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Naumburger Straßenbahn

Straßenbahn am Naumburger Hauptbahnhof (Foto: Stephan Boenigk)
Den kleinsten Straßenbahnbetrieb Deutschlands gibt es in Naumburg (Saale). Die "Wilde Zicke" verbindet auf einer Strecke von 2,5 km im 30-Minuten-Takt den Hauptbahnhof mit der Innenstadt.

Wiederinbetriebnahme 2007
Nachdem 1991 der Betrieb eingestellt wurde, sorgte ehrenamtliches Engagement dafür, dass zumindest eine Hälfte der früheren Ringbahn erhalten und erneuert wurde. Zum 100jährigen Jubiläum wurde der Betrieb im März 2007 wieder aufgenommen.

Nicht nur Touristikbahn
Das Angebot der Naumburger Straßenbahn richtet sich zwar besonders an Touristen, die die Stadt im südlichen Sachsen-Anhalt besuchen. Sie ergänzt auch den Stadtverkehr, so dass zwischen Hauptbahnhof und Innenstadt aller 15 Minuten eine Fahrtmöglichkeit besteht.

Unterstützung durch das Land
Zumindest bis Ende 2009 ist der Betrieb der Straßenbahn gesichert, vom Land Sachsen-Anhalt gibt es finanzielle Unterstützung. Auch die Sanierung wurde durch das Land unterstützt.

(Februar 2009)

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Weißeritztalbahn fährt wieder!

Bf. Freital-Hainsberg am Abend des 13.12.2008 (Foto: Stephan Boenigk)
Nach mehr als 6 Jahren Zwangspause hat die älteste öffentliche Schmalspurbahn Deutschlands am 13./14. Dezember 2008 wieder den planmäßigen Betrieb aufgenommen. Täglich fahren 6 Zugpaare zwischen Freital-Hainsberg und Dippoldiswalde.

Bf. Dippoldiswalde am 14.12.2008 (Foto: Stephan Boenigk)

Wiederaufbau und Widerstände
Das Augusthochwasser 2002 hatte die Strecke zum großen Teil zerstört. Bis zur Entscheidung über die Wiederaufbau mussten viele Widerstände überwunden werden. Besonders die IG Weißeritztalbahn hat sich hier engagiert, aber auch die regionale Wirtschaft.

Bedeutung für den Tourismus
Die Weißeritztalbahn spielt vor allem für die Naherholung und den Tourismus in der Region eine wichtige Rolle.

Wann geht es wieder nach Kipsdorf?
Der Abschnitt von Dippoldiswalde nach Kipsdorf soll bis 2010 wiederaufgebaut werden. Ob in 2 Jahren tatsächlich wieder die gesamte Strecke befahren wird, ist leider nicht sicher.

(Dezember 2008)

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Straßenbahn in Dresden
Seit über 135 Jahren ist die Straßenbahn das Rückgrat der öffentlichen Verkehrs in der sächsischen Landeshauptstadt. Jeder Dresdner fährt durchschnittlich ca. 250 mal pro Jahr mit Bahn oder Bus. Dresden liegt damit deutschlandweit auf Platz 3 hinter Karlsruhe und Nürnberg.

Straßenbahn vor dem Dresdner Schloss (Foto: Stephan Boenigk)

Hohe Qualität Tag und Nacht
Die Straßenbahnen fahren am Werktagen tagsüber im 10-Min-Takt, abends aller 15 bzw. 30 Min. und nachts einmal pro Stunde. Im Nachtverkehr werden Anschlüsse abgewartet, nicht nur am Postplatz. Seit der Liniennetzumstellung 2000 gab es weitere Verbesserungen, so fahren einige Linien auch am Sonnabend im 10-Min-Takt.

Ausbau des Netzes
Im Rahmen der "Pilotlinie 2" und weiterer Ausbaumaßnahmen wurden mehrere Straßenbahnlinien beschleunigt, barrierefreie Haltestellen eingerichtet und dynamische Fahrgastinformationstafeln angebracht.
Im Stadtrat werden derzeit Neubaustrecken nach Johannstadt und Plauen diskutiert.

