PRO BAHN Aktivitäten
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Auf diesen Seiten dokumentieren wir für Sie von Zeit zu Zeit unsere verkehrspolitischen Forderungen und Aktivitäten.
In einem Schreiben an die BEG hat sich PRO BAHN dafür eingesetzt, dass die Zug-Fahrpläne mehrere Monate vor Inkrafttreten im Internet publiziert werden. Außerdem sollten die Fahrgäste die Möglichkeit erhalten, selbst Vorschläge unterbreiten zu dürfen. In zahlreichen anderen Ländern sei das inzwischen üblich. Das PRO BAHN-Schreiben vom 28. Mai 2007 und die Antwort der BEG vom 14. Juni 2007 finden Sie hier.
Das Thema "Fahrrad und Bahn" beschäftigt PRO BAHN seit Jahren: zum einen geht es um die Fahrradmitnahme in Zügen, zum anderen um die Fahrradabstellanlagen an den Bahnhöfen. In Bezug auf die Mitnahmemöglichkeiten in Zügen ging es vor allem um die Kommunikation der Strecken, auf denen die Fahrradmitnahme kostenlos war (die DB hat das gerne verschwiegen); siehe dazu unsere Dokumentation. Dort finden Sie u.a. einen Sachstandsbericht vom Dezember 2007 sowie einen Bericht und Kommentar vom Januar 2009 zur geplanten Abschaffung der kostenlosen Mitnahmemöglichkeiten zum 1. April 2009. PRO BAHN bemängelt in diesem Zusammenhang ein fehlendes Angebot an die Pendler und Auszubildenden, die auf die Mitnahme eines Fahrrads angewiesen sind. Außerdem fordert PRO BAHN faire Verhandlungen mit Landkreisen, die weiterhin an einer pauschalen Finanzierung interessiert sind. In diesem Sinne gab es ein Gespräch mit der "Regionalleitung Marketing" der DB Regio, sowie mit zahlreichen Landkreisen, Verbänden, der BEG und Politikern. Am 22. Februar 2009 hat PRO BAHN zudem an Staatsminister Zeil geschrieben. Nach der endgültigen Ablehnung einer ähnlichen Regelung wie bisher durch die DB hat PRO BAHN in einer Pressemitteilung vom 26.4.2009 dem Ärger der Fahrgäste Ausdruck verliehen und nochmal in der PRO BAHN Post (Heft 5/2009) berichtet. Neben zahlreichen poltischen Gesprächen wurden parallel auch Unterschriften für die kostenlose Fahrradmitnahme gesammelt. Die Fahrradabstellanlagen betreffend gibt es eine ausführliche Dokumentation zur Mittenwaldbahn. Im Vermittlungsausschuß werden im Dezember 2003 wichtige Weichen in Bezug auf die Finanzierung unseres Staates gestellt. Dabei steht zu befürchten, dass den Vorschlägen der Ministerpräsidenten R. Koch und P. Steinbrück, die eine drastische Kürzung der Mittel für den Schienenverkehr und den ÖV insgesamt vorsehen, gefolgt wird. PRO BAHN hat in einem Schreiben an den bayerischen Bundestagsabgeordneten, Ludwig Stiegler (SPD), appelliert, sich gegen die Streichorgien beim Nahverkehr zur Wehr zu setzen. Lesen Sie den Brief vom 7. Dezember 2003...
Zusammen mit VCD und Bund Naturschutz sowie zahlreichen Prominenten aus dem Freistaat als Erstunterzeichner wurde eine Offensive für ein zukunftsgerichtetes ÖV-Netz in Bayern durchgeführt. Die einzelnen Forderungen finden Sie hier. Die Abschlußkundgebung fand im August 2003 auf dem Münchner Marienplatz statt.
Seit langem wird an dem Vertragswerk zwischen Freistaat Bayern und DB Regio gearbeite, das den Leistungsumfang im Nahverkehr der nächsten zehn Jahre festlegt. In erste Linie geht es um die Anzahl der Zugkilometer, für den Fahrgast wichtig sind aber auch Faktoren wie Service-Qualität und Zustand des Zweigstreckennetzes. PRO BAHN hat dazu am 3. Juni 2003 einen kurzen Brief an den bayerischen Verkehrsminister Otto Wiesheu geschrieben und dabei auch nochmal an die BahnCard 50 erinnert.
