze?

Ende 2001 schrieben wir zur Einführung von "QUAK" folgendes:

"Leider ist die Strecke München - Garmisch - Mittenwald sehr verspätungsanfällig. Besonders ärgerlich sind Anschlußversäumnisse in Garmisch, Murnau, Weilheim und Kochel zu anderen Nahverkehrszügen sowie in Pasing und München zum Fernverkehr. Da die Bahnlinie weitgehend eingleisig ist, können sich Verspätungen auch leicht von einem Zug auf einen anderen übertragen."

Leider sind die Unregelmäßigkeiten nicht weniger geworden, obwohl es immer wieder Versprechungen für mehr Fahrplanstabilität und Ausbaumaßnahmen (Zweigleisinseln) gibt und gab. So wurden wir immer wieder aufgefordert, QUAK weiterzuführen. Für das Fahrplanjahr 2006/07 wurde sogar ein negativer Höhepunkt erreicht: über 700 Meldungen von Verspätungen über 10 Minuten.

Interessant im Fahrplanjahr 2008/09 war die Pünktlichkeit der BRB: es gab deutlich mehr Einträge, was vielleicht auch daran lag, dass die BRB unter besonderer Beobachtung stand. Mal sehen, ob im 2. Jahr des Betriebs die Zahl der Einträge wieder abnimmt.

Ein Ziel der Aktion ist es zu dokumentieren, dass die Strecke für einen dichten Fahrplan, wie er bei dem Fahrgastaufkommen auf jeden Fall gerechtfertigt ist, nicht ausreichend dimensioniert ist. Es kann nicht sein, dass die weitgehende Eingleisigkeit den Fahrplan und die Pünktlichkeit bestimmen und die Fahrgastbedürfnisse "auf der Strecke" bleiben.

Übrigens: zum Mai 2009 haben wir noch die Außerfernbahn Garmisch-Partenkirchen - Reutte/Tirol mit in die Liste aufgenommen, damit die Strecken im Einzugsbereich des Werdenfels-Taktes komplett sind.

Zur Eingabe von QUAK (Fahrplanperiode 2009/10)

München - Mittenwald
München - Kochel, auch für Binnenverkehr Tutzing - Kochel
Murnau - Oberammergau
Weilheim - Schongau
Garmisch-Partenkirchen - Reutte/Tirol

Eine Aktion des PRO BAHN Landesverbands Bayern und der Kreisgruppe Weilheim-Schongau