Verknüpfungen zur Eisenbahn
An mehreren Haltepunkten der S-Bahn wurden die Umsteigemöglichkeiten zwischen S-Bahn und Straßenbahn vor allem durch kürzere Wege verbessert.

(Juni 2008)

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Eisenbahn im Harzvorland
Im östlichen und nördlichen Harzvorland fahren seit Dezember 2005 Züge von Veolia Sachsen-Anhalt (ehem. Connex) auf den Strecken Magdeburg – Halberstadt – Thale, Halle – Halberstadt – Vienenburg, Halberstadt – Blankenburg und Bernburg – Könnern (– Halle).

Bahnhof Quedlinburg (Foto: Stephan Boenigk)

Wettbewerb im SPNV
Der Schienenpersonennahverkehr (SPNV) im Nordharz- oder Vorharznetz wurde per Ausschreibung vergeben, was allerdings mehrere Anläufe benötigte. Die HEX-Züge (Harz-Elbe-Express) sind mit Zugbegleitern besetzt, in den schnellen Zügen zwischen Magdeburg und Thale werden auch Getränke und kleine Speisen angeboten.

Bedeutung des Tourismus
Neben Berufspendlern und Schülern sind Touristen eine wichtige "Zielgruppe" des Harz-Elbe-Express. Deshalb gibt es auch in den Zügen Informationen zu Ausflugszielen. An Wochenenden fahren Ausflugszüge von Berlin nach Halberstadt, Quedlinburg und Thale.

Verbindung zum Selketalbahn
Seit der Verlängerung der Selketalbahn 2006 besteht in Quedlinburg Anschluss zu dieser Strecke der Harzer Schmalspurbahnen, die damit auch von mehr Fahrgästen genutzt wird als vorher.

(November 2007)

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Abbestellungen in Sachsen-Anhalt (Heidebahn)
Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2007 wird auf 4 Strecken in Sachsen-Anhalt der SPNV abbestellt, u.a. auf der Strecke Lutherstadt Wittenberg - Bad Schmiedeberg.

Sonderzug zu Pfingsten 2007 in Bad Schmiedeberg (Foto: Stephan Boenigk)

Schrittweise Einstellung des Verkehrs
Dieser Abschnitt ist der letzte der Strecke Eilenburg - Lutherstadt Wittenberg, der den regelmäßigen Personenverkehr verliert.
1998 wurde der Abschnitt Eilenburg - Bad Düben abbestellt, 2002 folgte Bad Düben - Bad Schmiedeberg. Auf der Zweigstrecke Pretzsch - Torgau wurde bereits 1997 der Verkehr eingestellt.

Güterverkehr hilft dem Streckenerhalt
Auf dem Abschnitt zwischen Eilenburg Ost und Laußig bei Bad Düben fahren noch regelmäßig Güterzüge. Deshalb ist die Strecke hier noch gut befahrbar, was man bei Sonderfahrten beobachten kann, die zu bestimmten Anlässen stattfinden.

Zukunft: Touristische Nutzung
Da die Nachfrage für einen regelmäßigen SPNV im dichten Takt offenbar nicht ausreicht, setzt man in der Dübener Heide auf touristische Nutzung der Eisenbahn. Die Strecken wurden 2006 von DB Netz an die Deutsche Regionaleisenbahn verpachtet. Engagierte Bürger und Vereine sind mit der Politik im Gespräch über die Zukunft der Dübener Heidebahn.

(Mai 2007)

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Dresden Hauptbahnhof
Anfang November 2006 wurde die umgebaute Empfangshalle feierlich eingeweiht.

Dresden Hbf (Foto: Stephan Boenigk)

Bahnhöfe als Visitenkarte
Wer die an einem Bahnhof aussteigt, bekommt hier einen ersten Eindruck von der jeweiligen Stadt. Leider sind in den vergangenen Jahren viele Bahnhöfe vernachlässigt worden, auch was die für Fahrgäste wichtigen Funktionen wie Informationen und Fahrkartenverkauf angeht.

Arbeiten in Dresden gehen weiter
Die Bauarbeiten im Hauptbahnhof Dresden gehen noch mindestens bis 2008 weiter. Die Südhalle ist noch nicht fertig, auch der ehemalige Königspavillon nicht, in dem es bis vor wenigen Jahren ein Kino gab. Bis die Allianz pro Schiene Dresden Hbf als Bahnhof des Jahres auszeichnet, wird es wohl noch etwas dauern...