Eine Leserumfrage zur Zufriedenheit mit den neuen ET425 auf der (recht langen) Bahnstrecke München - Mittenwald wurde im Sommer 2002 durchgeführt. Im Internet und Tageszeitungen konnte die Meinung zu Sitzkomfort, Bequemlichkeit des Einstiegs, Nichtraucherzügen und Anwesenheit von Bahnpersonal geäußert werden. Lesen Sie mehr über diese Meinung der Fahrgäste.
Eine Bestandsaufnahme der Pünktlichkeit der DB haben wir 13 Monate lang (November 2001 bis Dezember 2002) am Beispiel der Bahnstrecke München - Mittenwald durchgeführt. Über 12000 Meldungen von Fahrgästen dokumentieren die Betriebsqualität, wenn auch nicht lückenlos, so doch mit sehr hoher Repräsentativität für die wichtigsten Pendlerverbindungen. Lesen Sie mehr über dieses einmalige Projekt "QUAK" in Bayern. Aufgrund der großen Resonanz haben wir die Pünktlichkeit der DB auf der Bahnstrecke München - Mittenwald auch ab dem Fahrplanjahr 2002/2003 dokumentiert. Um den Datenbestand in Grenzen zu halten, wurden in "QUAK" jedoch nur Verspätungen von 10 Minuten und mehr protokolliert, also eine Art Mager-Quak. Dafür wurde die Erhebung auf vier Strecken im Werdenfels-Takt ausgedehnt. Sehen Sie sich die Ergebnisse für die Fahrplanperiode 2002/03 oder für die Fahrplanperioden 2003 bis 2008 an sowie für die aktuelle.
Bereits im Mai 1997 faßte PRO BAHN Bayern Ideen für eine fahrgastorientierte Tarifstruktur in einem Thesenpapier zusammen. Auslöser war die Einführung der Pauschalangebote "Schönes Wochenende Ticket" und "Bayern-Ticket". Kaum ein Thema bewegte die Gemüter gegen Ende des Jahres 2001 so wie die geplante Abschaffung der BahnCard mit 50% Ermäßigung. Die Deutsche Bahn AG wollte sie durch eine BahnCard, die nur noch 25% Ermäßigung auf den Regelfahrpreis bietet, dafür aber weitere Nachlässe auf Pauschalangebote, ersetzen. PRO BAHN hat nun an den bayerischen Verkehrsminister geschrieben, um Nachteile für bayerische Fahrgäste aufzuzeigen. Lesen Sie den Brief vom 28. Januar 2001. Im Nachgang zu dem Schreiben an Staatsminister Wiesheu, der in seinem Antwortschreiben im übrigen die Auffassung von PRO BAHN teilt, hat PRO BAHN sich am 6. Juni nochmals direkt an Frau Anna Brunotte, der von der Konzernleitung der Deutschen Bahn die Gesamtprojektleitung "Neues Preissystem" übertragen wurde, gewandt. Das Schreiben ging in Kopie an das bayerische Staatsministerium, die BEG und die verkehrspolitischen Sprecher der Landtagsfraktionen. Den Brief vom 8. Juni 2001 finden Sie hier. Nachdem einige der Fakten von der Deutschen Bahn bekannt gegeben wurden, hat PRO BAHN Mitte Juli 2001 ein erstes Meinungsbild und Vorschläge an die BEG übermittelt - als Anregungen für die Gespräche mit der DB, bei denen es um die Folgen für die Nahverkehrstarife der Zukunft geht. Letztendlich blieb die BC50 neben der BC25 erhalten, allerdings wurde der Verkaufspreis deutlich erhöht. Nachdem zum Fahrplanwechsel im Dezember 2006 erneut eine Anhebung des Preises für das Bayern-Ticket ruchbar wurde, hat PRO BAHN am 19. Oktober 2006 ein kurzes Memo an die BEG verfaßt und angeregt, bei den in diesem Zusammenhang stattfindenden Gesprächen mit der DB wenigstens die räumliche Ausweitung auf "grenznahe