(November 2006)

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Interregio auf dem Abstellgleis
Mit dem "kleinen" Fahrplanwechsel am 28. Mai 2006 wurde Deutschlands letzte Interregio-Linie Chemnitz-Berlin eingestellt. Zuletzt fuhren noch 3 Zugpaare pro Tag.

Interregio in Chemnitz Hbf (Foto: Stephan Boenigk)

"Ein menschlicher Zug"
1988 eröffnete die damalige Deutsche Bundesbahn die erste IR-Linie von Hamburg nach Kassel. Ab 1990 fuhren die beliebten IR-Züge auch auf dem Gebiet der Deutschen Reichsbahn, z.B. von Dresden nach Rostock oder von Nürnberg über Hof und Chemnitz nach Dresden.

Ende eines erfolgreichen Zugsystems
Trotz des Erfolgs stellte die Deutsche Bahn die das IR-Netz ab 1999 schrittweise ein. Einige IR-Linien wurden zu IC- oder ICE-Linien, andere werden als Nahverkehr (RE oder IRE) von den Ländern bezahlt.

Nur noch RE und ICE?
Für den interregionalen Verkehr sind langlaufende RE-Linien nicht unbedingt geeignet, ICE halten vorwiegend in Großstädten. Konzepte für eine schnellen interregionalen Verkehr gibt es bereits, die Umsetzung eines Systems zwischen Nah- und Fernverkehr ist jedoch nicht einfach.

(Mai 2006)

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Straßenbahn in Halle (Saale)
Seit Oktober 2005 kann man in Halle (Saale) einfacher zwischen Zug und Straßenbahn umsteigen. Zwei neue Haltestellen am Hauptbahnhof, eine in der Delitzscher Straße unter den Eisenbahnbrücken (s. Foto) und eine am Westeingang machen dies möglich. Vorher musste man bis zum Riebeckplatz laufen.

Straßenbahn Halle (Saale) Hbf (Foto: Stephan Boenigk)

Neubaustrecke Hbf - Neustadt
Die größte Stadt Sachsen-Anhalts investiert in ihr Straßenbahnnetz. Dazu gehört auch die Anbindung von Halle-Neustadt. Wichtige Punkte sind dabei der Umbau des Riebeckplatzes, der jetzt von den Straßenbahnen unterquert wird, die bessere Anbindung des Hauptbahnhofes sowie die neue Verbindung zwischen Riebeckplatz und Franckeplatz, die Ende 2006 fertig sein soll.

Straßenbahn mit Tradition
Als erste Stadt in Europa begann Halle 1891 den elektrischen Straßenbahnbetrieb. Bald darauf wurden Schkopau und Merseburg, zeitweise auch Mücheln sowie später Bad Dürrenberg per Überlandbahn an das Straßenbahnnetz angeschlossen.

(November 2005)

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Regio-Netz Erzgebirgsbahn
Im Januar 2005 wurden im Erzgebirge zwei Strecken nach Sanierung und Ausbau wiedereröffnet: Chemnitz-Olbernhau und Chemnitz-Aue. Die Erzgebirgsbahn, eines der Regio-Netze der Deutschen Bahn, ist durch mittelständische Strukturen näher an der Region und den Fahrgästen.

Desiro der Erzgebirgsbahn in Lößnitz unt Bf (Foto: Stephan Boenigk)

Zwönitztalbahn beschleunigt
Zwischen Chemnitz und Aue wurde die Strecke grundlegend saniert, die meisten Haltepunkte wurden erneuert. Am Stadion in Aue entstand ein neuer Haltepunkt, zwei weitere Haltepunkte warten noch auf die Eröffnung. Die Fahrzeit wurde von 129 auf 68 Minuten fast halbiert. Die modernen Desiro-Triebwagen (Baureihe 642) fahren im 2-Stunden-Takt, zwischen Thalheim und Chemnitz montags bis freitags stündlich.

Historisches entdecken
Entlang der Strecke gibt es Interessantes zu sehen wie Kirchen und Schlösser, aber auch besondere Museen wie in Dorfchemnitz, Thalheim oder Zwönitz. In Aue kann man sich über den Bergbau informieren.
Das Zwönitztal lädt auch zum Wandern ein.

(Mai 2005)

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Chemnitz - Hanichen
Am 11./12. Dezember 2004 wurde die Eisenbahnstrecke (Chemnitz-) Niederwiesa - Frankenberg - Hanichen wiedereröffnet. Die Strecke wurde saniert und für Geschwindigkeiten bis 80 km/h ausgebaut.

RS1 der City-Bahn in Hainichen (Foto: Stephan Boenigk)

Direkt und schnell
Die Züge der City-Bahn Chemnitz fahren im Stundentakt, am Wochenende im 2-Stunden-Takt. Die Fahrzeit zwischen Hainichen und Chemnitz konnte von 49 auf 32 Minuten reduziert werden, die Fahrt von Frankenberg nach Chemnitz dauert 22 Minuten.

Moderne Fahrzeuge und Stationen
Moderne klimatisierte Triebwagen vom Typ Regioshuttle RS1 mit Niederflureinstieg und modernisierte Stationen sind neben der Fahrzeit ein wichtiger Beitrag zur Attraktivität des Schienen-Nahverkehrs. So wurde der Haltepunkt Frankenberg Süd an eine günstigere Stelle verlegt, in Hainichen hat man kurze Wege beim Umsteigen zwischen Bahn und Bus.

Ausflugsziele
In der Region kann man jetzt Ausflugsziele wie die Schlösser Lichtenwalde und Sachsenburg sowie die Camera obscura in Hainichen wieder bequem mit per Bahn erreichen.

(Dezember 2004)

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Cottbus - Görlitz - Zittau
Am 14. Dezember 2002 nahm die Connex-Tochtergesellschaft Lausitzbahn den Verkehr zwischen Cottbus, Görlitz und Zittau auf. Der SPNV wurde zunächst für 3 Jahre vergeben, der Vertrag wurde bis 2008 verlängert. Demnächst soll es eine Ausschreibung geben.

Lausitzbahn in Görlitz (Foto: Stephan Boenigk)

Interconnex an die Ostsee
Von Freitag bis Montag fährt ein Zugpaar pro Tag als Interconnex über Cottbus hinaus nach Stralsund und zurück, von Mai bis Oktober nach Binz auf Rügen. Von Dresden aus erreicht man den Interconnex in Lübbenau mit einem Buszubringer. In Anklam besteht Busanschluss auf die Insel Usedom, da der Zug nicht in Züssow hält (hier wäre Anschluss zur Usedomer Bäderbahn denkbar).
Seit 4. Juni 2004 beginnt und endet der Interconnex im tschechischen Liberec.
Zum 12.12.2004 wurde das Angebot verändert: Der Interconnex fährt nunmehr zwischen Dresden und Berlin.

Neißetalbahn
Die Sanierung der Neißetalbahn Görlitz - Zittau wurde bereits vor einigen Jahren angekündigt, leider passierte bisher noch nicht viel. Im Rahmen des Modellprojektes "Neißetalbahn" sollen auch neue Haltepunkte und besser Verknüpfungen zwischen Bahn und Bus entstehen.

(Mai/Juni 2004)

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Sachsen-Franken-Magistrale
Seit 14.12.2003 ist die Eisenbahnstrecke Dresden - Chemnitz - Zwickau - Plauen - Hof - Nürnberg nach Beseitigung der Hochwasserschäden vom August 2002 wieder durchgehend befahrbar. Während der Sperrung wurden die bereits geplanten Ausbaumaßnahmen für Geschwindigkeiten bis 160 km/h vorgezogen.

RE Dresden - Zwickau in Freital-Potschappel (Foto: Stephan Boenigk)

Nahverkehrs-Triebwagen als IC
Nach dem Desaster mit den Diesel-ICEs mit Neigetechnik fahren jetzt umlackierte Nahverkehrs-Triebwagen, bei zwar denen die Neigetechnik funktioniert, deren Komfort aber auch mit bequemeren Sitzen nicht an Intercity-Niveau heranreicht.
Nach Meinung von PRO BAHN fehlen hier zwischen Nahverkehr und ICE neigetechniktaugliche Fahrzeuge für den schnellen überregionalen Verkehr.