außerbayerische" Bahnhöfe durchzusetzen. Ein Ärgernis aus Fahrgastsicht war die Einstellung des Fahrkartenverkauf in Zügen der Deutschen Bahn AG zum 1. April 2007. Wer - aus welchen Gründen auch immer - ohne Fahrschein im Zug angetroffen wurde, wurde oft rigoros als Schwarzfahrer eingestuft und mit 40 Euro belegt. Im Sommer 2007 häuften sich dann auch die Beschwerden von Fahrgästen, die unberechtigerweise das EBE ("erhöhtes Beförderungsentgelt") aufgebrummt bekamen. PRO BAHN hatte in mehreren Gesprächen die DB darauf hingewiesen, dass ihre Regelung von den ehrlichen Fahrgästen als Kriminalisierung aufgefaßt werde und dem Image der Eisenbahn schweren Schaden zufüge. Die DB sagte zwar eine kundenfreundliche und der jeweiligen Situation angemessene Raeaktion der Kundenbetreuer im Zug ("Schaffner") zu, die Wirklichkeit zeigte jedoch, dass entweder die Schulung der Mitarbeiter ungenügend ist oder dass die Zusagen nicht eingehalten wurden. Einen Vorfall in Weilheim nahm PRO BAHN zum Anlaß für eine Beschwerde (15. September 2007) und die Bitte um verbindliche Aufklärung. Einer Kundin war die Mitfahrt verweigert worden, obwohl sie am Bahnsteig vor Abfahrt des Zuges dem Schaffner mitteilte, dass sie noch einen Fahrschein benötigte. In der Antwort vom 24. September 2007 teilt die DB nun mit, dass die Zurückweisung der Kundin unrechtmäßig war.
Die Deutsche Bahn AG preist derzeit ihr Nebenstreckennetz an: Gemeinden, Landkreise und Länder mögen doch bitte das Zeug kaufen, möglichst im derzeitigen Zustand. Investieren sollten dann die neuen Besitzer. Und wenn keiner will, dann wird stillgelegt. Was meint PRO BAHN zu dieser Zukunftsperspektive. Lesen Sie einen Brief an den bayerischen Verkehrsminister Otto Wiesheu vom 22. März 2000.
Die Deutsche Bahn AG beabsichtigt, den "Inselbahnhof" von Lindau zugunsten eines "Festlandbahnhofs" in Reutin aufzugeben. Im Rahmen der Planfeststellung hat PRO BAHN Bayern, gemeinsam mit dem Landesverband Baden-Württemberg, eine Stellungnahme zu dem Vorhaben erarbeitet. Lesen Sie die Kurzversion der Landesverbände und die Langversion vom RV Augsburg und Schwaben vom Januar 2004.
In beklagenswertem Zustand befinden sich viele Zweigstrecken in Bayern. Die Reisegeschwindigkeit ist - verglichen mit dem Auto - kaum konkurrenzfähig. Was im Freizeitverkehr vielleicht noch akzeptabel ist, ist für Pendler und Schüler jedoch nervend, besonders, wenn Termine drängen. Eine Übersicht hatte PRO BAHN im Jahre 1999 erstellt. Eine Neuauflage gibt es nun für die Enwicklung über dreißig Jahre: 1976 bis 2006. In einem Schreiben vom 3. September 2006 hat PRO BAHN den bayerischen Verkehrsminister und die Landtagsfraktionen gebeten, bei Bund und Bahn endlich auf eine Investitionsoffensive zu drängen.
Seit 1992 ist das Teilstück Weidenberg - Warmensteinach wegen unterlassener Instandhaltung nicht mehr befahrbar. Im Sommer 2001 kommt voraussichtlich das Reststück dran. PRO BAHN hat deshalb an Verkehrsminister Otto Wiesheu geschrieben. Der Regionalverband Mittel- und Oberfranken hat am 29. Juni 2001 eine Presseerklärung herausgegeben sowie einige Hintergrundinformationen zusammengefaßt.
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