Neugestaltete Haltepunkte
Mehrere Haltepunkte und Bahnhöfe wurden im Rahmen des Streckenausbaus neu gestaltet bzw. erneuert, so auch Freital-Potschappel (s. Foto), wo es z.B. auf dem Bahnsteig einen windgeschützten Warteraum gibt. In der Nähe des Bahnhofs Freital-Deuben ist bereits seit einiger Zeit ein neuer Busbahnhof in Betrieb.

(Dezember 2003)

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5 Jahre Verkehrsverbund Oberelbe
Am 24.05.1998 startete der Verbundtarif im Verkehrsverbund Oberelbe. Damit wurden erstmals in Sachsen für eine Region einheitliche Tarife für Bahnen und Busse eingeführt. Außerdem wurden die Fahrpläne besser aufeinander abgestimmt. Die Fahrgastzahlen stiegen um 5%, im SPNV sogar um 20%.

Übergangsstelle Königsbrück (Foto: Stephan Boenigk)

Verbesserungsmöglichkeiten
Übergangsregelungen zwischen den benachbarten Verkehrsverbünden sowie durchgehende Regionalbahnlinien z.B. von Nossen oder Altenberg bis Dresden und nicht nur bis Meißen oder Heidenau können noch mehr Menschen bewegen öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen.

PRO BAHN hat in einer Pressemitteilung zum VVO-Jubiläum Positives und Verbesserungsmöglichkeiten benannt.

Schnittstelle zwischen Bahn und Bus
In Königsbrück nahe Dresden baute der Verkehrsverbund Oberelbe eine Umsteigeanlage zwischen Bahn und Bus (Foto). Von der stündlich aus Dresden kommenden Regionalbahn haben die Fahrgäste Anschluss an die Regionalbusse nach Hoyerswerda.

(Mai 2003)

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Chemnitzer Modell
Zum 15.12.2002 nahm die Chemnitzer City-Bahn den Stadtbahnbetrieb zwischen Chemnitz und Stollberg (Sachs) auf. Nach dem Vorbild des "Karlsruher Modells" wird das Chemnitzer Stadtzentrum mit der Region verknüpft. Vom Hauptbahnhof bis Altchemnitz wird das Netz der Straßenbahn genutzt, danach geht es auf die Eisenbahnstrecke nach Stollberg.

Variobahn der City-Bahn Chemnitz in Stollberg (Foto: Stephan Boenigk)

Variobahn der City-Bahn Chemnitz in Stollberg (Sachs)

Pilotstrecke
Für den Stadtbahnbetrieb wurde die Eisenbahnstrecke Chemnitz - Stollberg langfristig von der Deutschen Bahn gepachtet und elektrifiziert. Die Haltepunkte wurden modernisiert und zum Teil verlegt. Außerdem wurde 3 neue Haltepunkte angelegt.
Werktags fahren die Züge im 30-Min-Takt, an Wochenenden und Feiertagen einmal pro Stunde.

Was lange währt ...
Ursprünglich sollte der Betrieb schon zu einem früheren Zeitpunkt aufgenommen werden. Die ersten Ideen entstanden 1992, die Umsetzung ging dann aber nicht so schnell voran wie gedacht.
PRO BAHN wünscht der City-Bahn viel Erfolg!

(Dezember 2002)

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Nahverkehr in Sachsen-Anhalt
Die 10 km lange Strecke zwischen Stendal und Tangermünde ("Alma") ist saniert und wird im Stundentakt bedient. Im Gegensatz zu anderen Strecken ist eine Abbestellung nicht zu befürchten.

Doppelstock-Schienenbus in Stendal (Foto: Stephan Boenigk)

Jede Stunde ein Zug in jede Richtung
Das ist Taktfahrplan: Man muß sich nur noch die Minute merken, zu der die Züge abfahren. Vorbildlich ist die Werbung auf dem Bahnhof Stendal für die Abfahrtszeit in Richtung Tangermünde (im aktuellen Fahrplan ist die Abfahrt allerdings bereits zur Minute 08).

Wenn die Anschlüsse systematisch aufeinander abgestimmt sind, nennt man das "integraler Taktfahrplan". In Sachsen-Anhalt und Sachsen ist dies bisher nur ansatzweise umgesetzt worden.

Fahrgastzahlen
Die Bedienung von Eisenbahnstrecken mindestens im Stundentakt sowie die sinnvolle Verknüpfung von Bahn- und Buslinien ist nach Ansicht von PRO BAHN Voraussetzung für ausreichend hohe Fahrgastzahlen und damit auch für den Erhalt der Bahnstrecken.

(Juni 2002)

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Stadt und Region verbinden
Das "Zwickauer Modell": Der Regiosprinter der Vogtlandbahn bringt die Fahrgäste aus der Region umsteigefrei ins Zwickauer Stadtzentrum und nutzt dabei die Gleise der Straßenbahn.

Regiosprinter der Vogtlandbahn und Zwickauer Straßenbahn an der Haltestelle Zwickau-Zentrum (Foto: Stephan Boenigk)

Mit dem Egronet-Ticket kann man alle Verkehrsmittel im Gebiet des Egronet nutzen. Das zur EXPO 2000 als externes Projekt gestartete Egronet verbindet Sachsen, Thüringen, Bayern und Tschechien.

Seit mehr als 5 Jahren ist in der Region neben DB Regio vor allem die Vogtlandbahn für den SPNV verantwortlich. Die Fahrgastzahlen stiegen in diesem Zeitraum auf das 5fache.

Zukunft der Regionalstrecken
Ab dem 1. Januar 2003 soll die Vogtlandbahn 60 Prozent mehr Trassengebühren an DB Netz bezahlen. PRO BAHN befürchtet die Einstellung von Regionalstrecken z.B. im Erzgebirge, siehe auch unseren Kommentar sowie einen Zeitungsartikel.

(März 2002)

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Bahn und Wintersport
Bei günstigen Wintersportverhältnissen fahren u.a. von Dresden und Leipzig aus zusätzliche Züge in die Wintersportgebiete im Erzgebirge und im Vogtland.

Desiro der DB Regio im Bahnhof Altenberg (Foto: Stephan Boenigk)
Auch die regulären Züge der Müglitztalbahn Heidenau-Altenberg werden dann z.T. verstärkt. Das Foto zeigt einen Triebwagen VT 642 im Bahnhof Altenberg, links die Wagen eines Wintersportzuges.

Probleme der Infrastruktur
Seit der Sanierung der Müglitztalbahn sind Zugkreuzungen nur noch in Glashütte möglich. Für zusätzliche Züge wie die Wintersportzüge bringt dies Probleme im Betriebsablauf. Da die regulären Züge am Wochenende im 2-Std-Takt fahren, ist z.Z. noch Platz für die Wintersportzüge.
Die Züge auf der Freiberger Muldentalbahn (Freiberg-Holzhau) können außer in Mulda auch noch in zwei weiteren Bahnhöfen kreuzen. Probleme durch Verspätungen und zusätzliche Züge werden dadurch verringert.

(Februar 2002)

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So sieht moderner Nahverkehr aus
Am 26. November 2000 wurde die Eisenbahnstrecke Freiberg-Holzhau wiedereröffnet. Die kostengünstige Sanierung dauerte 6 Monate. Die täglichen Fahrgastzahlen stiegen von 200 auf 700. Die Züge fahren täglich im Stundentakt.

Regioshuttle der Freiberger Eisenbahn im Bahnhof Holzhau(Foto: Uwe Herzog)

Bahn und Bus aus einem Guss
Bereits vor Einführung des Verbundtarifes im Raum Erzgebirge/Mittelsachsen gab es mit dem Muldentalticket einen gemeinsamen Tarif für Bahn und Bus. Günstige Anschlüsse zwischen Bahn und Bus gehören natürlich dazu, das im Zug ausliegende Fahrplan-Faltblatt informiert über die Busanschlüsse.

Das Bild zeigt einen Regioshuttle der Freiberger Eisenbahn im Bahnhof Holzhau, wo Anschluss zum Bus nach Altenberg besteht.
Informationen über die Wiedereröffnung der Strecke gibt es im Web, der Autor Uwe Herzog hat uns das Foto freundlicherweise zur Verfügung gestellt.

(Dezember 2001)

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